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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13
Seite - 281 -
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Krumpolc 281 1826 unter Piepenhag en's Leitung seine Kunststudien und zwar entschied er sich für die Landschaftsmalerei. In den besten Gallerten Prags machte er mit Erfolg seine Studien, 1831 aber begab er sich nach München, um dort seine künstlerische Ausbildung zu vollenden. Eben daran, sein hervorragendes Talent zur Geltung zu bringen, überraschte ihn der Tod in der Vollkraft seines Lebens, im Alter von erst 27 Jahren. Seine Bilder, fleißige Studien nach der Natur, beurkunden eine reiche, zuweilen düstere Phantasie. Er liebte es, Waldpartien mit Wasserfallen darzustellen. Ein Gemälde, das Innere einer Gruft darstellend, gibt auch eine gelungene Probe seines Talen» tes für Architekturzeichnung. N ag l er (G. K. Dr.), Neues allgemeines Kunst- ler»Lerikon (München 1838, Fleischmann, 8".) Bd. VII , S. 190. — Die Künstler aller Zeiten und Völker. Begonnen von Prof. Fr. Müller, fortgesetzt von Dr. Karl Klun. zinger (Stuttgart 18^7, Ebner u. Seubert. gr. 8".) Bd. I I , S. 63<i ^uit Angabe semeö Monogramms). — Meyer (I.), Das große Conversations'Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8°.) Bd. XIX, Abtheilung 1, S. 3t>6. Krumpolc, siehe: Krumstholz ^S.280 in den Quellen Nr. 3^. Krupillski, Andreas (Arzt und Fachschrift st eller. geb. in Galizien. wo er in der zweiten Hälfte des 18. Jahr- hunderts lebte). K. hatte die medicinischen Studien beendet und bekleidete zuletzt als Landes-Protomedicus zu Lemberg den höchsten ärztlichen Posten in Galizien. Als Schriftsteller hat er sich durch mehrere, in der Landessprache verfaßte Werke um die Förderung seiner Wissenschaft in seinem Heimatlands verdient gemacht. Seine Schriften find: n - 1774); — „ o «'s/s ^HZHl'nz", toin I—IV) d. i. Die Lehre vom menschlichen Körper. I n vier Theilen (ebd. 1774—1777, 8".). im ersten die Knochenlehre, im zweiten die Lehre von d^n Eingeweiden, im dritten jene von den Blutgefäßen, im vierten jene von den Muskeln und Bändern behan« delnd — und d. i. Nachricht von den Heilquellen im Allge» meinen und von der Mineralquelle zu Kosinsk im Besonderen (Poczaiow 1782, 8".). Diese letztere Schrift veröffentlichte K. auf besonderen Wunsch des Grafen Johann Tarnowski. ^6Ni/^lo«^l ^s/i'a^, lliätol^H litsratur? Fol- äkit,?, d. i, Geschichte der polnischen Literatur (Warschau und Wilna lsl4, Zawadzki, 6°) Bd. II, S. 459,46!. — 8Io vuilc uau ll n^. Itsäaktoi- Or. k'i-luit. I,a<1. KisFsi-, d. i. Conversations'Lerikon. Redigirtvon Or. Franz Lad. Ricger (Prag i8Ä9. Kober. Lex. 5°.) Bd IV, S. 1081. Krusmski, Thaddaus (gelehrter Je. su i t, geb. in Galizien im Jahre 1673, gest. zu Kamenz 1731). K. trat jung in den Orden der Gesellschaft Jesu. Nachdem er in demselben verschiedene Aemter bekleidet, ging er als Missionar nach Persien und wurde im Jahre 1720 Dolmetsch und S?cretär deS Friedrich Barnabi ta, Bischofs von ISpahan in Persien. Die Revolution, welche im Jahre 1722 in Persien ausgebrochen war und welche er miterlebt, beschrieb er ausführlich und sandte diese Darstellung nach Europa, wo sie alsbald in die wichtigeren europäischen Sprachen über« setzt wurde. Achtzehn Jahre hatte er in Constantinopel und Persien zugebracht, alsdann kehrte er nach Europa zurück, wo er fünf Jahre zu Rom im Kollegium der Propaganda Unterricht aus den orientalischen Sprachen ertheilte. I n den
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Band 13
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Kosarek-Lagkner
Band
13
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
546
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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