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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13
Seite - 139 -
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Seite - 139 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13

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Krasicki 139 Krajlcki cyn und Murzinowo. Starost von Prze» mysl, welcher um das Jahr 1340 mit Barbara Gksza Vrzechowska sich verehelichte und mit ihr die Güter Krasice, Korytniki, Krzywcze u. m. a. erheicathete. Mit diesem Jacob beginnt unsere Stammtafel, die Familie, vornehm« lich die österreichische Linie, in allen ihren weiteren Verzweigungen bis auf die Gegenwart fortführend. Schon ein Sohn Jacob's, Alerius, bildete eine eigene Linie, welche aber bereits in den Enkeln erlosch. Hin« gegen pflanzte sich die Nachkommenschaft Sta» nislaus', des jüngsten Sohnes Jacob's, fruchtbar fort, so daß des Stanis laüs Enkel Adam Wladislaus der Stammvater aller noch heute blühenden Linien und Zweige ist. Des Adam Wladis laus jüngster Sohn Kar l Alexander (gest. 1717) hatte fünf Söhne, von denen die drei folgenden: Johann (gest. 1731). Joseph (gest. 1712) und Vincenz (gest. 1752), die Stammväter der drei Linien, die noch heute blühen, wur- den. Johann ist der Stammvater der ersten Linie, welche zur Stunde in mehreren Zweigen dlüht. Gegenwärtiaes Haupt des ersten Zweiges ist Graf Edmund Eonrad (geb, 1808). Der zweite ist mit dem Grafen Kar l (gest. 1861) im Mannsstamme erloschen und besteht nur noch in weiblicher Linie in seinen zwei Töchtern und seiner Stieftochter, da Graf Karl die Witwe seines (1832) verstorbenen Bruders Heinrich, c>ie Gräfin Hülle geborne 5larzeuslia, gcheirathet bat. Die anderen beiden Zweige bestehen aus den Nachkommen deS Grafen Mathias, nämlich denen seiner Söhne Kasimir und Alexander, von denen auch nur der erstere im Mannsstamme mit dem Grafen Johann Eantius fortblüht, jener des Grafen Ale« rander aber nur mehr in der weiblichen Linie fortbesteht. Diese erste Linie ist vermöge ihres Besitzes und ihrer Würden die eigentlich österreichische. Diese Linie besitzt im Kaiser» thume und zwar in Galizien die Herrschaften Dubiecko, Lisko, Bachorzec. Serednie, Stra« tyn, Baranow, Domorowica und Iasien, Zeldec, Glinna, Barwinek und Poraz; in Ungarn einen Antheil an der Herrschaft Sztropk6, daS Gut Skolnik; außerdem im Königreiche Polen die Herrschaft Gongolin, und in Volhynien die Herrschaft Bialozurka und die Güter Mosserannica und Iantowec. Der Stand der beiden anderen, vornehmlich in Congreßpolen und Nußland begüterten und deoiensteten Linien ist auch, jedoch nur zum Theile, aus der Stammtafel ersichtlich. Mir war es nicht möglich, namentlich bei der zweiten Linie, die ununterbrochene Folge der Familienglieder aufzufinden. DaS Haus Kra» sicti ist mit den höchsten Familien des pol- nischen Adels, wie mit den Sap ieha, San» guszko, Czetwertynski, Potocki, Stadnicki, Starzenski, Mniszech, Ossolinski u. A. verschwägert, und durch Heirathen hat es einen mächtigen Gütercom» Pler. der in Galizien, Polen und Rußland vertheilt ist. erworben. MneÜen iur Genea> logie des Grasenhauses Krasicki. ^aöi'ono^- «ki ^«/o«. ^.ienancks^, labulas sssuskioFioas ^adlouovi2u2,s (^mstHläam 1743, ßr. I'o!.). — Bestätigung des Grafenstandes für den österreichischen Kaiserstaat vom 22. Septem» her 1787. — Kneschke (Ernst Heinrich Prof. Dr.), Deutsche Grafenhauser der Gegenwart (Leipzig 1834, T. O. Weigel, gr. 8<>.) Bd. I I I , S. 204. — Historisch.heraldisches Handbuch zum genealogischen Taschenbuche der gräflichen Häuser (Gotha 1833, Iustus Perthes, 32°.) S. 45S—462. — Gythai. sches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser (Gotha, IustuS PertheS, 320.) XXIX. Jahrgang (1856)'. S. 394; XXXVII. Jahrg. (1864), S. 439. II. Hervorragende Sproßen des Vrasengeschlech- tes Srasicki. Die Krasicti bekleideten im alten Polen hohe Würden im Amte und im Heere; für dieses Werk sind besonders bemer- kenswerth: 1. Alexander (geb. 4. Septem» ber 1809), ein Sohn des Grafen Mathias und Bruder des Grafen Kasimir; Graf Alerander beschäftigt sich mit genealogischen Studien, ^slovnik üHuöuF. Itbäkktor Dr. l'rg.Qt. I^ 8,d. AisFyr, d. i. Conversa« tions«Lerikon. Redigirt von Dr. Franz Ladisl. Rieger (Prag 1859. Koder, Ler.8°.) Bd. IV, S. 961. Nr. 4.) - 2. Ignaz Graf K.. Erz- bischof von Gnesen s^iehe den besonderen Ar» tikel S. 133). — 3. Kasimir Graf K. (geb. 14. Juni 18U7), der älteste Sohn des Grafen Mathias aus seiner Ehe mit T heophil a Grästn Stadnicka. Der Graf Kasimir, der auch Ober-Curator der galizischen Spar» casse ist, zählt zu den trefflichsten Agronomen seines Landes und ist auf diesem Gebiete auch schriftstellerisch thätig. Bisher sind von ihm erschienen: „6 i-olQictnis i ^030 kouidinao?- Hack na. l2,etiudio ox^rt^e^", d. i. Von der Lllndwirthschaft und ihren auf Rechnung be« ruhenden Combinationen (Lemberg ls43); — „Ag.ek.uuki 302i>aäar3lcis xoätuK n^xrost- S2?ou 22gaä", d. i. Das landwirtschaftliche
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Band 13
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Kosarek-Lagkner
Band
13
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
546
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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