Seite - 413 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
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theils ulln ihm selbst anigescht" (Königgrätz
1730, 8".), erschien später in öechischrr
Sprache unter dem Titel: „ F ^ n ' "
^ . . . " (Prag 1760.
") d. i. Die Eine allgemeine
römische Kirche... (Königgrätz 1733,8".);
1733, 12".);
d. i. Betrachtungen auf jeden Tag der
Woche, mit einer Auslegung des Vater»
Unsers (Prag 1734, 42«.); - „
M?'«", d. i. Postille oder Erläuterung
der Episteln und Evangelien der Sonn«
und Feiertage des ganzenIahres (3. Auf<
läge, 1786, 8".)', — »
t « t. ci.", d. i. Die
wahre Weisheit der Eltern und der
Kinder oder Unterweisung, wie Eltern
ihre Familie und sich selbst in Weisheit
und frommer Häuslichkeit aufziehen sollen
(Prag 1756 und öfter schon früher,
ss^o 7-oku n 5. ci.", d. i. Gesänge auf
sonntagige Evangelien und Feste (Prag
1760, 8".). Sein wichtigstes Werk, der
1767), ist nach seinem Tode auf
Befehl des Präger Fürst. Erzbischofs
gedruckt worden. Die übrigen Theile aber,
und zwar ?ars 11^: oontinenL lidros
Ferm^niooL, ?ar3 111^: Iidros Ia.tin.03)
et?ars 1V^: lidros F2.UiL03^ italiooL)
2QFÜ003 ^t Fraeoos Kto., befinden sich
nur in Handschrift.
Wird bald Konias, Koniasch und Ko« niass, wie oben, geschrieben. — «/unFMQNw
^./ose^), Iliätoiis Utsi-Htur^ öeslcs, d. i. Ge-
schichte der böhmischen Literatur (Prag ls49,
I-. Ünvuaö, 40.) Zweite, von W. W. Tomek
besorgte Ausgabe, S. 264, Nr. 152 a, d, e;
S. 297, Nr. ?74 a, b; S. 300. Nr. 55V;
S. 330, Nr. 1394; S. 333, Nr. 13W a, I»;
S. 582. — Pelzet (Franz Martin), Böh.
mische, mährische und schlesische Gelehrte und
Schriftsteller aus dem Orden der Jesuiten
(Prag !780. 8".) S. 184. — Meusel (Job.
Georg), Ienkon der vom Jahre l?50 biö
18Utt verstorbenen teutschen Schriftsteller (Leip-
zig liws. Fleischer. 5".) Bd. VI I , S. 200. —
8I0VQ1K uauän^. Ii,66»ktar Or. I'i'ant.
Laä. RisFer, d. i. Conversations'Lexikon,
redig, von Dr. Franz Iadibl. Nieger (Prag
l859. Kober. Ler. 8«.) Bo. IV, S. 786.
Konicz, Thaddäus (Maler, geb. zu
Krakau. lebte im 18. Jahrhunderte).
Von niederer Abkunft; seine armen Eltern
lebten in der Vorstadt Kleparz m Kra-
kau. ThaddäuS kam in jungen Jahren
als Küchenjunge an den Hof des damali»
gen Erzbischofs von Krakau Andreas
Zatuski . Dieser aufgeklärte und ge»
lehrte Kirchenfürst entdeckte das Zeich«
nentalent seines Küchenjungen, nahm
ihn in seinen besonderem Schutz, schickte
ihn in die Schule, ließ ihn dann auf
seine Kosten im Zeichnen und Malen
unterrichten und ihn, um sich in der
Kunst vollends auszubilden, nach Rom
reisen. Daselbst wurde K. ein Schuler
deS Malers Carlo Mara t t i , unter
dessen Leitung er sich sehr vervollkomm»
nete. Nun kehrte er in seine Vater-
stadt zurück, wo ihn Zatuski zu feinem
Hofmaler ernannte und er theils im Auf-
trage seines Mäcens. theils für Andere
eine stattliche Reihe von Kunstwerken
ausführte, welche noch gegenwartig die
Kirchen der Stadt Krakau schmücken.
Nach Zatuski 's im Jahre 1738 erfolg-
tem Tode verließ er, weil, wie seine Bio-
graphen berichten, er sich mit den anderen
Krakauer Malern nicht vertragen konnte,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Klácel-Korzistka, Band 12
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Klácel-Korzistka
- Band
- 12
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1864
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 528
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon