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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
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Seite - 216 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14

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Lauer 246 Lauer in den Ruhestand zurück, den er in Krems verlebte, wo er drei Jahre spater im Alter von 68 Jahren starb. FreiherrN'Diplom vom t9. Juni i?90. — Hirtenfeld (I.), Der Militär'Mana There« siewOrden und seine Mitglieder (Wien 4857. Staatsdruckerei, 4°.) S. 272. 45l. 1733, 1738 snach diesem gest. am i i . September 1803). — Meyer (I.), Das große Conversations<3exi- kon für die gebildeten Stände (Hiloburgbau» sen, Bibliogr. Institut, gr. 8».) Bd. XIX, Abthlg. t , S. 1138 l^ nach diesem gest. am t2. September 1803; auch heißt es dort, daß er während des Erbfolgekrieges Oberlieutenant geworden; das ist ein Irrthum und soll heißen: Oberstlieutenant). — Kneschke (Ernst Hein» rich Prof. vi-.), Neues allgemeines deutsches Adrls<3exikon (Leipzig 1863 Friedr. Voigt, gr. 80.) Bd. V, S. 416 ^daselbst heißt es: Franz Freiherr von Lauer sei Inhaber eines Infanterie«Regiments gewesen; das ist ein Irrthum, Franz Freiherr von L. war nie Regiments-Inhaber, nur sein Sohn Joseph Freiherr von L war zweiter Inhaber des In» fanterie.Regiments Nr. 44). — Gothaisches genealogisches Taschenbuch der frei. herrlichen Häuser (Gotha. I . Perthes, 32".) XIV. Jahrgang (1864), S. 444. — Heutiger Familienstand der Freiherren von Lauer. Chef des Hauses ist Hugo Freiherr von L. (geb. 1831), Hauptmann im Infanterie»Regimente Graf Nodili Nr. 74. ein Sohn des Freiherrn Joseph aus dessen (am 24. April 1823 ge. schlossenen) Ehe mit 3usanna geb. von Hauer» ecker (geb. 24. Februar 1805). Witwe seit 26. Februar 1848. Freiherr Hugo ist (seit 20. November 1825) vermalt mit Mathilde geb. Gräsin Ursini von Blagnu (geb. 1833), aus welcher Ehe folgende Kinder stammen: Mathi lde (geb. 1856). Mar ia (geb. 1858). Hyacintha (geb. 1861), Gleonora (geb. 29. November 1862). — Wappen. Gevierte« ter Schild mit Herzschild. Herzschild: In Schwarz ein silbernes Mühlrad. Haupt- schild, t und 4.- I n Gold ein schrägrechts geftulheter blauer Balken; 2 und 3: in Roth ein einwärtsgekehrter aufrechtschreitender, zwi» schen den vorgeworfenen Tatzen einen Sara« zenenkopf haltender goldener Greif. Auf dem Schilde rubt die Freiherrnkrone, auf der sich drei gekrönte Turnierhelme erheben. Auf der Krone dos vorderen Helms steht ein goldener, mit dem gewellten blauen Balken des 1. und 4. Feldes belegter Flug; auf jener des rück- wärtigen Helms steht der goldene Greif von 2 und 3 zwischen zwei türkischen, mit Lorber» kränzen behangenen« Fahnen, deren vordere weiß, die andere roth ist und deren Stangen mit je einer goldenen Kugel und einem darauf liegenden goldenen, die Hörner aufwärtskeh» renden Halbmond geschmückt sind; aus der Krone des mittleren Helms erheben sich drei schwarze wallende Straußenfedern, die mit dem silbernen Mühlrade des Herzschildes belegt sind. Die Helmdecken des rechten Helms sind blau mit Gold, des mittleren zu beiden Seiten schwarz mit Silber, des rückwärtigen Helms roth mit Golo belegt. Schild Halter: Zwei goldene Greife. Lauer, Joseph Freiherr von (k. k. Feldzeugmeister und Ritter des Maria Therefien-Ordens. geb. zuGratz 18. Mai 1769, gest. zu Wien 26. Februar 1848). Sohn des k. k. Feldzeugmeisters Franz Freiherr von 3. ss. d. Vorigen^ aus deffen erster Ghe mit Mar ia d'Al l io. Unter des Vaters Leitung wurde er für den Eintritt in das Ingenieurcorps vorbe» reitet, in das er im Alter von 17 Jahren als Cadet eintrat, und in demselben bald zum Officier, im Laufe des Türkenkrieges aber, in welchem er sich bei dern Ueber» gange über die Donau und bei der Beta» gerung von Belgrad besonders ausge« zeichnet hatte, zum Oberlieutenant be« fördert wurde. Als Capitän-Lieutenant ging er zur Armee am Rhein, wo er sich vor Lequesnoi, Maubeuge, insbesondere aber bei der Belagerung und Einnahme von Fort Louis (im November 1793) so hervorthat, daß sein treffliches Verhalten öffentlich anerkannt wurde. 3. wurde auch die Auszeichnung zu Theil, mit der Nach» richt von der Capitulation dieses Platzes an das kais. Hoflager nach Wien entsen» det zu werden. Darauf kehrte er zur Armee zurück und that an der Seite seines ausgezeichneten Vaters Dienste. Zugleich mit demselben that er sich bei der Grobe» rung deS GalgenbergeS bei Mannheim
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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