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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 351 -
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Seite - 351 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Kalter 331 Koller von verschiedenen Heiligen". 2 Theile (ebd. 1738, 4".); — „Lob«, Ruhms« und Sitten« predigten", 2 Theile (1760 u. 1766, 4«.); — Hua,ä.i'a302i!U2^5 kiätoriouiu, oder auserle« sene Fastengeschichten", 2 Theile (Augsburg 1760, i?64); — „Der getreue und sichere Ge« leitsmann auf dem Wege der Ewigkeit . . ." (Salzburg 1763, 12«., wiederholt 1770, 8»., 1774, 8".); — „^OLtivais oder Feiertagspre- digten für's ganze Jahr", 2 Bände (Augs» bürg 1?64, 8o.); — „^ävOnwais oder Ad- ventspredigten nebst beigefügten Pasfwnspre« digten" (ebd. 1766, 4«.); — „DoNiuiealL oder Sonntagspredigten für's ganze Jahr" (ebd. 1767. 4«.); — „Dreifach vollkommener Tugendwandel des seligenPauli Aretti; einAus, zug aus dem Italienischen des P. D. Bagatti" (Salzburg 1771, 8".); — „Immerwährende Berufserhaltung einer Ordensperson" (Augs« hurg l773. 12«.). K.'s Tod fällt in die Mitte der siebenziger Jahre des 18. Jahrhunderts. Meusel (Johann Georg). Lexikon der vom Jahre 1730 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller (Leipzig 1806, Gerh, Fleischer, 80.) Bd VI I , S. 233. — (De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1776, Ghelen'sche Schriften, 8«.) I. Bandes 1. Stück. S. 277. — Baader's gelehrtes Bayern (München, 4".) 1. (und einziger) Band, S. 616.) — 1l). Mathias Fortunat Kol< ler, war ein geschickter Achitekt und Fach« schriftsteller in Wien; von ihm sind im Drucke erschienen.- „DerpraktischeBaubeamte", 3Thle. (Wien 1801, Grässer. gr. 4«., mit 140 K. K.) und „Der neue praktische Baubeamte oder ausführliche und zweckmäßige Anleitung, je» den Bau, sowohl im Großen als im Kleinen sicher zu führen und zu leiten". 2 Thle. (Wien 1813, Geistinger^ gr. 4"., mit 33 K. K.). ^Porträt. Unterschrift: Mathias Fortunat Kol ler (V. Kininger äei., C.Pfei f fer ä 4«.).) — i i . Wilhelm Kol ler , ein Maler aus der Gegenwart, der seit Jahren in Wien arbeitet und vornehmlich in den Monats« Ausstellungen des österreichischen Kunstver» cins uon Zeit zu Zeit seine Bilder den Kunst« freunden vorgeführt hat. Auch hat K. längere Zeit in Düsseldorf und Brüssel Studien in seiner Kunst gemacht. Ausgestellt waren im Jahre 1852, imOctob er: „Wirthshausscene in Meran" (vom Kunsto. um 156 fl. angek.); — 1853, im Februar: „Jäger im Gespräch mit Mädchen" (100 Ntblr.); — im Apr i l : „Sechs Zeichnungen zu Heine's Gedichten: Buch der Lieder; Die Heimkehr, Lied 7, 16, >0. 22, 26. 6?" (Bleistiftzeichnungen); — im Sevtemoer: „Der traurige Mönch", nach Lenau's Gedicht (Federzeichnung); — 1855. im October: „Die Bewohner uon Walds- Hut widersetzen sich der beabsichtigten Aus- fuhr der Schätze der Abtei St. Blasien, welche von dem Klostervogte nach der Schweiz ge» bracht werden sollen". Scene aus dem deut» schen Bauernkriege 1324 (um 150!) fl. vom Kunsto. angek.); — im November: „Die Drei", nach Lenau's Gedicht (Oelgem.); — 1838, im Apr i l : „Ein Rückzug im dreißigjährigen Kriege" (800 fi.); — im D e> cember: „Die Taufe" (vom Kunstv. um 900 fl. angek.); — in der Ausstellung zu Ehren der Naturforscher-Versammlung in Wien im September und October 1836: „Die Himmel« fahrt Maria", nach T i t ian , Aquarell, und „Die Auswanderer". Ob das im Mai 1839 von einem Kol ler aus Zürich ausgestellte Bild: „Heimkehr von der Alpe", von unserem Wilhelm K. gemalt, ist zweifelhaft. Ueber diesen Künstler, der in Hinblick auf die Preise, um welche der Kunstverein einzelne seiner Werke an sich gebracht, jedenfalls von einiger Bedeutung sein muß, finden sich nirgends Nachrichten vor. Selbst das neueste, von Mül ler begonnene und Klunz inger fort- gesetzte, ebenso kostspielige, als im hohen Grade mangel« und lückenhafte Werk: „Die Künstler aller Zeiten und Völker", kennt ihn gar nicht. Ueberdieß erscheinen schon seit Iah» ren von Künstlern des Namens K o ller Bil° der in den Wiener und Pragrr Ausstellungen: so hat ein Koller in der akademischen Aus« stellung in Wien im Jahre 1843 einen Stu« dienkopf ausgestellt, der vor der Kritik Aner- kennung fand; in der Prager Ausstellung des Jahres 1844 begegnete man gelungenen Pferde« stücken von einem Maler Kol ler ; in jener de6 Jahres 1893 einem Kupferstiche: „Die Auswanderer", uon Kol ler gestochen, im Vereinsblatt des Salzburger Kunstuereins. und einem Oeloilde „Ein Jagdhund". In Betreff dieses letzteren liegt die Vermuthung nahe, daß der Künstler im Kataloge unrichtig ge< nannt sei und wohl Kol lert heißen solle, von dem auch in der Präger Ausstellung des Jahres 1838 zwei Thierstücke „ein Auerhahn" und ^Fasanen" (dieses Bild 230 fi.) zu sehen waren. Zum Schlüsse sei noch bemerkt, daß ein W. Kol ler im österreichischen Kunstver« eine im Jänner 1334 eine plastische Arbeit: „Ein Kind", aus Elfenbein geschnitzt, ausgestellt habe. Es fehlen alle Andeutungen, ob alle diese
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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