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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 247 -
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Seite - 247 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14

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247 Mir schüft, aus welchem Anlasse gegen Barcsay eine Erhebung stattfand, die Lä-är'S Be. freiung zur Folge hatte. Später stand L. an der Spitze jener Partei, welche die Wahl Kemsny's zum Fürsten von Siebenbürgen unterstützte. Als später die Türken an Ke< msny's Stelle die Wahl Michael Apa ffy's bewirken, schlug sich 2. auf Ap affy's Seite, sagte sich aber bald wieder von ihm los und machte mit Paul Beldi gegen Apaffy gemeinschaftliche Sache, dieser aber nahm L. gefangen und hielt ihn im Schlosse Fogaras in Haft, in der er auch nach 9 Monaten im Alter von 33 Jahren starb. Aus seiner zwei« maligen Ehe. zuerst mit Aatyarina petki und dann mit Christine Aereszthur^. welche nach seinem Tode sich zum andern Male mit dem Sohne Paul B e ldi's verbeirathete, hatte er fünf Kinder, aus erster Ehe einen Sohn und eine Tochter, aus zweiter zwei Söhne und .eine Tochter. Franz sNr. 3), der ältere Sohn aus der zweiten Ehe, pflanzte, den Namen fort. ^ 6 r ä t l .ä2är osaläH, wie oben, S. 155-203, Nr. 65.) lll. Wappen. I n blauem Felde, im unteren Theile desselben eine, jedoch nicht auf dem Rande aufliegende, goldene mit Edelsteinen besetzte Krone, aus welcher ein von einem goldenen Pfeile mitten durch den Leib ge- schossener Hirsch von natürlicher Farbe — die Pfeilspitze ist nach Links gerichtet — hervor« springt. Der Kopf des Hirsches ist rechts von einem goldenen Halbmonde, dessen Sichel rechts gekehrt, begleitet; den beiden Geweihen des Hirsches ist aber ein goldener sechseckiger Stern eingestellt. Den Schild bedeckt die Grafenkrone. Lä.zär, Nikolaus (Schriftsteller, geb. zu Nä.dudvarim Szabolcser Co« mitate Ungarns 24. December 1814). Besuchte die Normalschule in feinem Geburtsorte, die Grammatialclaffen zu Großwardein, die beiden Humanitäts- claffen (jetzt 3. und 6. Classe) zu Kaschau und hörte die Philosophie an der könig- lichen Akademie zu Großwardein. worauf er daselbst, um die Theologie zu studiren, 1832 in's Seminar eintrat. Neben seinen Berufsstudien betrieb er mit Eifer die deutsche Sprache. Nachdem er am 1. Jan« ner 4838 die heil. Weihen erlangt, trat er sofort als Caplan zu Szilägy- Somly<5 in die Seelsorge. Im nämlichen Jahre noch kam er in gleicher Eigenschaft nach Uj.Palota; im Juni des folgenden Jahres nach Großwardein, wo er mit Franz Hovänyi Md. IX, S. 343^. seinem früheren Schulgenoffen, der da« selbst Studienprafect und Frühprediger in der Domkirche war, daS Studium der italienischen und französischen Sprache aufnahm, und auch jenes der classischen Sprachen fortsehte. Mit ihm gründete er auch einen literarischen Priestorverein, als dessen Präsident Hovänyi und als Secretär Lazar thätig war, der sich aber schon nach nur kurzer Wirksamkeit wieder auflöste. Als im Jahre 1842 sein Pfar- rer starb, versah er einige Zeit als dessen Stellvertreter das Pfarramt, kam 1844 nach WardeinMasz, wo er in den allge- meinen Congregationen des Bihärer Comitates als politisch geistlicber Redner auftrat; auch brach er eine Zanze für seine Kirche und die Aufrechthaltung der bestehenden Ordnung im Journal: ^lem- soti 11)32^ d. i. V(,llszeitung, für das er zuerst unter dem Pseudonym Toä i , später unter I 'rsrs äs Claris schrieb. Im Jahre 1843 wurde er als Prediger nach Debreczin übersetzt, dort trat er im katkolikus NsMx, d. i. Katholisches Volksblatt, und in dem im Jahre 1847 zuerst erscheinenden TatkoliknZ Naxtär, d. i. Katholischer Kalender, als geistlicher Liederdichter auf und schrieb für die lieliFio, ein magyarisches Kirchenblatt, mehrere Artikel über den Ursprung der Debrecziner Kirche, ihre Vergangenheit und Gegenwart. An der 1848ger Revo« lution hatte er sich in so weit betheiligt, daß er am 23. November 1849 verhaftet und in Untersuchung gezogen wurde. Am 10. Juli 1830 seiner Haft entlassen, stand er nun ohne geistliches Amt sich selbst überlassen da. In dieser Lage half
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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