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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 376 -
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Seite - 376 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Kolomrat 376 Aolowrat 4".) Jahrg. 1824, S. 320. — Taschen- buch für die vaterländische Geschichte, her« ausgegeben von Hormay r und ,Med- nyansky (Wien. kl. 8".) Jahrg. 1824. S. 4i9.) — 4. Albert (VI.) K. Lieb- st e i n s k y (II.). Ein SohnIarosla w'ö (IV.) s^S. 380, Nr. 28 j^. Frühzeitig zum Kriegsdienste bestimmt, gab er Proben seiner Tapferkeit, als König Ferdinand I. gemeinschaftlich mit seinem Bruder Kaiser Kar l V. die pro- testantischen Fürsten, Johann Friedrich, Churfürsten von Sachsen, und Ph i l ipp , Landgrafen von Hessen, bekriegte. In der Schlacht bei Mühlberg, in welcher bekannt« lich Churfürst Johann Friedrich nicht nur geschlagen, sondern auch gefangen wurde, thaten sichAlbert und sein Bruder Johann Iaros law so hervor, daß beioe auf dem Schlachtfelde zum Johne für ihre Tapferkeit zu Rittern geschlagen wurden. A l b e r t war Oberstallmeister des Erzherzogs M a r i m i l i a n , nachmals Kaiser M a r i m i« l ian I I . Er war dreimal vermalt. Seine erste Gemalin u^dmissa von öchmaiuLcr^ starb bald. Durch seine Gemalin Vciugim Regina Mlscr, eine Schwester der in Lied und Bild ge» feierten Phi l ipp ine Welser, Gemalin des Erzherzogs Ferdinand, war er mit Kaiser Ferdinand verwandt. Regina starb um das Jahr 1370. Albert 's dritte Gemalin war Elisab'ell) Freiin von Azil-an. — 5. A l - bert (VII.) K. Liebsteinsky (III.) (geb. 16. September 1583. gest. 12. August 1648). stand in Staatsdiensten, rvar 1607 böhmischer Appellationsrath, dann Neichshofrath und Vicekanzler in Böhmen. Im Jahre 1631 fun- girte er als kaiserlicher Lanotagscommissär. Albert war einer der ausgezeichnetsten Staatsmänner seiner Zrit, und in der Ge< schichte der Kaiser Nudolph I I . . MathiaS, Ferdinand I I . und I I I . erscheint sein Name häufig. Die Herrschaft Reichenau, welche noch heute einen Theil des Familien. Ndeicomnusseä bildet, brachte K. von der Kaiserin (Neonora um die Summe von 190.000 fl. käuflich an fich. — 6 Albert Wi lhe lm, nach Anderen Wi lhe lm Al- bert (geb. 18. Februar 1600. gest. 3. Fe, bruar 1689), ist der gemeinschaftliche Stamm, oater aller K o low ra t-Krakow sky'schen Nebenlinien, denn von seinen Söhnen ist Johann Franz der Stifter der Krakow« jky'schen Linie zu Urzeznih; Mar Nor> bert jener der Kcakowsky'schen Linie zu Tein iz l . und Albert Wilhelm's Enkel. nämlich des Johann Franz Sohn, Phi- l i pp , Stifter der Linie zu Radienin. Aus seinen vier Eben s^iehe dieselben auf der I I . Stammtafel) hatte er nur vier Kinder, die eben genannten zwei Sohne und zwei Töch- ter. Er selbst erreichte das hohe Alter von 89 Jahren. Seine vierte Frau war die Sven» derin der kostbaren Monstranze in die Prager Lorettokirche, tudmiMi El'a Frmizislia V., geborne hiftrse Freiin von CljodlM ss Nr. 39). - 7. Alois Joseph Graf K.K. Brzeznih (geb. zu Prag 2l. Jänner 1739, gest. ebenda 28. März 1833). Sohn des Grafen P rokop Johann Franz K. aus dessen zweiter Ehe mit Anna Mar gar et ha Gräfin Ogi loy. Zum geistlichen Stande bestimmt, wurde er frühzeitig Domkellar des Dom- stiftes Olmütz, ging dann nach Rom. wo er die theologischen Studien beendete und die h. Weihen empßng. Dann wurde er Propst, erwarb an der Prager Hochschule die theologische Doctorwürde, kam als resioiren« der Domherr in das Olmüher Domstift, wurde 18U1 Generaluicar, Bischof von Sa» repta (in pHi-tidu5), 181 l Bischof von Lew meritz, welche Stelle rr durch 20 Jahre bekleidete; am 5. September 1830 wurde er Erzbischof zu Prag. apostolischer Legat und Primas des Königreichs Böhmen, als welcher er schon in drei Jahren im Alter von 71 Iah< ren starb. ^Eiselt (Johann Nep. vi-.), Königgrätz in der Vorzeit und Gegenwart (Prag 1860. Pospifil. kl. 8".) S <»8.) — 8. Nenedict (Benesck) K. , lebte um die MMe des 14. Jahrhunderts und befand sich mit noch zweien seiner Familie, mit Albert und Georg, im Gefolge, welches dem Kaiser Karl IV. auf seinem Zuge nach Italien das Geleite gab. Der Gefahr, welcher der Kaiser in der Verrätherischen Stadt Pisa durch den Heldenmuth und die Treue seines Gefolges entging, ist schon bei Albert sS. 374. Nr. 1) gedacht worden. Von Ne< nesch meldet die Ueberlieferung, daß er einer der Tapfersten in diesem Kampfe gegen die Pisaner gewesen sei und, seinen Leib vor de6 Kaisers Leib stellend, jeden Andringenden mit riesigem Arm ergriffen und über die Brücke in den rauschenden Arno geschleudert habe. Diese Heldenthat Kolowrat 's ist wiederholt durch die Dichtung verherrlicht worden, und zwar von 2. A. Fr an kl lstehe Hormayr's „Archiv" 133l, S. 183) und lange früher schon von S .W Schieß» ler Ebenda, Jahrg. l823, S, 443^ und von
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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