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Käteies 268 Ksvary
ebenso wenig bekannt, als wo
sich zur
Zeit das erwähnte Uhr-Kunstwerk und
seine anderen Arbeiten befinden.
Conversationsblatt. Zeitschrift für wissen»
schaftliche Unterhaltung (Wien, Gerold. gr8<>.)
IH. Jahrg. (l«2l), Bd. I, S. 8 und 36. —
PreßburaerZeitung 1807. Nr. 90.
Köszeghi, siehe: Giesecke, Nikolaus
Dietrich ^Bd. V, S. 18^.
Köteles, Samuel (philosophischer
Schriftsteller, geb. zu Uj.Torda
30. Jänner 1770, gest. zu Nagy-
Enyed 47. Mai 1831). Beendete die
Studien am reformirten Collegium zu
Nagy-Enyed und beschäftigte sich vor-
nehmlich mit den classischen Sprachen.
Sonach begab er sich in das Ausland,
hörte in Jena drei Jahre historische und
philosophische Collegien und wurde nach
seiner Rückkehr in's Vaterland 1799
Professor der Philosophie am reformirten
Collegium zu MaroS'Vasärhvly. K. war
der erste Professor, welcher die Philo»
sophie in ungarischer Sprache vortrug.
Später kam er in gleicher Eigenschaft
an das reformirte Collegium nach Nagy»
Gnyed. I n seinem Fache literarisch thätig,
hat er folgende Schriften herausgegeben:
„^l'üch'K", d. i. die Logik (1809, 8«.);
— „A?-Ho/es2'^l?ost)/»H2'a/H", d. i. Moral'
Philosophie (1812, 8o.),- — ^ ^7<?-
F<?p/«az enci/^o^psck'tt/a") d i. Philoso»
phische Encyklopädie (1829. 8<>.). K.,
mit dem Studium seiner Muttersprache
stets eifrig beschäftigt, war, wie Ken-
ner versichern, w der Bildung philo-
sophischer Kunstausdrücke ziemlich glück-
lich. Einige seiner Abhandlungen sind in
den Schriften der ungarischen Akademie
erschienen, die ihn auch im Jahre 1830
zum Mitgliede in der rechtswiffenschaft-
lichen Section erwählte. Die Wissenschaft,
die er berufsmäßig lehrte, mußte ihm
auch die Kraft leihen, den bedrängten! Verhältnissen, die ihn und seine Familie
das ganze Leben hindurch drückten, Trotz
zu bieten.
d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von
Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenczy
und Ios. Danielik (Vesth 1853. Gustav
Emich, 80.) I. Thl. S. 274. — ^6lo2kor.
I>o!itilcai 62 t^rsas äist Nno^kIo^Hsäi^'»,
d. i. Die Gegenwart. Politische' und Real.
Encyklopädie (Pesth 1858. G. Hecketiast. 8a.)
S. 108.
Kötmrl), Ladislaus (Topograph
und Alterthu ms forscher, geb. zu
Tordain Siebenbürgen 7. Juli 1820).
Entstammt einer siebenbürgischen Adels»
familie. Besuchte die Schulen zuerst zu
Torda, dann zu Klausenburg, wo er
die Philosophie und die Rechte hörte.
Nach beendeten Studien begab er
sich im
Jahre 1842 nach Macos-VaftrhOly und
trat als Schreiber bei der Gerichtstafel
ein. Im Jahre 1848 wurde er in der
statistischen Abtheilung deS ungarischen
Ministeriums angestellt. Nach Bewälti.
gung der Revolution seines Postens ver-'
luftig, lebte er zurückgezogen feinen lite<
rarischeu Arbeiten, bis er im Jahre 1884
als Conservator der Alterthümer z^
Klausenburg angestellt wurde, welche
Stelle er noch zur Stunde bekleidet. K.
ist ein auf denGebieten derTopographie.
Statistik und Alterthumskunde frucht»
barer und vornehmlich um die Landes-
künde Siebenbürgens vielverdienter
Mann. Viele seiner kleineren Arbeiten
sind im: ^Nräöl^I N2.ptHr", d. i. im
siebenbürgischen Kalender, enthalten;
historische Aufsähe und Novellen, meist
mit geschichtlichem Hintergrunde, brachten
und dringen noch die magyarischen
Taschenbücher und Journale; seine im
Jahre 1847 begonnene Iugenobibliotheü
T'a" hat er bis.zum
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Klácel-Korzistka, Band 12
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Klácel-Korzistka
- Band
- 12
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1864
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 528
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon