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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Band 13
Seite - 471 -
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471 Ladurner d. i. Klänge der Unsterblichkeit (Waitzen 4807, zweite verm. Aufl. 4813, 8".); — „IVsck'Katn'oma^d. i. Predigten. 4 Bde. (Sarospatak 1814—4820, 8".). Doch ist früher schon eine Folge seiner Predig, ten in dem zu Veszprim (1803 u. f.) er- schienenen Magazin für Prediger enthal« ten gewesen. Auch ist noch seine in der Berliner Zeitschrift: „Der Freimüthige" (Jahrg. 1806, Nr. 49 u. f.) erschienene Erwiderung auf die gegen Ungarn ge« richteten Schmähungen eines reisenden Enalanders bemerkenswerth. kötst, d. i. Ungarische Schriftsteller. Scimm» lung von Lebensbeschreibungen. Zweiter, den ersten ergänzender Band (Pesth 1838. Gyu< rian, s".) S. !7<. Ladislaus VI. Posthumus. siehe: Kabsburg. 3adislaus sBd. VI, S. 406. Nr. Ladron, siehe: Lodron. Ladnrner. Ignaz Anton Franz X. (Komponist, geb. zu Aldein in Tirol 1. August 1766. gest. zu Par is 4. März 18',i9). Sohn des Aldeiner Organisten Franz X. 3.. der im Jahre 1767 als Leh» rer und Organist nach Algund bei Mcran versetzt wurde und dort 1782 starb. Sein Bruder ist der als tüchtiger Musicus be» kannte Brirener Hofcaplan Joseph Alois 3. ss. d. S. 474), Ignaz, der älteste Sohn, kam im Jahre 1776 auf das Gym> nasmm nach Benedictbeuern, und ver« suchte sich dort bereits in der Composi» tion. Nach seines VaterS Tode mußte er nach Algund zurück und dort zur Schal- tung seiner Mutter die Dienste des Va- ters als Lehrer und Organist versehen. Nach einiger Zeit löste ihn sein zweiter Bruder Joseph Alo is ab und Ignaz ging im Jahre 1784 nach München, wo er die Philosophie hörte und seine musika. tischen Studien fortsetzte. Nun trat er in die Dienste einer Grafin vonHeimhau- sen, welche eine treffliche Klavierspielerin war und sich zu jener Zeit in Proceßan« gelegenheiten in München aufhielt. Mit der Gräsin reiste L. nach Longeville, einem in der Champagne gelegenen Be> , sitzthum derselben. Bis 1788 blieb er in den Diensten der Grasin, dann trat sein jüngster Bruder Augustin (geb. 28. August 1773) an seine Stelle. Ignaz selbst be- gab sich nach Paris . wo er als Klavier» spieler und Komponist sich einen Namen machte und eine Professur am Conferva» torium erhielt, die er bis zu seinem im Alter von 37 Jahren erfolgten Tode be. kleidete. Ignaz hat mehrereS componirt und die Opuszahl seiner im Stich erschie- nenen Kompositionen mag sich an etwa 20 Hefte erheben. Es sind zwei« und vier» händige Claviersonaten, Sonaten für Klavier und Violine, Capricen, Diver, tijsements, Variationen, Phantasien für das Clavier allein. Auch sind in den Iah. ren 1793 und 1796 inder 0x6ra eomihue zwei einactige Opern seiner Komposition, die eine mit dem Titel: „ T s^nAS? on ?s ^/«F/H^ait c?n ^6«F?6", die andere: „^65 v2's«Hi/ons" aufgeführt worden. Ignaz hatte sich in Frankreich verheirathet und zwar war seine Frau, welche jedoch lange vor ihm gestorben, eine ausgezeichnete Violinspielerin. Aus dieser Ehe entsprang ein Sohn Adolph, der sich der Malerei widmete, im I . 1824 zuerst mit Genre« bildern und Schlachtstücken im Pariser Salon auftrat und später nach St. Pe> tersburg ging. wo er kaiserlicher Hofmaler wurde. — Des Ignaz schon erwähnter jüngster Bruder Augustin, der an seine Stelle bei der Grafin Heimhausen ge> treten war, verließ beim Ausbruche der Revolution, im Jahre 1790, Frankreich
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Band 13
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Kosarek-Lagkner
Band
13
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
546
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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