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Ariftianovic 238 Krha
fischen bearbeitet; — „As^seansHz'na-
vn5«, d. i. Christliche Lehre (Agram
1831, 80.); — „^omoesnH ösiSM/nosH
« v«?^/?'^'^^", d. i. Kräftigung der
Hinfälligen und Sterbenden (ebd.
1832); — „Grammatik der krllntischril Mlnnd-
art" (ebd. 1837); — „F^n-sH'a sa
V6S <36?«3FH /söa ^sc?<?^") d. i. Kirchen«
reden auf alle Sonntage des Jahres,
2 Thle. (ebd. 1838); — „Anhang ;ur
Grammatik tler kroatischen Mundart" (ebd.
1849); — „(As/sn/a ?' 6e)anL6?/nm?'")
d. i. LesestĂĽcke und Evangelien (ebd.
1842 und noch öfter. zuletzt 1838); —
„AsopnssVs öttsnsFo/iO '^K^csns", d.i.
Die Aesopischen Fabeln ĂĽbersetzt (ebd.
1843); — „ X n » ^öi?'s«) d. i. Das
Buch des Tobias (Agram 1843); —
d. i. Das Buch Ruth und des Propheten
Ionas (ebd. 1843); — „/c^a^uMs",
d. i. Das Buch der Judith (ebd. 1846);
— „.A'isA sV. n^H^snoo'i) 2'iFsvl'ü", d. i.
Lebensbeschreibungen h. JĂĽnglinge und
Jungfrauen (ebd. 1847); — n-3>«^'
seksH nss<?H sv. a^os^ov"^ d. i. Kurze
Lebensbeschreibung der H.Apostel, 4Thle.
(ebd. 1847—1830); - „ F ^ ott^.
HK^Hvsna H^>^" , d. i. Der goldene
Altar. Ein Gebetbuch (ebd. 1848);
o 2949", d.i. Hundertjähriger
croatischer Kalender, von 1849 bis 1949
(ebd. 1849); — „F^sH svsesü ?^es-
?^Hov", d.i. Das Leben der h. Märtyrer
(ebd. 1839). Auch gab er uom Jahre
1834—1830 den croatischen Kalender:
„vanlog. La.Fi'Hba.ökÄ.", d. i. Der Agra-
mer Morgenstern, heraus. Eine Ueber«
setzung des neuen Testaments und des
Telemach hat er druckfertig liegen.
I1ir8kH öitanka 22 sorg's Kimna^ ^K.
TuMa VZrva, d. i. Illyrisches Lesebuch fĂĽr
die Obergymnasien (Wien 4856, k. k. Schul- bücher'Verlag, gr. 8".) Bd. 5, S. «40. —
8Iovnik naullu^-. Nsäalctoi- Oi-. )sl2.nt.
I/Hä. R is^s r , d. i. Conversations-Lerikou.
Redigirt von Dr. Franz Ladislaus Rieger
(Prag 1859, I . 3. Kober, Lex. 8°.) Bd. IV,
S. 1010. — H^u//ev!<5-Sa^iN5/« I^vck?z>',
NidlioFratig. d.rvat2!cg., d i. Croatische Bi«
bliographie (Aaram 1860, 80.) S. 77 u. f..
Nr. 890—905. — Paul Joseph Iä fa l ik 'ö
Geschichte der sĂĽdslavischen Literatur. Aus
dessen handschriftlichem Nachlasse herausgege-
ben von Ios. I i reuet. I I . Illyrisches und
croatisches Schriftthum (Prag 1865, Friedr.
Teiupöky, 8») S. 301, 333. 339, 342, 335
u. 365.
Keiza, Johann (Dichter der sieben»
bĂĽrgischen Szekler, geb. zu Nagy-Ajta
im Szeklerlande im Jahre 1814). Sein
Vater war unitarischer Prediger zu Nagy»
Ajta. Der Sohn beendete seine Studien
zu Klausmburg, und nachdem er daselbst
zum Prediger gewählt worden, reiste er
auf Kosten der Gemeinde nach Deutsch-
land und studirte anderthalb Jahre an
der Berliner Universität. Nach seiner
RĂĽckkehr wurde er 1338 unitarischer
Prediger zu Klausenburg und zugleich
Professor der Religion und der ungari»
schen Literatur daselbst. FrĂĽhzeitig be.
wegte
sich K. auf literarischem Gebiete und,
als er noch an der unitarischen Haupt»
schule zu Klausenburg
studirte,
begrĂĽndete
er unter seinen Collegen einen Verein,
der eine belletristische — aber nur ge.
schriebene — Zeitung herausgab und
dadurch unter seinen Stammgenofsen den
Geschmack und den Sinn fĂĽr Poesie
wesentlich förderte. Aus den besten Bei-
tragen dieser Zeitung stellte er einen
Almanach zusammen, den er unter d. Tit.
„Ssm^", d. i. Erinnerung (Klausen-
burg1839), veröffentlichte. Einen zweiten
und dritten Jahrgang dieses Almanachs,
der lange Zeit das einzige geistige Lebens«
zeichen in SiebenbĂĽrgen bildete, gab
Szentivanyi heraus. K.'s eigene
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Kosarek-Lagkner, Band 13
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Kosarek-Lagkner
- Band
- 13
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1865
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 546
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon