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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 265 -
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Seite - 265 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Körner 263 r, Tosi-nor st ^o3632.rt6u, st pu I^srÄ. ^loaon. (Paris 1827, 18«.) ebersehung ist in Prosa!). XlV. Körner in der Tonkunst. Karl Maria von Weber, Leier und Schwert. Für Pianoforte (Berlin 5814). sGutzkow in seiner „Denk rede auf Theodor Körner" bemerkt von diesen herrlichen Compositionen Weber's, „daß diese Lieder wiederum in Dresden zum zwei ten Male wie neu geschaffen wurden durch den melodienreichen großen Tonmeister, dessen Standbild in Dresden aus Rietschel'6 Meisterhand sich erhebt, Karl Maria von We- ber"^. — Die Gartenlaube (Leipzig, Ernst Heil's Verlag, gr. 4».) Jahrgang 1863. S.600: „Wie und wo Körner's „Leyer und Schwert" von C. M. v. Weber componirt wurde". Von M. M. v. Weber. ^Die Composition der ein- zelnen Lieder fällt nach Weber's von seinem Sohne mitgetheilten brieflichen Aufzeichnungen in die Zeit vom 53. September bis Ende Nouem. ber 1815, u. z. wie er auö dem Schlosse Tonna an seine Braut Karoline Brandt schreibt: „den 13. (Sept.) componirte ich zwei neue Lieder" („Lützow's wilde Jagd" und „Schwert- lied"); dann, nachdem er am 21. in Alten- burg eintraf, wurde hier das prachtvolle dritte Körner'sche Lied von Leier und Schwert.- „Männer und Buden" niedergeschrieben. Nach Praa Zurückgekehrt, wo er am 23. anlangte, ließ er diesem am 19. October daS „Trinklied vorder Schlacht", am 2(1. October das „Rei» terlied", am l9. November daS „Gebet vor der Schlacht", am ll). Nov. das „Gebet wäh- rend der Schlacht", am 2u. Nov. den „Ab« schied vom Leben" , und gleich darauf den .Trost" und „Mein Vaterland" folgen.) — Äornhardt ( I . H.). Gedichte von Kör. ner für die Guitarre (Braunschweig 1814) ^enthält: Gebet während der Schlacht. Für Guitarre (Braunschweig 1814); — für Piano» forte: Lühow's Jagd — Schwertlied — Mein Vaterland — Abschied von Wien — An die Königin Louife — Die Eiche« —Abschied vom Leben — Mißmuth, als ich die Ufer der Elbe <bet Schandau) bewachte — Nundeslied vor derSchlachH. —Himmel (F.). Gebet wäh« rend der Schlacht. Hamburg 1814, für Clavier und Guitarre (Vonn 1814). — Methfessel <Albert), Lieder von Theodor Körner mit Begleitung des Pianoforte oder dcr Guitarre (Dresden 18 l0. Hilscher. Fol.), — Noak (Fr.). Abschied vom Leben. Für eine Singftimme und Pianoforte (Leipzig 1814). — Die Ope> rette „Die Bergknappen" ist von K. F, 3. Hel lwig (geb. 1?73, gest. 24. Nov. 1333), DoM'Musitdirector in Berlin, componirt und im Jahre 1820 zu Berlin und Dresden auf< geführt worden. — Es war mir nicht mög» lich, die zahlreichen Compositionen zu Kör» ner's Liedern vollständig aufzufinden. Ein tüchtiger GewährZmann aber, Hoffmann von Fallersleben, gibt einen treffenden Fingerzeig jener Compositionen von Kör« ner's Gedichten, welche volksthümlich geroor^ den. Diese mögen also hirr stehen.- „Abend wird's, des Tages St immen schwei« gen". Melodie von Fr. Si lcher; — „Ah nungs grauend . todes muthig", Melodie von Bornhardt ; — „Das Volk steht auf, der Sturm bricht los", Melodie von K. M. v. Weber; — „Du Schwert an me ine r Linken", Melodie von K. M. v, Weber; — ,.Vs blinken drei freundliche Sterne". Melodie nach Kotzebu e'S: Es kann ja; — „Frisch auf. frisch auf mit raschem Flug" . Melodie von K. M. v. Weber; — „Frisch auf. mein Volk, die Flammenzeichen", Melodie von Bornharot; — „Herz laß dich nicht zerspalten", Melodie von Karl Mar. u. Weber; — „Vater ich rufe dich", Melodie von Himmel; — „Was glänzt dort vom Walde", Melodie von K. M . v. Weber; — „Was ist des Sängers Vater land", von K. M. o. Weber. — Zum Schlüsse sei noch der in Adolph Bäuerle's „Theater<Zeitung" (Wien, kl. Fol.) 1333, Nr. ?l , enthaltenen nicht uninteressanten Notiz gedacht, welcher zufolge Körner auf die Melodie der jetzigen französischen Volköhymne: „?2i-d^it pour !^ 87ris«, sein schönes Lied: „Der treue Tod", gedichtet haben soll. környei, Iohünn (Schriftsteller, geb. zu Murapetrocz im Eisenburgec Comitate Ungarns 13. December 1830). Von armen Eltern, ermöglichte ihm die Unterstützung des Pfarrers seines Ge> burtsorteS den Schulbesuch. Zu GünS beendete er das Gymnasium, zu Szom- bachely die philosophischen Studien. Eben als er sich für ein Verufsstudium entscheiden sollte, brach die ungarische Revolution aus und K. wurde gleich vielen seiner Swdiengenosse»_ Honved.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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