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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 274 -
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Seite - 274 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Aostern 274 Kogler 1686, und n iss« <0IaF6nlulti ^703, 8".). — Io- hann B. Kar l beendete seine Studien in seiner Geburtsstadt; 1731 begab er sich nach Deutschland, prakticirte im Hoch. stifte Bamberg bei den Vogtei- und Obeiämrern Markt Schorgast und Kupfer« ber^ und später bei dem Reichskammer- gericdte in Wetzlar. Dann nach Hause zurückberufen, trat er bei dem Stadt- gerichte Salzburg unter Leitung seines VaterS in die Dienste seines Vaterlan- des. Als bei bem Ausbruche deS 7jähri' gen Krieges auch Salzburg sein Reichs« contingent stellte, übernahm K. 1737 an Stelle des mit dem Contingente abgerück» ten Regimentsauditors das Auditoriat der Stadtgarnison und verrichtete Secre» tärsdienste bei dem Kriegsrath und der geheimen Kriegsconferenz. Im Jahre 1761 wurde er an Stelle des Professors Peregr in i , der Alters halber vom 3ehramte zurücktrat, außerordentlicher Professor des Pandektenrechtes; erhielt noch im nämlichen Jahre die juridische Doctorwürde, welcher wenige Tage dar« nach die Ernennung zum wirklichen Hof- rath folgte. Im Jahre 1764 wurde K. ordentlicher Professor der Institutionen und 1767 der Pandekten, welche letzteren er nach Hemeccius vortrug. I m Jahre 1773 eröffnete er Vorlesungen über das Lehenrecht nach Mascov's Lehrbuche. K. hat folgende Schriften herausgege»! be:i.' „A/sFu/s^ 1730, L'oi.). K. starb im Alter von 71 Jahren. Zauner (Judas Thaddäus), Biographische Nachrichten von den Salzburgischen Rechts» gelehrten von der Stiftung der Universität an bis auf gegenwärtige Zeiten (Salzburg l?89, 8?.) S. !38. — Derselbe. Chronik oon Salzburg (ebd. l?96 u. f.) Theil I, S. 253 sin der Anmerkung). — Meusel (Johann Georg). Das gelehrte Teutschland (Lemgo 1783. Meyer. 8".) Vierte Auflage. Bd. I I , S. 33l. i 1773, 4".) und ^ Michael (Siegel stech er und Graveur , geb. zu Wien im Jahre 1763. gest. ebenda 31. März 1844). Der Sohn eines armen WeberS in Wien, der früh ein schönes Talent für die Kunst beurkundete und durch Verwendung Hagenauer's M . VII, S. 193^ auf die Akademie der bildenden Künste kam. Dort that er sich unter Aufsicht und Lei- tung seines Meisters und Gönners durch Fleiß und Talent bald hervor, und im Jahre 1779 erhielt er für sein Medaillon null Ädoiliä" auS den Handen des Herrn von Sonnenfels, beständigen Secretärs der Akademie, den ersten Preis. Sonnenfels aber machte die große Kaiserin auf den vielversprechenden talent» vollen Jüngling aufmerksam und noch im nämlichen Jahre wurde er mit einem Künstlerstipendium betheilt. Die Jahre deS Unterrichtes waren vorüber, K. be> gründete ein sebstftändiges Geschäft, in welkem der Künstler rastlos arbeitete und seinen Lebensunterhalt erwarb. Kein Mäcen stand ihm mehr zur Seite und unter Sorge und Noth verkümmerte zwar nicht der Genius, aber er wurde nicht entsprechend beschäftigt. Ein Son« nenstrahl in dieses öde Künstlerdasein
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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