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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 362 -
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Seite - 362 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Koilonitz 362 Aoüonitz gelang es ihm, 20.00«) Walachen zum Ueber- tritte von der. griechischen zur katholischen Kirche zu bewegen. Nach Eperies und Komorn berief er die Väter der Gesellschaft Jesu und ließ ihnen auch in Preßburg bei der von ihm gegründeten St. Saluatorskirche ein eigenes Collegium erbauen. In Tyrnau aber errich« tete er eine eigene Buchdruckerei und auch sonst noch in Ungarn viele Kirchen, Semina, rien, Schulen, Spitäler und Armenhäuser. Unier fremdem Namen versteckt, soll er ein deutsches Büchlein mit dem lateinischen Namen: «H-UFULtau». et Huti2.u3U5tlwa Oon- tssLio" (1681) geschrieben haben, auf welches Professor Valentin Alb erti mit einer Gegen» schrift (Leipzig 1684) geantwortet hat. K. erreichte das hohe Alter von 77 Jahren und starb in Wien. Auf seine Anordnung rvurde aber sein Leichnam nach Preßburg gebracht und in der dort von ihm gestifteten St. Talvator» kirche beigesetzt, wo ein in rothem Marmor auf» geführtes Denkmal noch seine Ruhestätte zeigt. IKellerhaus (Heinrich), Ehrensäule aus den vornehmsten Tugenden des Herrn Cardi» nals L. von Kollonitz, Erzbischofs zu Gran u. s. w. (Wien 1767. Fol.). — Hett ^/oss/^, Oratio lunOdliL 5. lunieu tuuru, aä nrngiu LepuIcdiHlsm, 0Äi- 1^. e comitiduL äs Xol^oui tscd xiZeoxi Zti-izonienZiL (Visnuae 1707, — Nclio lauälim et luetuuin 2ä tuinulum o2räiQ»Ii5 1^. v. Xo Noui 02 psi-Lo^utoruin in bivsnics^ 2.^ 22,821 eolis repsrouLlis, (Visu» 2261707, 120.). — UngarisckerPlutarch oder Nachrichten von dem Leben merkwürdiger Personen des Königreichs Ungarn und der dazu gehörigen Provinzen. Aus authentischen Quellen geschöpft . . . von Carl Vincenz Kölesy und Jakob Melzer (Pesth 1815, Ios. Eggenberaer, 8«.) Bd. I, S. 203 snach diesem geb. 26. October 163l, gest. 21. Jän- ner 1?07). — Real is, Curiositäten» und Memorabilien'Lexikon von Wien (Wien 1846, gr. 8«.) Bd. I I , S. 109 ^nach diesem geb. 1. November 1631, gest. 20. Jänner 1707). — Ehrentempel der katholischen Geistlichen (Wien 18... Tirnböck. L".) S. 163 ^Gedicht von Ludwig Halirsch; auch abgedruckt in der (in Wien 1842 erschienenen) „Oesterreichi- schen Adels.Halle", S. 128).—Oesterreich i- scher Zuschauer, herausg. von I . S. Ebersöerg (Wien. 8«.) Jahrgang 1838, Bd. IV, S. 1336 ^nach diesem geb. 7. No« vember 163l . gest. 20. Jänner 1707^. — Taschenbuch für die vaterländische Ge- schichte. Herausgegeben von Hormayr und» Mednyansky (Wien, kl. 8«.) V. Jahrg. (1824). S. 268. — G eusau (Anton Edler von), Geschichte der Haupt» und Residenz- stadt Wien . . . (Wien 1793. 8°.) Theil IV, S. 106, 121 und 164. — Faust. Polygra, phische Zeitschrift. Herausgegeben von M. Auer (Wien, gr. 4«) Jahrgang 1833, Nr. 20- snach diesem geb. 16. October 1631, gest. 20. Jänner 1707). — Porträte. 1) Unter» schrift: Oarswäl OoIIouicZ. Iac. Breitschopf äe!.. I . Iaresch soulx. (8°. und 4«.),- — 2) in Boor's „Oesterreichs Ehrentempel"; — die Scene, wie Bischof Kollonitz den Kin» dern im Türkenlager Rettung bringt, ist von Rahl gemalt worden (6 Fuß lang und 4 Fuß. hoch) und befindet sich das Bild im Besitze ,des Herrn Vincenz Huber. Sensenschmides- in Randegg; — Christian MeyerhatRah l's- Original auf Kupfer für die Staatsdruckerei geschabt. Das Blatt ist 25'/z Zoll hoch und 38'/; Zoll lang und Eiter hat es in Holz geschnitten.) — 13. Leopold Ignaz, ein Sohn des GrafenIohann Sigismund aus- dessen Ehe mit Regina Elisabeth Freiin von Speid l , wurde Barfüßer»Karmeliter- mönch, apostolischer Missionär in Indien und Bischof iu xartiduL zu Anastasiopel. Der Erz» bischof von Wien Sig ismund Graf K. ist sein Bruder. — 14. Maximil ian Graf von< K. ^s. d. besondere Biographie S. 336). — 13. Otto Gottfried Graf von K. (geb. 1398. gest. 10. Juni 1664), ist der älteste Sohn A d am's Frriherrn von K. aus dessen Ehe mit Johanna Freiin von S tad l . Otto Gott f r ied war innerösterreichischer Hofkammerrath, dann des innerösterreichischen geheimen Rathes Direttor und wurde zugleich, mit seinem Bruder Erasmus Ferdinand, der deutscher. Ordensritter, innerösterreichischer Hofkriegsrat!) und zuletzt Commandeur des- deutschen Ordens zu Laibach war, mit Di- plom vom 12. Jänner 1628 in den Reichs« grafenstand erhoben. Graf Otto Got t fr ied errichtete auch aus der Herrschaft Freyberg, dem Gute Mühlhausen, dem Markte Gleisdorf und anderen Gilten in Stsiermark nebst dem Frei- hause in Gratz ein Majorat für sein Geschlecht. — 16. Siegfried (I.) (Seyfried) von Kol lo- nitz (gest. zu Wien 17. November 1333), ein Sohn Georg's (gest. 1509), des Erbauers der Burg Schleinitz im Cillier Kreise Steiermarks, aus dessen Ehe mit Barbara von Rottal. Siegfr ied war beider Rechte Doctor. Re» gimentsrath in Niedrrösterreich und hatte sich
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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