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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 224 -
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Amseker 224 Lauseker der dortigen politischen Bewegung be« theiligte. Im Jahre 1831 ernannte ihn Fürst Gregor Ghika zum Aufseher der Schulen in der Moldau. 3. hat bisher folgende Werke durch den Druck veröf- fentlicht: „ ^snöi (Wien 1840); — ^o?-", d. i. Geschichte der Rumu- nen, 3 Hefte (Iaffy 1843); — in Gemeinschaft mit Nikolaus Bolesku die Flugschrift: (Bukarest 1846), welche Schrift in fran- zösischer, rumunischer. lateinischer und deutscher Sprache erschien. Auch begann 3. im Jahre 1844 die Herausgabe der Zeitschrift: „M^asinn 5ls5o?-i6k ^ s n ^ 2)aoia") d. i. Historisches Magazin für Siebenbürgen, wovon vier Jahrgänge erschienen sind, welche reiches Materiale zur Geschichte und AlterthumSkunde des rumunischen Volkes enthalten. Magazin für die Literatur des Auslandes (Berlin, kl. Fol.) Jahrgang 1850. Nr. W2, S. 408: „Die neueste Literatur Siebenbür- gens". Lllllseker Edler von Lusek, Joseph (k. k. Oberst, geb. zu Raab in Ungarn 17. März 1782. gest. zu Rokiczan in Böhmen 24. Juli 1882). Entstammt einer böhmischen Adelsfamilie, welche in den Religionskriegen dieses 3andes verarmt und ihrer Familiendocumente verlustig geworden, so daß ihr Adel mit Diplom vom Jahre 1763 erneuert werden mußte ssiehe die Quellens Joseph 3. trat, 16 Jahre alt. 1798 als Privatcadet in das Infanterie>Regiment Wenkheim Nr. 33 ein und machte in rascher Folge die Chargen durch, so daß er im Juni 1804 bereits Oberlieutenant im Regi- mente war. I n der Zwischenzeit fochtzund zeichnete er sich aus in den Schlachten bei Osterach und Stockach (21. u. 23. März), im Treffen bei Andelfingen (23. Mai), in den Gefechten bei Pfungen (28. Mai) und Wiesloch (2. u. 3. December 1799). Nach dem Preßburger Frieden trat er ohne Beibehalt des Milirär-Charakters aus der kais. Armee. Als aber im Jahre 18l)9 der Krieg mit Frankreich von neuem begann, eilte er wieder zu den Waffen und trat als Oberlieutenant bei dem zweiten Pilsner Landwehr»Bataillon, als dasselbe noch gar nicht in ärarischer Verpflegung stand, ein. Später kam er zum 4. Bataillon der Erzherzog Karl» 3egion, mit welchem er in den Schlachten bei Aspern und Wagram mit AuSzeich» nung focht. Eine in letzterer Schlacht er» haltene schwere Kopfwunde nöthigte ihn. im Jänner 1810 in Pension zu treten. I n Anerkennung seines wackeren Verhal« tens vor dem Feinde erhielt er bei dieser Gelegenheit den Hauptmanns'Charakter. Durch den Gebrauch der Tepliher Bader einigermaßen hergestellt, trat er wieder in die Armee und wurde 1812 bei dem Landwehr-Bataillon des Infanierie-Regi- ments Nr. 33, bei dem er zu dienen be- gönnen, eingetheilt. Im April 1814 zum wirklichen Hauptmann befördert, behielt er diese Charge bis zum Jahre 1834. in welchem er Major bei Geppert.Infan» terie und im Mai 1838 Oberstlieutenant wurde. Am 1. September 1842 trat er mit Oberstens'Charakter in bleibenden Ruhestand, und im Jahre 1344 erhielt er einen Stiftungsplatz des Elisabeth» TherefieN'Ordens, den er bis zu seinem im Alter von 70 Jahren erfolgten Tode genoß. 3. war — wie der Nekrolog im „MilitärKalmder" angibt — ein Mit< arbeiter des „ Oesterreichischen Soldaten» freundes". Hirtenfeld (Ios.), Oesterreichischer Militär. Kalender (Wien. kl. 8".) VI. Jahrg. (1885), S. l2U. — Oesterreichischer Soldaten»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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