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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13
Seite - 243 -
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Kroll 243 KMikowski Erzbischof von Salzburg zum geistlichen Rathe. Im Jahre 1744 wurde er auf der damals bestandenen Universität zu Salz bürg Professor der Polemik und 4716 der h. Schrift. Im Jahre 4728 kam er als Subprior in das Kloster des be> kannten, bei Salzburg gelegenen Wall fahrtsortes Maria Plain, und von dort nach Salzburg in sein Kloster zurück, nachdem ihn seine Ordensbrüder am 26. October 4741 zum Abte des Stiftes erwählt hatten. Von K. erschien im Drucke:^ I—III (äal^burFi 4723— 4728); vollständig aber wurde das Werk erst nach seinem Tode aus seinen zurück» gelassenen Handschriften von dem Abte Beda Seeauer in „Unnra. . st 2.H5orm2näa8 i. 4739, ^oi.) herausgegeben. Baader. Gelehrtes Bayern, Bd. I, S. 633. — Meusel (Johann Georg). Lexikon der vom Jahre 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller (Leipzig 1808. G. Fleischer, 8<>.) Bd. ^11, S. 371. — 62'<??siöaue?-) IDstoi-i». 1ittHi-ll,ria. Oräiuis 8a.n<:ti ^sueäieti, 1o- NU5 IV. — Ein anderer berühmter Abt dieses Namens ist der Propst des Chorherrnstiftes St. Florian in Oberösterreich, Franz Clau- dius Krö l l (geb. zu Wolfsberg in Kärnthen 12. April 16K7, gest. zu St. Florian 17. April 1716). Der Sohn des bischöfl. Bamberg'schen Eisengewerk.Factors Mar t in Krö l l . erhielt er seine philosophische und theologische Aus- bildung im OolieFiuiu, Fsriukuiouru. zu Nom. Propst Franz Claudius setzte den von seinem Vorfahr begonnenen Neubau des Sti/tes fort, und Maler und Bildhauer wur> den von ihm aus Italien berufen, um wett, eifernd ihre Kunst zum Schmucke der Kirche und des Klosters anzuwenden, welche 1714 vollendet waren. Ferner erbaute der Propst das Schloß zu Marbach und den Pfarrhof zu Windhag. Als der spanische Succesnons« krieg ausbrach und nach dem Falle Passau's ' auch Oberösterreich durch die Bayern bedroht wurde, traf Propst Franz Claudius ener» gische Anstalten zur Vertheidigung des Stiftes und brachte noch sonst große Opfer für das Vaterland, so z. B. lieferte er daS ganze Kirchensilber ein und bezahlte ein Darlehen von 30,000 fl. lCar inthia (Klagenfurter Zeitschrift. 4°.) 1858. Nr. 49: „Franz Clan. dius Kroll".) , I . (Thiermaler, gest. im Jahre 1834). Ueber diesen Maler ist dem Herausgeber dieses Lexikons nur bekannt, daß im Februar 4833 im österreichischen Kunstvereine sein Bild „HanZthirre" ausge« stellt war, welches mit großer Fertigkeit in der Technik und mit eben solcher Natur« Wahrheit ausgeführt war. Im Kataloge heißt es in einer Klammer, daß der Kunst, ler im Jahre 1834 gestorben. Der niedere Preis des guten Bildes (30 st. ö. W.) läßt fast vermuthen, daß eS auS Noth feilgeboten wurde. Kataloge der Monatsausstellungen des öster« reichischen KunstvereinS (Wien, 8".) 1833, Februar Nr. 2i. Krölikowski, Joseph Franz (Schrift- stell er, geb. in Galizien im Jahre 1781, gest.zu Posen 17. April 1839). Besuchte die Normalschule zu Sanok, das mnasmm in Przemysl und ging dann nach Lemberg, wo er an der dortigen Hochschule die Rechtsstudien beendete. Er versah dann einige Zeit das politische Richteramt zu Brzeöan in Galizien , gab ader 1808 diese Stelle auf, um dem Lehr- amte sich zu widmen. Er erhielt ein sol. ches aus der Mathematik und Philosophie am Gymnasium zu Zamosc. Aber schon im nächsten Jahre verließ er das Lehramt, um nach mehreren Jahren, innerhalb welcher er verschiedene Anstellungen in Galizien und Russisch-Polen bekleidet hatte, zu demselben zurückzukehren, als er nämlich im Jahre 1320 die Professur 16*
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Band 13
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Kosarek-Lagkner
Band
13
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
546
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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