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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 440 -
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Seite - 440 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Kopitar 440 Aopitar zu forschen, unternahm er im Jahre 4837 auf eigene Kosten eine Reise dahin, auf der er Venedig. Bologna, Livorno. Pisa, Florenz und Mailand besuchte, und eine für seine Zwecke und Forschungen auf dem Gebiete der glago- litischen Literatur reiche Ausbeute an Materialien heimbrachte. I n Rom ward ihm überdieß der Auftrag, das griechisch» ruthenische Collegium daselbst wieder her» zustellen und die slavische Druckerei der Propaganda neu einrichten zu helfen. Im Frühlinge 1843 unternahm K. seine zweite Reise nach Rom, wo er neue Materialien für seine Zwecke sammelte, einem jungen Missionär Unterricht im Kirchenslavischen ertheilte, auch sonst alle Einleitungen zur Begründung des ruthe» nischen Kollegiums traf, welchem nichts als die Hauptsache, die erwarteten ruthe- nischen Zögling?, fehlten. Kopitar, der nicht langer verweilen konnte und wollte,- kehrte nach Wien zurück, wo er nach Mosel's Tode sein Nachfolger in der Stelle des ersten Custos wurde. Aber nur kurze Zeit bekleidete K. dieses Amt; schon in Rom hatte er sich ein Lungenübel geholt; dazu gesellte sich, da er durch ein Mißgeschick sein ganzes, durch Sparsamkeit erworbenes, nicht un- beträchtliches Vermögen verloren hatte, ein Gemüthsleiden, gegen das er im Sommer d. I . Genesung im nahen Baden suchte. Als es mit dieser nicht vor- warts ging, nahm ihn sein Freund und Landsmann I^nko in sein Haus (auf der Landstraße). wo er aber schon in kurzer Zeit seinen Leiden erlag. Die bibliogra- phischen Titel der selbstständigen Werke Kopitar 's sind: „Grammatik der Zlaui- schrn Fprllche in Urain, Mrntlien nnti Steier- mark" (Laibach 18l)8. 8".); Or. Vincen; Franul de Weissenthurn gab 1811 in Trieft eine Uebersetzung dieser Sprach. lehre in's Italienische unter dem Titel: noiino" heraus; — „Znti-Gartar, oder HcrLtlllnng des Vhatoe5tandc5 in Sachen der Aiener Mio Pi-incop8 ()3ZA). des ältesten Nenk- mal5 der polnischen Sprache, nämlich des paln. NrittrlZ des (nicht Margarethen^ Zündern) MZa- brlh-Hedun'g'5chcn PMenum lrilinzue (». ^00 biä 13^) ;n St. Florian in Gezterreich gegen den plllHillt. Allinlln eines Tllrtnrm. AIZ Mann- scrisit iür Freunde heranggrgeorn uan Gebrecht Ija5sen8chelm" (Stockholm 4837 zig, Köhlers gr. 8^.)', — » st sss. ^ / / — (Wien 1840 sVraumüller uüd Seidels Lex. 8^.);— . HON.2 (Wien 1836 I^Braumüller und Seidels. Fol.); — einige Jahre nach seinem Tode erschien noch: „ Iz, öns 2^2 so/söa^ 6<?<7
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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