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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13
Seite - 253 -
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Seite - 253 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13

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Arommer 233 Krommer auch an's Philiströse und Hausbackene streift, geschrieben seien". Dlabacz (Gottfried Ioh.), Allgemeines histo« risches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag ist 3, Gottl. Haase, 4«.) Bd. I I , Sp. 135. — Neues Universal . Lexikon der Ton- kunst. Angefangen von Dr. Julius Schlade- bach, fortgesetzt von Eduard Bernsdorf (Dresden. N. Schäfer. gr.8<>.) Bd. I I , S. 663 l^ nach diesem gestorben 8. Jänner 1831). — Gaßner (F. S. Dr.), Unioersal'Lexikon der Tonkunst. Neue Handausgabe in einem Bande (Stuttgart 1849. Frz. Köhler Ler.8°.) S. 511 l^ nach diesem gestorben 8. Jänner 1«31). — Gerber (Ernst Ludwig), Neues historisch- biographisches Lexikon der Tonkünstler (Leipzig 1813, A.Kühnel, gr.8".) Bd. I I I , Sp. 131.— Neuigkeiten (politisches, zu Brünn ecschei» nendes Blatt, Fol.) 1858, Nr. 8. im histo» rischen Erinnerungskalender, wo der 9. Jänner 183l als K.'s Todestag angegeben wird. — Oesterreichische Revue (Wien, Gerold, gr. l>«.) Bd. IV, S. 188, 1i)1, 193; Bd. VI , S. 124,123, in den Aufsätzen: „Zur Geschichte des Conrertwesens in Wien. I. und HI . " — 1^ ouvs 11s Biozi-apliis 36nora.1s . . . xudiiss iiar ^III. ^irmiQ Oiäot ti-örss, l>ouL lg. äirsation Äs NI. 1s Dr. Hoet'sr (Paris 1850 st 8., 80.) loms XXVIII, x. 230 l^ ncich dieser gestorben 8. Jänner 1831). — Porträte. 1) C. T. Niedel 20. (Leipzig, Brcitkopf u. Härtet. 4«.); — 2) F. AoameÄ 9., I . Neidl so. (Wien. Haslinger. 4°.). Halb» sigur; — 3) dasselbe Blatt mit Nadelschrift und vor Verkleinerung der Platte; — 4) Stain» Häuser V-. Neidl se. (8°.). Noch sind mehrere Personen dieses Namens (letztere drei jedoch nur mit einem m geschrie« den) bemerkenswerth.- 1. August Krom« mer (geb. 1807, gest. zu Dornbach bei Wi^n 27. März 1842). war Mitglied des k. k. Hof. vurg-Theater-Orchesters und, wie es in seinem Nekrologe heißt, „in der Musikwelt unter dem ehrenvollen Namen eines begabten Tonsetzors und musikalischen Gelehrten" bekannt. Er starb in der Vollkraft seiner Jahre. Er war wohl ein Verwandter, vielleicht gar ein Sohn des obigen Franz K. Die Schreibart mit dem doppelten m weist darauf hin, j^Frankl (L. A. Dr.), Sonntagsblätter (Wien, gr. ä".) 1. Jahrgang (1842), S. 247.- Nekrolog.) — 2. Fedor Kr 0 mer, Landrechtsauscultant, wurde im Jahre 1848 für Böhmisch-Kamcnitz in Böhmen in den österreichischen Reichstag gewählt. Seine Thätigkeit in demselben war unerheblich. ^Verhandlungen des öster« reichischen Reichstages nach der ftenographi» schen Aufnahme (Wien. Staatsdruckerei, 4<>.) 1848. Bd. IV, S. 101 u. 494.) — 3. Franz Kromer (geb. zu Niedcrdorf im Bezirke Neifnitz in Unterkrain im Jahre 1314), nahm, nachdem er die juridisch-politischen Studien im Jahre 1839 zu Prag vollendet, im folgen- den Jahre bei dem Stadt- und Landrechte in Laibach die einjährige Praxis, trat dar auf in den Staatsdienst, diente bei verschiede- nen Bezirks'Commissariaten im Lande Krain, wurde 1845 Bezirksrichter in Radmansdorf, 1854 Landesgerichtsrath bei dem Bezirks. Collegialgerichte in Gotschee, 1833 Bezirks- amts'Vorsteher in Treffen und kam bald darauf als Landrsgerichtsrath bei dem Kreis» gerichte Cilli in Verwendung. Die Stadt« gemeinde Gotschee hat ihm das Ehrenbürger« recht verliehen, wodurch K. dort wahlfähig und in den Bezirken Gotschee, Reifnitz und Großtaschnitz als Abgeordneter in den kraini« schen Landtag, von diesem aber in den Reichs« rath gewählt wurde. K. zählt zur Partei der Unionisten. In den Verhandlungen des Reichs» rathes selbst hat er bei mehreren wichtigen Ge- genständen das Wort genommen; so hat er eine Revision derN 0 tariais 0 rdnung beantragt, da. wenigstens im Lande Krain, dieses Institut in seinem derzeitigen Wirkungskreise auf den Wohlstand und die Stimmung der Masse der Landbevölkerung nachtheilig einwirke; in den Berathungen über das G em ei n d e g esetz stellte er mehrere An.endements. betreffend die Ausscheidung des Großgrundbesitzes aus dem Gemeindeuerbande; ferner die Zeit der Bcstim« mung des Umfanges über den selbstständigen und übertragenen Wirkungskreis der Gemein« den, und über die Verantwortlichkeit der ' Gemeindevorstände gegenüber der Gemeinde und dem Staate; ebenso in den Berathungen über das Gesetz, betreffend den Schutz der persönlichen Freiheit. In der Debatte über die Freigebung der Advocatur spricht er sich entschieden gegen eine solche aus; in den Vcr« Handlungen, die den Unterricht und die Sprache, in welchem er geführt werden solle, betreffen, erklärte er mit Bestimmtheit, daß eine 15jährige Praxis bei verschiedenen Bezirks, ämtern inKrain ihm die Ueberzeugung verschafft habe, daß dergleichen Wünsche, wie Einfüh« rung der slovenischen Sprache als Unterrichts« spräche in Krain u. dgl. m., nicht aus der
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Band 13
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Kosarek-Lagkner
Band
13
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
546
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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