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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13
Seite - 190 -
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190 Handbücher vorführt, unläugbare Ver» dienste. Im 3ande"selbst aber wird er weniger seiner Kenntnisse und seines SiferS, sie zu verbreiten, als seiner öechi- firenden Richtung wegen in den Vorder» gründ gestellt, und von jener Partei, welche in der öechisirung des ganzen LandeS ihre Lebensaufgabe und des LandeS Heil erblickt, zu einer nationalen Größe erhoben. 0br22? 2ivotg., d. i . Bilder des Lebens (eine unterhaltende Prager Monatschrift, 4<>.) Jahrg. 1859, S. 195. — Hltte^ös^, icapssrn' ülovnioslc Qoviu.ä5ülc^ i ^ouvOrsaäN^, d. i.' Kleines Taschen«Conversations<Lerikon (Prag 18"0. 120.) T^i l I I , S. 298. — 8Iovn ik n 21102^. Ktzän.lctoi' Dr. I'ra.Qt. I^aä. Ais- F6r, d. i. Conversations,Lexikon. Redigirt uon Oi. Franz Lad. Rieger (Prag 1839, Kober. 3er. 8",) Bd IV, S. 289. Nr. 4. - Poggendorff ( I . C.). Biographisch-literari, sches Handwörterbuch zur Geschichte der eracten Wissenschaften (3eip;ig 1839. I . Ambr. Barth. gl,-. 80.) Sp. 1317. — Fremden»B la t t (sLien. 40.) 1862. Nr, l!7; 1863. Nr. 292. — Porträt. Ein solches in Lithographie erschien als Andenken seiner dankbaren Schüler im Jahre 1859 in Prag. KreM, Joseph (I.) (Tonkünstler, geb. zu M i l ostin im Rakonitzer Kreise Böhmens 6. Februar 1822). Zeigte in früher Jugend Talent für die Musik und erhielt auch von guten Meistern Unterricht in derselben. Im I . 1837 begab er sich nach Prag, um sich zum Lehrer auszubil« den. zugleich besuchte er die Orgelschule, welche damals unter Vitäsek's Leitung stand und an der Führer Unterricht ertheilte' obgleich der jüngste Schüler, erhielt K. schon im ersten Jahre eine Auszeiämung. Auch genoß er kurze Zeit Vitasek's Privatunterricht; als aber dieser starb, studirte er fleißig theoretische Werke über Musik, und praktisch übte er sich, indem er in den Prager Kirchen Orgel spielte. Zugleich begann er zu componiren und schrieb vornehmlich für die Militar-Capellen. Am 1. März 1844 wurde er Organist in der Kreuzherrn- kirche. Nun betrieb er auch. um ein Lehr- amt zu erlangen, mit Eifer pädagogische Studien und machte Vorbereitungen zur Herausgabe eines Blattes für Pädago. gen und Organisten, zu welchem Zwecke er eine Reise nach Deutschland unter- nahm. Dresden, Leipzig. Dessau, Mägde« bürg und Berlin besuchte und daselbst mit Tonkünstlern und Compositeuren Verbindungen anknüpfte. Nach seiner Rückkehr ging er an die Ausführung seines Vorhabens, und am 1. October 1848 erschien die erste Nummer seiner Zeitschrift „Osoilia", welche aber in den Wirren jener Tage schon nach einem halben Jahre zu erscheinen aufhörte. Um diese Zeit wurde er zum Lehrer des prak- tiscken Orgelspiels und der Harmonie an der neu errichteten oechischen Schule er- nannt, und behielt diese Stelle drei Jahre, bis die Schule ob Mangels an Geldmitteln aufgelöst wurde. Sckon seit dem Jahre 1849 war er Chordirector bei St. Jacob und hob während deS zehnjährigen Dienstes auf diesem Posten das Orchester an dieser Kirche aus feinem Verfalle zu einem der ersten in Prag. Es wurden dort classische Werke böhmi- scher und fremder Meister mit einer Ge- diegenheit zur Aufführung gebracht, daß Kr ejöi's Ruf bald nicht nur in Böhmen, sondern auch im Auslande sich verbreitete. Als Mitglied verschiedener Musikvereine suchte er die Instrumental- und Vocal- Musik so viel wie möglich zu fördern. Im Jahre 1833 wurde er Chormeister in der Kreuzherrnkirche, in der er ein Iahrzehend früher als Organist seine musikalische Laufbahn begonnen hatte. Seine Bedeutung in der Musikwelt nahm immer mehr zu, so daß er bei großen Musikfesten', wie- bei der Jubelfeier deS
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Band 13
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Kosarek-Lagkner
Band
13
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
546
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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