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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13
Seite - 203 -
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203 Aretzer mit seinem Bruder Franz Kar l , dessen aus. führlichere Lebensskizze oben mitgetheilt ward, im Jahre 1760 die freiherrliche Würde erlangte. lRitterstands'Diplom vom 17. August 1693. — Freiherrnstands, Dip lom vom 13. September 1760. — Wappen. Ein lang« licher längsssetheilter, rechts blauer, links sil. berner Schild. Auf dem Grunde ein Stock von natürlicher Farbe, mit einem uon der Linkm über denselben zur Rechten gekrümmten Ast, und drei grünen Blättern. Auf diesem Aste sitzt ein rechtsgekehrter Papaaei von weißer und grüner Farbe. Den Schild bedeckt die Freiherrnkrone, auf welcher sich ein gekrönter Turnierhelm erhebt. Aus der Krone des Helms ragt der oben beschriebene Ast mit dem darauf sitzenden Papagei hervor. Die Helmdecken sind zu beiden Seiten blau, mit Silber be- legt.) Kresznerics, Franz (Sprach for> scher, geb. zu Iväncz im Eisenburger Comitate 25. Februar 1766, gest. 18. Jänner 1832). Sein Vater war Notar zu Iväncz. Die unteren Schulen besuchte der Sohn zu Oedenburg und Tyrnau, die Philosophie hörte er zu Preßburg, dann trat er, um Theologie zu studiren, unter die Cleriker der Tyr> nauer Diöcese, blieb aber immer noch in Preßburg, wo er neben seinen theologi» schen Berufsstudien auch sprachliche mit besonderem Eifer betrieb. Am 24. August 1790 erhielt er die Priesterweihe, diente dann als Caplan einige Jahre in der Seelsorge, bis ihn auf Empfchlung des Bischofs Johann Sz i l i die Comitats- behörde in Tyrnau an die daselbst eben errichtete philosophische Schule als Pro- fessor der Mathematik berief. 19 Jahre wirkte er auf diesem Posten, dann erhielt er die Pfarre zu Sä.g, der er auch 19 Jahre, bis an seinen Tod, vorstand. Seit Jahren literarisch thätig, veröffent« lichte K. mehrere Abhandlungen sprach, lichen und kirchengeschichtlichen Inhalts in verschiedenen ungarischen Journalen, als: Na^ar Niruaoiiäö, llasai 6s küi- und i'üä.omiiQT'08 ZI"üjt6N.6n^-; besorgte eine Ausgabe der Werke des Kaisers J u l i a n , welche 1816 (zu Preßburg) erschien, und veröffentlichte den ersten Band seines „Hla^a?' sso?«?' Ll/ö/cs?-- s^n<HHs? es ^saHs^eMaF", d. i. Unga- risches Lexikon mit Wurzelformen und Latinismen (Ofen 1831), das Erscheinen des zweiten Theils vereitelte sein Tod. Die ungarische Akademie anerkannte die Tüchtigkeit dieser Arbeit und belohnte den Verfasser mit einem Ehrenhonorar von 2l)0 Ducaten, welches, da er schon todt war, seine Erben erhielten. Vieles ließ er in Handschrift zurück, was sich in seinem Nachlasse vorfand, u. a. ein unga» risches Sprachbuch, eine Sammlung un» garischer Sprichwörter in fünf Bänden u. dgl. m. I n Anerkennung seiner Ver» dienfte wurde K. 1822 Dechant, im Jahre 1831 Assessor des h. Stuhles und am 13. Februar d. I . Ehrenmitglied der kön. ungarischen Akademie. I^'adl) kor : iLiQsrstsk täi-a., d. i, Neues ungarisches Conversations.Lexikon (Pesth 1858, Gust. Heckenast. Ler. 8°.) Bd. V, S. 157. — ^'625s/, d. i. Ungarische Schriftsteller. Samm< lung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenczy und Joseph Daniel ik (Pesth 1886. Gustau Emich, 8".) I. Theil, S. 28«. Kretzer von Kreuth, Franz (Rechts- gelehrter, Geburtsort und Jahr uu» bekannt, gest. zu Wiener.Neustadt im Jahre 1816). Widmete sich nach beende- ten juridischen Studien der militärischen Rechtspflege, wurde Auditor und kam als solcher in die Wiener>Neustädter Militär- Akademie, wo er seit 1797, nach dem Tode Franz von Neller's, Vorträge über Kriegsartikel und, als der nach« malige Feldzeugmeister, damals Oberst Faber, die Localdirection der Akademie
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Band 13
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Kosarek-Lagkner
Band
13
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
546
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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