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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 285 -
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Seite - 285 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Aohiry 283 Kohäry gen illOi)-) st.; bei Lebzeiten erbaute er mehrere Kirchen, darunter jene zu 3eva, wo er seinem Vater ein Denkmal sehen ließ; auch schenkte er mehreren geistlichen Ordenshäusem zu wohlthätigen Zwecken ansehnliche Summen. Seine Beamten und seine Dienerschaft dotirte er so, daß sie alle wohl versorgt waren. Sein 3ieb> lingsspruch — dessen er sich gern und oft bediente und der sein frommes schlichtes Gemüth kennzeichnet — war: „vät veug oui vult", unter welchen Bercssnyi, der Genosse Rakoczy's, als er Ko» häry's Schloß Cftbrag geplündert und zerstört hatte. mit räuberischem Uebermuthe seinen Namen und daneben „^eoiM nbi vult" schrieb. j^ Ueoer Ko« hary's literarische Bedeutung siehe unten die Quellens Stephan war unvermält geblieben und sein jüngerer Bruder Wol fgang pflanzte diesen Helden« stamm fort. Zur Biographie. 2) Ungarische und lateinische Nucllcn. /<ci,rz/ ^s?'l.'?l<>,^, ?oLtd,uina, inLino- ?ik 563 paco doUoyus F68tas oainitis 8t. Kol i l l^, eurlao reFias ^juäiois pi'imi eom- V^soteng (i'TrQaviI.s 1732, 12".). — ^07-«- (Vi62N26 1776, I>oevs, 8°.) ^arn. I I , x. 390 lnach diesem geb. 29. März 1^49, gest. 1730; wie diese Angaben unrichtig, so ist noch man« ches andere inHoränyi 's Skizze falsch^. — /'eie?'//! <^7H>'o?UH>>, <Duria Mäieuiu, reZni Nun^Ärias (I^i-navias 1?26, 8".) x. 101. — 1?s5 F^mnasiuin yvkön^vLi, d. i. Pro- gramm dcs Klausenburger röm. kath. Gym< nasiums, 4. Jahrg. (1834/ä): „Nrol Xoinli-? Istvän n^dHi oT'Zxn^diro <^Lt,r.^ 2a", d. i. Biographie des Grafen Stephan Kohäry. — ^62ss/, d. i. Ungarische Schriftsteller. Samm» lung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenczy und Joseph Danie l ik (Pesth 1866. Gustav Emich, 8<>.) 1. Theil. S. 260. — 62 uLN2s!ci-suäi tädläkkal, d. i. Die Faniilien Ungarns mit Wappen und Stamm» tafeln (Pesth 1860. Woriz R-ith. 8".) Bd. V I , S. 288. — 3^3,^)d iäoiF, d. i. Geschichte der ungarischen Dichtung seit der Schlacht von Mohäcs bis auf unsere Tage (Pesth 1833. gr. s°.) Bd. I, S. 273 u. f. — In Gyöngyösi's Werke: „ko2LI,k082<)!'u", d. i. Kranz geistlicher Lieder (1690). befindet sich auch Ko h äry's Lebens» skizze. — l») Deutsche und andere Cluellen. Kertbeny (C. M.). Album hundert ungri« scher Dichter (Dresden 1834, 16°.) S. 315. — Oesterreichisches Militär«Konversa» tions-Lerikon, herausg. von I . Hirten« fel d (Wien 1850, 8".) Bd. I I I , S. 563. — Toloy (Franz), Handbuch der ungrischen Poesie. In Verbindung mit Julius F e» nyery herausgegeben (Pesth und Wien l828, G. Kilian und K. Gerold, gr. 8».) Bd. I, S. XXXII u. S. 93. — Toldy (Franz I)r.> Geschichte der ungrischen Dichtung von den ältesten Zeiten bis auf Alexander Kisfaludy. Aus dem Ungrischen übersetzt von Gustav Steinacker (Pesth 1863. Heckenast, 8".) S. 293 u. f. — Ungarns Männer der Zeit. Biograsten und Karakteristiken hervor» ragendster Persönlichkeiten. Aus der Feder eines Unabhängigen (Prag 1862, N. G. Stein» hausser. 8«.) S. 243. — Ungarischer Plu- tarch oder Biographien merkwürdiger Per» sonen des Königreichs Ungarn. Aus authen» tischen Quellen geschöpft und. . . dargestellt von Carl Vinc. Kölesy und Jacob Melzer (Pesth 1816, Egncnberger. 8«.) Bd.II, S. l43.' — Wigand'ö Conversations'Lexikon (Leip- zig 1846 u. f.. gr. 8".) Bd. V I I , S. 600. — ^ouvsüsViogi'2'pIiis F^nälHls .. . xudNss 8OU2 la äirsotion äs AÜ. 1s Dr. 2oe5si- (Paris 1830 6t 3., I'irmw Oiclot li-Zi-63, 8<».) i'oins XXVIII, ?. 29. — Par- träte. 1) E. Widemann äkl. et 22.; — 2) von Pfeffel gestochen (Augsburg, äol.»; — 3) ohne Angabe dcs Zeichners und Stechers (Almanach.Kupfer). mit der Unterschrist: sts- pl^n Xodlli'5 (510). — Kohil,ry als Dichter und Schriftsteller. Toldy. ungarischerseits wohl der berechtigteste Stinnuführer in der literarischen Kritik seiner Nation, nennt Ko- häry einen „ernsten philosophischen Geist, dem in der Gefangenschaft wie in der Freiheit, ins» besondere unter den Verhältnissen seiner hohen Stellung, „das Leben" Stoff zu Betracht««» gen und Dichtungen bot. Die Speculation ist eine der Hauptquellen seiner Poesie,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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