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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
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Lavos 231 Lavotta bürg seme künftige Größe); — „3i nächtliche Nnndl", ebenfalls nach einem Gedichte von 3. A. Frankl (der Burg graf von Nürnberg verkündet dem Grafen Rudolph von Habsburg, daß er deutscher Kaiser geworden ist), beide Bilder gelangten in Besitz des Grafen Revitzky, damaligen österreichischen Gesandten in Florenz; — und einige Jahre nach seinem Tode war im öfter» sterreickischen Kunstverem (im April 188H ausgestellt das Oelbild: „Betende s uaken", ein Seitenstück zu den oben angeführten „Zechenden Croaten". La< vos' Talent war nicht auf Großes ange< legt, aber es war ihm Ernst um die Kunst und deßhalb führte er seine Arbeiten mit großem Fleiße, ja fast zu ängstlich durch, was immer einen störenden Eindruck in seinen Bildern hervorbrachte. L. besaß eine Technik, wie sie mancher französische Maler der Gegenwart nicht aufzuweisen hat. aber ihm fehlte die Bildung, diejeder, auch der letzte französische Maler besitzt und dieser Mangel ist vornehmlich am Stofflichen seiner Gemälde zu bemerken. — Sein jüngerer Bruder Karl, der in jungen Jahren — kaum etwas über die Zwanzig alt — starb, erhielt auch seine Ausbildung auf der Akademie der bilden» den Künste, wo er sich der Kupferstech« kunst widmete, und schon im Jahre 1928 waren einige Arbeiten seiner Hand auS« gestellt, und zwar: „Amor in Molken", Zeichnung; — im Jahre 1834: „3er Abschied". Zeichnung nach Beaume, und „Ner ütte Geiger", Zeichnung nach Wald mül l er. Bald darauf starb er. Engerth (Erasmus), Catalog der modernen Schule der t. t. Gemälde-Gallerie im Beloe« dere zu Wien (Wien 1860, Gerold's Sohn, »".) S. !S. — Frant l (Ludw. Aug.), Sonn» tagsblätter (Wien. 8".) I. Jahrgang (1842), S. 366; I I . Jahrg. (1843). S. 399. 913; "V. Jahrg. (1346). S. 620. — Kataloge der Kunstausstellungen in der Akademie de bildenden Künste in Wien, im Jahre 1828, S. l t . Nr. 133 u. 136; S. 17, Nr. 95. 101, 104; S. 18. Nr. 111 u. 112, 123; S. 19, Nr. 131; S. 22. Nr. 207; — 1834. S. 22, Nr. 170; S. 24, Nr. 234; S. 26, Nr. 272; — 1835. S. 19. Nr. 167. 174; S. 23. Nr. 234; — 1836, S.20. Nr. 221, 233; S. 25. Nr. 308; — 1840. Nr. 233. 292. S31; — 1845. Nr. 1. 17. 117; - 1847, Nr. 31. 177, 234. — Ungarns Männer der Zeit. Biograften und Karakteristiten hervorragendster Persönlichkei- ten. Aus der Feder eines Unabhängigen sC. M. Kertbeny rsots Bentert) (Prag 1862. A. G. Steinhäuser, kl. 8<>.) S. 128 ^gibt das Jahr 1845 als sein Todesjahr an. «as falsch ist; auch wäre nach diesem LavoS ein Ungar, was nicht der Fall, da er ein geborner Wie. ner und gar nicht in Ungarn war^. Lavottü, Karl Johann (Violin- virtuos und Compositeur, geb. zu Puszta.FödsmeS im Preßburger Comitate 12. Juli 1762, gest. zuTallya im Zempliner Comitate, nach Nagy's MH^a.rors2ä3 033.12.621" 10. August 1820). Sein Vater war früher Secretär der Statthalterei, die damals in Preß- bürg ihren Sitz hatte. 3. hat die unteren Schulen zuerst in Preßburg, dann irr Tyrnau beendet, hier entstand auch im Convicte seine erste Composition unter dem Titel: „Häsw?-l<n". Im Jahre 1783 ging er nach Pesth, um die Rechte zu hören. 1791 war er bei Gelegenheit der Banderien Kanzellist bei Ladislaus Ba- ron Orczy, später Erzieher bei dem Sohne deS Landesrichters Karl Graf Zichy. Im Jahre 1793 wurde er Orche« fter.Director der ersten ungarischen Schau- spielei.Gesellschaft. bei der er drei Jahre wirkte, später sehen wir ihn in Klausen« bürg dritthalb Jahre in derselben Eigen» 'chaft. Im Jahre 1803 ließ er sich von der Debrecziner Schauspieler«Gesellschaft engagiren, konnte jedoch zu der Zeit schon seinem Amte weder ordnungS» maßig noch pünctlich vorstehen, ja zeit.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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