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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 273 -
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Seite - 273 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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273 Koflern wurde von derselben als Missionär nach In» dien geschickt, wo er für seinen Glauben starb. Er erscheint immer mit den Namen Andreas Xavier. und mit dieser Bezeichnung sind von ihm drei Briefe vorhanden, aus Goa vom 27. Jänner 1640, aus Surrate vom 19. No- vember 1641, und aus Batavia vom 3. Dec. 1642, in welchen Nachrichten hber seine Neise und von Martyrien mehrerer seiner Ordens- brüder enthalten sind. sFtoeFs?- ^ ^SLU (Visnnas 1853, I.6X. 8«.) S. 190.^ — 5. Anna Mavia K. (geb. in Lithauen 24. Mai 1?46. Todesjahr unbekannt). Wird von deIuca als eine Gesangskünstlerin von eltener Bedeutenheit gepriesen. Im Jahre 1771 war sie in Prag, wo sie uonKo2 clu ch im Gesänge ausgebildet wurde und ihrem Meister Ehre machte. Sie sang in Hasse'ö Methode und ihre besondere Stärke bestand im Cantabile. Später lebte sie in Wien. sGerber (Ernst Iudw.), Hiftorisch'biographi' sches Lexikon der Tonkünstler (Leipzig 1?9l>, I . G. I . Breitkopf. Ler. 8".) Bd. I, Sp. 745. — (De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1778, v. Trattnern, 8«.) I. Bandes 2. Stück, S. 323.) — 6. Franz Edler von K., geb. in Wien, wo er in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts lebte und das Werk: „Sammlung verschiedener älteren und neueren Resolutionen. Patenten. Gebräuchen und Nachrichten, die in dem Erz- herzogthume Oesterreich befindlichen Lehen be< treffend". 2 Theile iWim 1775. 8".), heraus' gegeben hat. Vielleicht ist es derselbe, der im Jahre 1820 in den Freiherrnstand erhoben wurde. IXDe Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1776' Ghelen'sche Schrift ten, 3o.) I. Bandes 1. Ttück, S. 268. — Meusel (Job. Georg), Das gelehrte Teulsch' land (Lemgo 1783. Meyer, 80.) 4. Aufl. Bd. I I , S. 382.) — 7. Jacob Ko fl er (geb. zu Nah in Tirol, gest. in Afrika im Jahre 18«l). Mit- glied der Mission, welche zu Chartum in Afrika ihren Hauptsih hat. Einer der eifrigsten Missionäre, ocr noch im Vorjahre seines Todes sich zum Vicekönige von Glypten begeben hatte, um dem Sclavenhandel zu steuern, web cher. obgleich durch die türkische Regierung abgeschasst, dennoch durch die Elfenbeinkrämer heimlich und mit allen erdenklichen Grausam« leiten getrieben wurde. Der Vicekönig Said Pascha faßte für Kof l er solche Theilnahme, daß er das schadhafte Missionsschiss «steUa. iQkwtwa.« auf Regierungskosten ausbessern v. Wurzbach, biogr. Lerikon. X I I ließ. Auch versprach Said Pascha den Nnfug des Sclavenhandels bald zu beseitigen. Kof l er starb in jungen Jahren. sVolks- und Schützen.Zeitung (Innsbruck. 4<>.) Jahrgang 1861, im Monat Juli. — Frem- den'Blat t (Wien. 4") 1861. Nr. 203.^ z — 8. Joseph Peter Kofler von Nordwende (geb. zu Briren 26. Jänner 1775, Todesjahr unbekannt). Sein Vater war Leiblakei des Fürstbischofs von Briren. Der Sohn besuchte die Schulen und hörte bereits die Philosophie, als ihn Umstände nöthigten, das Studium aufzugeben. Er wurde Soldat und rückte schon in ein paar Jahren zum Ofsiciere vor. K. machte nun die Feldzüge mit, zeichnete sich bei mehreren Gelegenheiten aus, und ward bis zum Gcneral'Major befördert; als solcher war er viele Jahre Brigadier im Ba- nate. Für seine Verdienste wurde K. in den Adelstand mit dem Pradicate von Nord« wende erhoben. Im Jahre 1843 — bereits 68 Jahre alt — lebte er noch als Brigadier in Pancsowa. Sein Sohn Heinrich, jetzt . Unterlieutenant im Infanterie-Negimente Erz« herzog Rainer Nr. 59. hat sich schon als Cadet die silberne Tapferkeitsmedaille 1. Classe er» kämpft. lS raff ler (Jot). Iac.), Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch mit ge« schichtlichen Bemerkungen; in zwei Banden (Innsbruck 1847, Felic. Rauch, 8°.) Bd. I I , S. 100.) — 9. Nikolaus K. war ein Land- schaftszeichner und Maler, welcher um das Jahr 182! in Wien lebte und seine Kunst ausübte. sVoeckh (Franz Heinrich), Wiens lebende Schriftsteller. Künstler und Dilettanten im Kunstfache (Wien 1821. PH. Bauer, 8«.) S. 262.) Koflern, Johann Baptist Karl von (Rechtsgelehrter, geb. zu Salz. bürg 2. April 4732, gest. 4803). Sein Vater Joseph Wilhelm v. K. war salzburgischer Hofrath und Stadtsyndicus und schon der Großvater Joseph von K. (gest. 4730). anfangs Advocat, dann Stadtschreiber und Bannrichter in Salz- burg, daraufgrafi. 3 odrou'scher Pfleger zu Himmelberg in Karnthen und zuletzt wirklicher Hofkammerrath, hat selbst mehrere Schriften über das Strafrecht herausgegeben, als: 14. Juli 4864.) 48
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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