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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13
Seite - 188 -
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Seite - 188 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13

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188 KreM 7-^'", 0p. 52, ,daS elendeste Machwerk ohne harmonische und rhyth mische Kenntnisse, ja selbst ohne Ge schmack", und vermuthet, da Recensenten über verschiedene seiner Kompositionen kein ungünstiges Urtheil gefällt haben, daß der Notcnstecher Krei th 's Namen auf diesem Titel gemißbraucht habe. Auch schreibt Gerber über ihn, daß er im Jahre 4807 nicht mehr gelebt habe/ wahrend das Schladebach-Berns» dorf'sche Lexikon mit Bestimmtheit an« gibt, K. sei im Laufe des Jahres 4809 in Wien gestorben. Neues Unioersal'Lerikon der Tonkunst. Angefangen von vr. Iul. S chladebach, fort» gesetzt von Ed. Bernsdorf (Dresden 1656 Rob. Schäfer, gr. 8".) Bd. I I , S. 656. — Gerber (Ernst Ludwig), Neues historisch- biographisches Lexikon der Tonkünstler (Leip« zig isl3, Kühnel. gr. 8«.) Bd. I I I , Sp. l i l . — Gaßner (F. S. Dl.) . Uniuersal'Lerikon der Tonkunst. Neue H-andausgabe in einem Bande (Stuttgart 1849, Frz. Köhler, Ler. 8".) S. 509 n^ennt K. einen „fleißigen und auch beliebten Componisten und musitalischen Schriftsteller"). Krejöi, Johann (Geolog, Geo- und Topograph, geb. zu K la t tau 28. Februar 1825). Der einzige Sohn sehr armer Eltern. Sein Vater hat als Soldat in der kais. Armee gedient und die französischen Feldzüge mitgemacht, in denen zwei seiner Brüder geblieben find. Bis zum sechsten Jahre blieb der Sohn in Klattau, dann aber kam er nach Prag, wo er daS PiaristeN'Gymnasium, später jenes der Altstadt besuchte, dann die philosophischen und 1848 die polytech« Nischen Studien beendete. Auf seinen vielen Fußwanderungen durch Böhmen, Mähren und die slovakischen Districte OberungarnS gewann er eine besondere Vorliebe für die Erdbeschreibung und widmete sich später, durch Männer wie Opih, PreSl, Zippe aufgemuntert und gefördert, ausschließlich derselben, aber mit besonderem Hinblicke auf geolo« gische und geognostische Verhältnisse, so daß er der Erste ist, welcher daS Böt> merland von diesem Gesichtspuncte aus erforscht und dargestellt hat. K. w«rde Zippe's Assistent bei den mineralogischen Sammlungen des böhmischen Museums, im Jahre 4849 sein Nachfolger als Mu- sealcustoS und noch im nämlichen Jahre Lehrer der Erdkunde an der neu begrün- deten höheren öechischen Realschule in Prag. I n den Jahren 1830 und 1851 war er als Supplent der Mineralogie am Prager Polytechnicum thätig. Einem Rufe der Piseker Bürgerschaft folgend, organisirte er in den Jahren 1860—1862 die höhere Realschule dieser Stadt, wobei er namentlich auf die gewerblichen Inter- essen und auf die Ausbildung der arme» ren und verwaisten Jugend Rücksicht nahm. Da aber ein Theil der Bürger- schafr, der mit seinen oechisirenden Plänen und Ansichten nicht übereinstimmte, eine ihm seine Stellung erschwerende Gegen- partei bildete, so dankte er für das ihm durch die Berufung erwiesene Vertrauen und kehrte auf seinen früheren Posten an der öechischen Realschule in Prag zurück. Im Jahre 1862 schickte ihn die Prager Commune zur Welt'Industrieausstellung nach London, bei welcher Gelegenheit er Deutschland, die Schweiz. Frankreich, Belgien und England bereiste, die be- rühmteren Gewerbe« und Industrieschulen und auch alle Anstalten, in welchen die ärmere Jugend Unterricht erhielt, besuchte und mit ihren Einrichtungen sich vertraut machte. I n den Jahren 1859 und 1860 betheiligte er sich an der geologischen Aufnahme von Böhmen, welche über Auf- trag der geologischen Reichsanstalt aus» geführt wurde. Im Jahre 1861 wählte ihn aber der Wahlbezirk von Prachaticz«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Band 13
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Kosarek-Lagkner
Band
13
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
546
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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