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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 355 -
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Seite - 355 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Kollmann 383 Aollmeyer hat er die Predigten von S e g n e r i u. A. übersetzt. Im „Aufmerksamen", in Hormayr's „Archiv", in der „Theater« Zeitung" und in anderen Blättern finden sich poetische, historische und culturhisto« rische Aufsätze aus seiner Feder. Aber noch auf einem anderen Gebiete hat K. eine beachtenswerthe Thätigkeit entfaltet. Früh in der Kunst gebildet, setzte er während seines Auftnthaltes in Italien seine Studien fort, und hat später in seinen Mußestunden mehrere anecken« nenswerthe Arbeiten vollendet. Außer seinen Gemälden „Zt. Katharina" , — „Alldegnndiz", — „Nrmika", von denen nicht gesagt werden kann. wo sie jetzt sich befinden, sind in mehreren Kirchen der Stadt Gratz Arbeiten seineS Pinsels zu sehen, u. z. in der Franziskanerkirche: zwei Gemälde an den Pfeilern; in der Hauscapelle des bischöflichen Seminars daselbst: „Hhlistus, der dll5 Kreuz trägt"; — in der Pfarrkirche zu St. Anna im Münzgraben: „Ner heilige Igr.atins", auf dem ersten linken Seitenaltare; — in der Kirche zu Maria Hilf: „Gine Mabunull", — „Ner heilige Joseph", — „Maria mit dem Kinde", — „Zer H. Flarian", alle vier Bilder an den Pfeilern deS Schiffes; — in der Kirche der barmherzigen Brüder in der Murvorstadt: „Gine heilige Nonne", auf dem der Eingangsthüre zunächst stehenden rechten Altare. Auch hat K. viele Kompositionen aus der Geschichte Steiermarks, überdieß mehrere Porträte gemalt, welche sich sämmtlich im Privat» besitze befinden. Seinen Wohlthätigkeits« sinn ehrten die Bürger seines engeren Vaterlandes dadurch, daß ihm drei Städte desselben: Gratz, Marburg und Cilli, daS Bürgerrecht verliehen. K. war zweimal verheirathet, aber nur aus seiner ersten Ehe hinterließ er zwei Söhne; seine zweite Frau war eine Tochter des k. k. Majors Kauz ner ls. d. Bd. XI, S. 93). Allgemeine Theater-Zeitung, herausg. von Adolph Bäuerle (Wien, 4».) 30. Jahr- gang (l837). Nr. 72, S. 290.- „Kollmann'S Leben und Wirken in Gratz". — Steter« märkische Zeitschrift. Redigirt von Dr. G. F. Schreiner, Dr. Alb. von Muchar, C. G. Ritter von Leitner, A. Schrötter (Gratz 1341, 8".) Neue Folge. VI. Jahrg. (1841), Heft 2, S. ?0. — Schreiner (G. Dr.), Grätz (Grätz 1843, 8".) S. 194, 206, 270, 291 u. 293. — Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler<Leriton (München 1839. Fleischmann. 8».) Bd. VII, S. 136. — Der Aufmerksame (Gratzer Unterhaltung«, blatt) 1838. Nr. 131: „Grabes.Inschrift des im Fried Hofe St. Peter zu Gratz ruhenden Ignaz Kollmann". Von Ioh. Gabriel Seidl ^GedichH; Nr. 133: Nekrolog, und zu Ende des Blattes eine „Verbesserung" der oben angeführten Grabschrift. — (Hormayr's) Archiv für Geographie, Historie. Staats« und Kriegskunst (Wien. 4°.) VII. Jahrg. (1816), Nr. 39; IX.IHrg. (1818), S.433; XIV. Ihrg. (1323). Nr.93. — S chmutz (Carl), Historisch, topographisches Lexikon von Steyermark (Gratz 1822, Kienreich, gr. 8«.) Bd. II , S. 249 sgibt das Jahr 1773 irrig als K.'s Geburtsjahr an).— Ein Jacob Ko llmann, aus Mau< tern in Oesterreich unter der Enns gebürtig, war Zögling der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er im Jahre 1798 in der Cälaturschule bei dem Graoiren den ersten Preis errang. Megerle von Mühlfeld (Ioh. Georg), Memorabilien des österreichi- schen KaiserstaateS (Wien 1823. Sollinger, 8».) S. 37.) Kollmeyer, Joseph (3andschafts< maler). Zeitgenoß, arbeitet seit Jahren in Wien, wo verschiedene Werke seines Pinsels seit dem Jahre 4832 in den Monats-AuSstellungen des österreichischen Kunstvereins zu sehen waren, u. z. 1352, im November: „Kirchthmm in PlrchtMz- Kürt" (40 fl.); — 1855, im März: „Vanm- pachte" (30 fi.)'. — im November: „Steinbruch bei Naben" (30 fl.); —1857, im Februar: „Gine Nllninpllrthie" (60 st.). «— 1863, im Jänner: „
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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