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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 277 -
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Seite - 277 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Aohary 27? Oberstlieutenant, auf eigene Kosten, welche über 130.000 Gulden betru- gen, ein Dragoner«Regiment, das im Jahre 1766 als Althan «Dragoner- Regiment reducirt wurde. K. wurde Oberst und Inhaber dieses von ihm errichteten Regiments, im Jahre 1736 General-Major und 1740 bei Gelegen» heit der Thronbesteigung der Kaiserin M a r i a Theres ia Feldmarschall- Lieutenant. Bei ihrer Krönung trat er die Stelle eines Capitans der ungarischen Garde an, und 1748 er. nannte ihn die Kaiserin zum General der Kavallerie. Für das von der Kaiserin Mar ia Theresia gegründete Spital stiftete er mehrere Krankenbetten. Aus seiner Ehe mit Mar ia Theresia Freiin Thavonath hinterließ er sie< ben Kinder, und zwar drei Tochter und die vier Söhne Nikolaus. Anton. Ioh ann und Ignaz. Mit dem Sohne deö Letzteren, Franz Joseph, ist dieses berühmte Geschlecht im Mannsstamme erloschen. i'ulclcol «s usni2ukr6Qäi täd'.äkkal. d. i. Die Familien Ungarns mit Wappcn und Stamm« tafeln (Pesth 1860, Moriz Räth. 5".) Bo. VI, S. 293 sonach diesem gest. zu Szent-Antal in Ungarn 21. December 1757^. — Oester» rei chisches M i l i tär »Ko nver sations > Lexikon, herausgegeben von I . Hirten» fe ld (Wien 18^0, gr. il«.) V). H l , S. 566. — Arneth (Alfred Ritter von). Maria The« rcsia's erste Regierungöjahre (Wien 1862. W. Vrcmmüller. gr. 8".) Od. I, S. 3"<;; Vd. I I , S. 414. l. Zur Genealogie dcs Fürftcnhaufeä Aah^rl). Es ist dieß ein altes ungarisches Adels- geschlecht, dessen Spuren sich diä zu Andcginn dcö zwölften Jahrhunderts verfolgen lassen, inoem die Familie schon um das Jahr 1111 von ihrem Stammsitze Kohnr in der Szalader Gespanschaft den Namen Kohäry angenom« men hat. Früher sollen sie But t . nach Ande- ren Both, auch But tar und Bothar ge> hcißl'n haben, und ein Eonra^ Both Graf von Altenburg und Reittenberg in Krain an» sässig gewesen sein. Dieser Conrad habe im Jahre 1061 dem ungarischen Könige Salo- mon Kri^gsvölker gegen seine beiden Vettern Geysa uiw Ladislaus zugeführt und sei dann in Ungarn geblieben, und dort der Stammvater mehrer ansehnlicher Geschlechter geworden. Ein Georg von Kohär war Kämmerer und Kriegsoberst bei König Ma- thias Corvinus. Für unS zunächst haben diese antiquarischen wenig verbürgten Anfänge des Geschlechtes keine Bedeutung; um desto größere aber gewinnt dasselbe, sobald es in nähere Beziehung zum Gesammtstaate und dem Crzhause Oesterreich tritt. In der That geht die Kette der Familienglieder von da an in ununterbrochener Folge bis auf die Gegenwart fort und erscheint Gmerich Kohäry ^fiche die umstehende Stammtafel^ als der vach» weisdare Stammvater dieses Geschlechtes. Schon der benannte Emerich wurde im Jahre 456! für feine gegen die Rebellen und die oft mit diesen verbündeten Türken dem Kaiser Ferdinand I. geleisteten Dienste von diesem reich beschenkt. Man möchte fast sagen, mit jüdem neuen Sproßen dieses Geschlechtes stet« gcrten sich die Beweise des Heldenmuthes, der oft rührenden Treue und Ergebenheit für das Haus Oesterreich, wofür die Helden Ste- phan (I.). Stephan (II.), die beiden Ni< ko laus, Andreas Joseph, bis auf den letzten Sproßen des Mannsstammes, Franz Joseph, glänzende Beweise sind. Emrrich's Sohn Hieter pflanzte das Geschlecht fort. Sein auf dem Schlachtfelde bei Levencz ge» bliebener Sohn Stephan hatte fünf Söhne, un) einer derselben, Wolfgang, vier Söhne und vier Töchter, von deren ersteren einer jung starb, zwei den Heldentod vor dem feinde fanden und der vierte, Andreas Jo- seph, der sich das Maria Therrsienkreuz er« kämpfte, das Geschlecht weiter fortpflanzte. Von Andreas Joseph's Söhnen bildeten Ignaz und Johann zwei Zweige. Der des Lrhtercn erlosch schon in seinen Kindern; der des Erstcren lMhk. nachdem er im Manns« stamme im Jahre !82<i in seinem Sohne, dem Fürsten Franz Joseph, erloschen war, in sei» ncr Enkelin, dcr an denHerzog Ferdinand Georg von Coburg vermalten Prinzessin Mar ia Antonia Gabriele bis zum Jahre 18Ü2 fort. in welchem am 23. September die Herzogin starb. Peter war der erste Frei- Herr (lö. Febr. l616), Wolfgang der erste Graf und sein Urenkel Franz Joseph der
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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