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orner 463 Kornhäusel
s" !^a220v:3.s 1744) 12".).
Außerdem hat er Mehreres, meist ge>
schichtliche Arbeiten über Ungarn, in
Handschrift zurückgelassen. Ueber seine
rioa." sagt Horä.nyi:
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Korne l i erscheint auch hie und da mit
C geschrieben, als Cornel i .
^ULtriacas 2oci6ta.ti3 ^S2ii (V16UU3.6 1833,
kex. 8«.) p. 193. — //uT-ck«^' ^/sHi'u^,
Hlsinoria ^UQFHroruin st I?i'oviQoia,!ilim
Lci-iptig säitiZ uotorum (VisQuao 1776,
^nt. I>o6^vs, 8".) lomiiL I I , i>. 438. —
inörs^kLi es U6ui2ski-siiäi täbilllc^I, d. i.
Die Familien Ungarns mit Wappen und
Stammtafeln (Pesth 1860. Moriz Räth. i><>.)
Bd. VI , S. 333.
Korner, siehe: Mssel.
Kornfeld, Aaron (Rabbiner). Zeit-
genoß. 3ebt in Oesterreich, und hielt in
Wien (?) durch viele Jahre eine — die
einzige — öffentliche Talmudschule, zu
welcher Jünger aus der Nahe und Ferne
herbeiströmten. Sehr viele Rabbiner
und Rabbinats. Kandidaten — unter
ersteren der nachmalige Oberrabbiner in
Dresden, Dr. Land au — sind seine
Schüler. Geschwächte Gesundheit nöthigte
ihn, die Schule aufzugeben. I n früherer
Zeit hat er herausgegeben: „Ner Dichter;
lin lqrisch-didllktiZches Gedicht" (Wien 181.,
8".) und „Biblische Perlen. Snr Nele-
bnng und Veredlung de5 sittlichen OeWls der
Zugentl. In Versen" (Wien 1826 , Lud-
wig. gr. 12".), welch letzteres K. G.
o. Wurzbach, biogr. Lcrikon. XII. ^Ged Numi mit einem Vorworte eingelei«
tet hat.
Wertheimer (Josef). Jahrbuch der Israeliten
(Wien 1853. I . Knöpfelmacher, 8".) Neue
Folge, zweiter Jahrgang (3616 ^1853—18361).
S. 189.
Korilhllllsel, Joseph (Architekt),
lebte in den ersten drei Iahrzehenden
des laufenden Jahrhunderts als Archi»
tekt in Wien und hat mehrere schöne Bau«
ten ausgeführt. Seine Ausbildung hat er
auf der k. k. Akademie der bildenden
Künste in Wien erlangt, 'deren Mitglied
er auch war. Von seinen Werken und
Arbeiten sind dem Herausgeber dieses
Lexikons bekannt: Die Synagoge in der
Seitenstettengafse (der vormaligeDempfin»
ger»Hof), im Jahre 1823 begonnen und
am 9. April 1826 eröffnet; das Schloß
Weilburg im Helenenthale bei Baden,
im Jahre 1820 erbaut; auch ist der auf
dem Anninger in der Brühl (bei Wien)
zum Gedächtniß der im Jahre 1809 in
der Schlacht bei Aspern Gefallenen, im
Auftrage des regierenden Fürsten Liech«
ten st ein errichtete Tempel (von 9 Klaf»
ter Lange. 3 Klafter 5 Fuß Breite) nach
Kornhäusel's Entwürfe ausgeführt
worden. Die angeführten Arbeiten lassen
in K. einen Mann von Geschmack und
künstlerischer Ausbildung erkennen, der
noch nicht die Utilitatsrichtung des.mo>
dernen Kasernenstyls einschlug, welcher
in geschmackloser Weise so viele Bauten
Neu-Wiens entstellt. Näheres ist über
K., der im Jahre 1836 noch lebte, dem
Herausgeber dieses Lexikons nicht be»
kannt.
Tschischka (Franz), Kunst und Alterthum in
dem österreichischen Kaiserstaate (Wien 1836,
Fr. Beck. gr. 8».) S. 22. 37. 39 u. 370. -
Schimmer (Karl Aug.), Ausführliche Häu»
ser«Chronik der inneren Stadt Wien u. s. w.
(Wien 1849. 8".) S. 94, unter Nr. 494. —
Nessel (Franz Gust. Ad.). Baden bei Wien
. 25. Sept. 1864.) 30
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Klácel-Korzistka, Band 12
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Klácel-Korzistka
- Band
- 12
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1864
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 528
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon