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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 414 -
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Seite - 414 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Konic) 414 seine Vaterstadt und siedelte nach Rom über. Dort erregten seine Arbeiten bald Aufmerksamkeit; er erhielt einen Ruf an den königlichen Hof in Spanien, welchem er folgte und wo er in hohen Jahren starb. Konicz war, wie Kunstkenner nach seinen Arbeiten ihn beurtheilen, ein Künstler höheren Ranges, dessen Werke sich durch richtige Zeichnung, glückliches Colorit und geschickte Composition her» vorthun. Von seinen Bildern find in Krakau und in Polen bekannt: „Der H. Fwilln''. — „Ncr H. Mattiert", beide in Rom im Jahre 1754 gemalt und letz« tereS durch einen kleinen bei Friedlein in Krakau erschienenen Stich vervielfältigt'. — „Ner H. Kasimir", — „3er H. Ochtll — „Nrr H. IüSeph". — „Zer H. Hyacinth", — „Ner H. Nenzrl", sämmtlich Altar« blätter in der Krakauer Kathedrale; — „Nrr y. i^nrenz" und „Ner Gutl des H. Ja- sepli", beide in der Kirche Pauli Bekeh rung in Krakau, wo sich auch in einem dcr Corridore des Klosters sein Porccäi des Bischofs Zatuski befindet; — „Ne H. Michael", in der St. Stanislauskirche aufSkalka in Krakau; — „VerH.Nllrbrrt im Kloster der Norbertinerinen ebenda; — in den Corridoren deS Franziskaner^ klosters: ^Naz Porträt des Kanzlers und nach- lzerigen NischlllZ uan Rrakllll Slllni2lllN5 Zlntlreas Iüwski". In der Gallerte des Königs Stanislaus August in Warschau befanden sich: „Nie Grmllrdllng Zlmmlill's. des ZchneZ Nlliliti's, iinch Msalaa". auf Kupfer gemalt; — „Der die Verirrnngen lle5 deicht- ZinneZ erkennende Jüngling", — „Fürtnn dieses und das vorige hat P. S uminski in Kupfer gestochen; — ,Nie Flucht nach Ggqptrn". I n Rom soll sich in der pol- nischen Kirche zum h. Stanislaus, wie .Fueßli berichtet und Seb. Ciampi es bestätigt, ein historisches Bild von K. befinden. Auch muffen im Rom und in Spanien, wo er den Rest seines 3ebens zubrachte, noch viele Arbeiten seiner Hand hie und da versteckt sein, und I . Brodowsk i behauptet, daß nicht nur in mehreren Kirchen Roms seine Bilder vorkommen, sondern daß er auch den päpstlichen Palast und die papstliche Villa Oiistoi (xanäolko gemalt habe. Bemerkenswerth ist noch, daß er sich auf dem in 3?om für die Kra« kauer Kathedrale gemalten Bilde des H. Adalbert „T'aäsus kuntss xinx. m. 1734" nannte. Warum er seinen Namen Konicz in Kuntz verdeutschte, ist nicht bekannt; vielleicht wollte er, wie Rastawiecki meint, auf diese Art seine gemeine Abkunft verbergen. 510 2 3,^3, 2l02ona. 2 ^iaäoui03oi 5taro^t- uio^cb, äzio^on 52WK1 ulamkov?- bioFrk- üc2k/ek i r. ä. p?2e2 .^ nidi'02630 <3rll- I)o^ä!:isFo, d. i. Mosaik, zusammengestellt aus alterthümlichen Nachrichten, Kunstnotizen und biographischen Bruchstücken. ^Dieses von meinem literarischen Freunde Ambros Gra» bowski mir verehrte Heft, welches auf S. 4 Nachrichten über Thadd. Konicz bringt, ent» hält keine näheren Angaben über Druckort und Jahr; ich hülte es für einen Separat« abdruck aus der gelehrten Zeitschrift: Vidlio- O^piä Xraicoxv»., ^v^äauiL o2 v^a,rt6, d. i. Be» schrcibung von Krakau. Vierte Aufl. (Krakau it>44). S. 498 u. f. — Xllrisi- Xralco^. 8ki, d.i. Krakauer Courier. l835, Nr l. — ttH-ota, Iitsi-aoIcll.^Va.r322^'s1cH, d. i. Liter. WarschauerZeitung !822, Nr. 42, S. 243. 2<5n ^ol^ioii tuä2i62 odo/ck v^ ?ol3oi<2 osia- CL220V0 v^ Qil^ pr^ed^vv^all^cii, d. i. Lexikon der polnischen Maler, wie auch der fremden, die sich in Polen bleibend nieder- gelassen, oder aber nur einige Zeit aufgehalten haben (Warschau lsäo, Orgelbrand, 3er. 5«.) Bd. I, S. 229. — Fueßli ( I . R.), Allge. meines Künstler'tzexikon (1779, Fol.) S. 3t9 ^führt ihn uncer dem Namen Ku ritze auf; die übrigen Künstler Lexika, wieoon Nagler, Mül ler -K lunz inaer u. s. w., kennen ihn weder unter dem einen noch dem andern Namen).
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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