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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13
Seite - 199 -
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Krepper 199 Kreß Zeit zu Zeit, jedoch selten, ausstellen. Von Friedrich Krepp waren in den Monats« Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins zu sehen im Jahre 1853, im Februar: ein „Studienkopf" (60 fl.); — 1854, im März: ein „männliches Porträt"; — 1856, im April: ein „Bauernweib, Holz tragend" (140 fl.); — 1858, im Juli: ein „weiblicher Studienkopf" (60 fi.); — im December: ein „Landmäd- chen" — und 1862, im April: „Der Aschen, mann", die beiden letzten Privateigenthum; von I . Krepp aber im Jahre 1852, im Sep« tember: „Abraham und Isaak auf dem Wege nach dem Berge Moria" (!50 fl.), und 1853, im Juni: ein „Studienkopf" (40 fl.). ^A us. stellungs'Kataloge des österreichischen Kunstvereins in Wien. 1853, Februar Nr. 57; 1834. Februar Nr. 43; 1850. April Nr. 64; 1858. Juli Nr. 4. December Nr. 58. und 1862. April Nr. 43 (Bilder Friedrich's K.); und 1852. September Nr. 33. und 1853, Juni Nr. 82 (Bilderdes I.Krepp).) KreMr, Johann (Schulmann und Chorregent, geb. zu Heurafl in Böhmen 7. März 1799. gest. zu Gmund en in Oberösterreich 24. Decem- ber 1861). Seine Eltern waren arme Webersleute zu Heurast, einem kleinen, unweit dem Ciftercienserstifte Hohenfurth gelegenen Filialpfarrdorfe. Seine musika» tischen Anlagen verhalfen ihm bald zu einer Stelle als Sangerknabe im Stifte Hohenfurth. Dann bereitete er sich für das Lehramt in der Volksschule vor und hörte den Praparanden»Curs in Linz. Mit 17 Jahren war er LehrergehNfe in Grammastetten, 1817 in Seewalchen und wurde 1820 in Folge seiner Ge- schicklichkeit Gehilfe an der Stadt.Muster» schule in Gmunden. Seine trefflichen musikalischen Kenntnisse machten es ihm möglich, im Jahre 1828 provisorisch die Stelle des Chorregenten an der Gmund. ner Stadtpfarrkirche zu übernehmen, welche er Ende 1831 definitiv erhielt. Auf diesem Posten wirkte er bis an sein Lebensende mit anerkannter Tüchtigkeit. So erhielt Gmunden durch ihn eine gute Kirchenmusik; selbst bis in daS vorge- rückte Alter ein trefflicher Tenorsänger, hob er das Gesangsleben dieses freund- lichen Städtchens und wurde Chormeister der dortigen Liedertafel. Aber auch die Instrumental. Mustk entging seiner Auf» merksamkeit nicht und, sie von den Aus» schreitungen der Gegenwart bewahrend, förderte er ihre Wirksamkeit und ihre Bedeutung als tüchtiger Musikkenner. Ob K. auch als Tonsetzer thätig gewesen — wozu sich ihm bei dem regen Leben in Gmunden während der Sommerzeit, und bei dem traulichen Stillleben in den Wintermonaten genug Gelegenheit bot — ist nicht bekannt. Gmundner Wochenblatt (4<>.) XII. Jahr» gang (l862), Nr. 2: Nekrolog. — Fremden» Blatt (Wien. 4<>.) 1861. Nr. 357. Kreß, Franz Georg Edler von. Unter diesem Namen erscheint der berühmte Hofrath Franz Georg Edler von Keeß inden Brockhaus'schen „Zeitgenossen^ III. Reihe. Bd. 2, S. 40. Es ist dieß kein einzelner Druckfehler, sondern im ganzen Aufsatze wird er wie seine Söhne Kreß genannt. Siehe die Biographie Keeß M . XI, S. 118^. Kreß von Kressenstein, Karl Freiherr (General der Cavallerie, geb. zu Nürnberg 24. März. nach dem genea« logischen Taschenbuche der freiherrlichen Häuser 21. März 1781. gest. zu Wien 27. Jänner 1836). Entstammt einer alten, später geadelten Nürnberger Patricierfamilie, aus welcher sich meh» rere Glieder um das Kaiserhaus ver> dient gemacht ^vergl. die Quellens. Karl trat, 16 Jahre alt, am 24. März 1797 in das Infanterie ° Regiment Nr. 36 ein und wurde am 22. Octo» ber 1798 in Folge seines bei dem Berna« dotte'schen Auflaufe in Wien bewiesenen guten Verhaltens zum Fähnrich befördert.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Band 13
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Kosarek-Lagkner
Band
13
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
546
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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