Seite - 187 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13
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187 Kreith
(Wien, Staatödrurkerei. 50.) S. li8—152 fter
dem Verewiaten von dem General'Secretär
der Akademie. Professor Schrötter, gewid'
mete ausfĂĽhrliche Nachruf, und von S. 148
an das Verzeichnis von Krei l 's Schriften^.
— Oesterreichische Wochenschrift für
Wissenschaft. Kunst und öffentliches Leben.
Beilage zur kaiserl. Wiener Zeitung (Wien,
gr. so,) Jahrg. 1863, Nr. 1U—12, S. 289.
327 u. 36l): „Biographische Skizze" von Dr.
F. Kenner. — W aldHeim'S I l lustr i r te
Zeitung (Wien, Fol.) I I . Bd. (1863),
S. 630 u. 683. — Meyer ( I . ) , Das große
Conoersations'Lerikon für die gebildeten Stände
(Hildburghausen, Vibliogr. Institut, gr. 8«.)
Suppl. Bd. IV, S. 334 ^daselbst erscheint K..
komisch genug, als Direktor der Control»
anst alt für Meteorologie und Erdmagnetis«
mus^. — Brockhaus' Conversations'Leri-
kon. lu. Ausi. Bd. IX , S. 203. — Alma»
nach der kaiserlichen Akademie der Wissen«
schuften (Wien, Staatsdruckerei, 8«.) Jahrg.
1851. S. 231: VerzeichniĂź seiner Schriften
swelches aber durch den der oberwähnten
S chrötter'schen Lebensskizze im Anhange
beigegebenen berichtigt und bis zu Krei l 's
Tode ergänzt ist). — P oggend orff ( I . C.).
Biographisch'literarisches Handwörterbuch zur
Geschichte der cracten Wissenschaften (Leipzig
1859, gr. 8<>.) Sp. 1316. — NonvsNe
VjoFi2.xdis ss6Q6ra.Is . . . xuoliss xa,i'
^ U . ^i lmiu I) iclc> t tr^ry5 L0U5 Ia> clirsctiou
äy N. ^ vi-. Nostsr (?a,ri8 1850 yt L.,
8«.) I'oms XXVII I , p. 209. — Frankfur.
ter Konversat ionöblatt 1833. Nr. 87
^Nachricht ĂĽbcr den von Krei l erfundenen
Erdbebenmessers. — Parträte, l) Facsimile
der Unterschrift: Karl kreii. DautdaFb (lith.)
1855. Gedr. bei Ios. Stoufs in Wien (Fol.);
— 2) Facsimile der Unterschrift: Xai-1 Xi-si!.
^nä.ilo/mann (lith.) 1856. Gedr beiHaller.
vorm. Höfelich's Witwe. Nach einer Photogra»
phie von C. o. Iagemann. Eigcnth. u. Verlag
von G. A. Lenoir in Wien l^ in der Gallerie
ausgezeichneter Naturforscher). — Noch ist hier
des Bruders des obigen Kar l Kre i l , auch
eines Oberösterreichers von Geburt, des Hof'
rathrs Franz Ritter von Kre i l , zu gedenken,
der für seine Verdienste um den Staat, nament«,
lich aber um das Kronlano Oberösterreich, in
welchem er bei der politischen Verwaltungs«
behörde seit 1816 gedient und in schwierigen
Zeitverhältnissen sich voll Umsicht, Klugheit
und Energie bewiesen Hai, mit Allerh. Hand«
schreiben vom 22. April 1L54 mit dem Ritter» kreuze des Leopold'Ordens ausgezeichnet und
dann statutengemäß in den erbländischm Rit-
terstand erhoben wurde. Wi t te rstands-
Dip lom vom 12. März 1835. — Wappen.
Blauer Schild mit einer inneren Einfassung
von zwei goldenen Fäden^ von denen obez>
halb der Schildesspitze der äußere in Form
einer aufrechten Spitze, der innere in jener
eines Kleeblattes gebildet ist. Aus diesem letz.
teren wachsen drei goldene Weizenähren her-
vor, von denen die mittlere pfahlweise, die
« beiden äußeren etwas geneigt sind. An ihrem
unteren Ende tragen die Helme, und zwar
der mittlere zwei. die beiden anderen je ein
an der äußeren Seke befindliches, niederwärts
gebogenes Blatt. Auf dem Schilde ruhen
zwei zueinandergekehrte gekrönte Turnierhelme,
aus deren jedem drei wallende Straußen«
federn. rechts eine goldene zwischen zwei
blauen, links eine blaue zwischen zwei gol»
denen, sich erheben. Die Helm decken sind
zu beiden Seiten blau mit Gold unterlegt.
Devise. Nnter dem Schilde zieht sich ein
blaues Band, worauf in goldener Lapidar»
schrift der Wahlspruch steht: ..kro Oae-zai-s
st ?2t?iä".^
Kreith,Karl (Tonsetzer. Geburis-
ort und Jahr unbekannt, geft. zu Wien
im Jahre 4809). K. war ein ausgezeick»
neter Klötenvirwos und lebte als solcher
in Wien. wo auch viele Compositionen
fĂĽr das Instrument, das er meisterhaft
spielte, erschienen sind. AiHer zwei theo«
retischen Werken: „InmiZung, wie hlle Günr
avi der Flöte llavemerb richtig ;n nehmen lind
u. 8. m." (Wien 1799) — und „schule tnr
dir Flöte, ftdem Spieler dieses Instruments ächr
nĂĽtzlich" (ebd.), schrieb er Concerte, Duo's,
Quatuors, Variationen, Polonaisen,
Märsche u. dgl. m.. für die Flöte allein
oder auck fĂĽr dieselbe in Verbindung mit
anderen Blasmstrumenten. Seine Werke
erreichen die ansehnliche Opus-Zahl
12t) und „Hn I>o/onattsSH F..2 Miss«
(Leipzig, bei Kuhnel) tragen dieselbe.
Ueber den Werth feiner Compofitionen
sind die Urtheile nicht zu vereinbaren.
So nennt Gerber, der bekannte Leiiko-
graph und Mufikkenner, Kreith's„H/a?--
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Kosarek-Lagkner, Band 13
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Kosarek-Lagkner
- Band
- 13
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1865
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 546
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon