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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 279 -
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Seite - 279 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14

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Lebzelten: 279 Abkeltern das alte Stammwappen: Der Schrügbalken mit den drei Bienen, der Arm mit dem Buche und den Buchstaben V. 1 ,^. und der Löwe mit dem Kubikstein, wie im Lebzeltern- Co llenb a ch'schen Wappen; das Haupt» feld, 1: Gold und Schwarz senkrecht ge. theilt, in der Theilungslinie eine doppelte Lilie mit gewechselten Farben; 2 und 3 in Gold ein einwärts springender gekrönter rother Widder mit blauen gekrümmten HHr« nern; 4: Schwarz und Gold senkrecht wie in 4 mit einer Doppellilie auf der Theilungs» linie mit gewechselten Farben. Auf dem Schilde ruht die Freihecrnkrone,' auf welcher sich drei gekrönte Turnierhelme erheben; aus der Krone des rechten Helms wächst der Löwe des Herzschildes; die Krone des mittleren Helms trägt einen offenen Adlerflug, dessen rechter Flügel uon Schwarz über Gold und dessen linker von Noth über Silber quer- getheilt ist, dem Fluge ist der gekrümmte Arm des Herzschildes eingestellt; aus der Krone des dritten HelmS wächst aber der einwärts ge» kehrte rothe Widder von 2 und 3. Die Helm decken sind die des rechten Helms schwarz mit Gold, die des mittleren zur rechten Seite roth mit Silber, zur linken Seite schwarz mit Gold, und die des linken Helms roth mit Gold belegt. — 3) Das Wap- pen des Jüngeren Astes der freiherrlichcn Linie enthält das Stammwappen: Den Bal« ken mit den Bienen, den Arm mit dem Vuche und den Löwen mit dem Kubikstein, Helm und Helmzierden sind wie die des älteren Astes, nur mit dem Unterschiede, daß aus dem dritten Helme statt des Widders ein Festungsthurm mit drei Fahnen, der öster« reichischen schwarzgelben, der türkischen mit dem Roßschweif und der englischen fich erhebt, zur Erinnerung an die Einnahme von Saida (nicht wie es im Genealog. Taschenb. d. freih. Häuser 4839, S. 422 heißt: Serida) und St. Jean d'Acre im Jahre 1840. Lebzelten!, Leopold Freiherr von st. k. General-Major, geb. zu Te- mesvär im Banate im Jahre 1813). Der jüngste Sohn des General-Majors Joseph Ritter von L. ss. d. S. 277, Nr. 4^. 3. trat am 1. Juni 1830 als Cadet im Infanterie-Regimente Nr. 19 ein, aus welchem er schon in wenigen Tagen als Fähnrich in das Infanterie Regiment Nr. 60 übersetzt wurde. Aus demselben kam er am 1. Mai 1831 als Unterlieutenant in das 12. Grenz<Infan< terie» Regiment und aus diesem am 1. April 1836 indasInfanterie-Regiment Nr. 69 zurück, in welchem er bis zum 1. März 1842 zum wirklichen Hauptmann vorrückte. Am 13. Juli 1849 wurde er zum Major im Infanterie-Regimente Nr. 32 befördert, in demselben am 28. September 1831 Oberstlieutenant und am 3. März 1833 Oberst. In gleicher Eigenschaft am 21. Mai 1836 zum In- fanterie.RegimenteNr.27 überseht, wurde er am 19. April 1839 zum General-Ma- jor befördert. Während dieser Zeit versah er die Stelle eines Grenadier-Bataillons- adjutanten, wurde dann dem niederöfter, reichischen Generalkommando»Militär« Departement zugetheilt,.aus welchem er nach anderthalbjähriger Dienstleistung eine Grenadier^Compagnie im Grenadier- Bataillon Aurnhammer erhielt und mit demselben nach Mailand abrückte, um den Feldzug 1849 in Italien mitzumachen. Im Juni 1849 wurde er in's Hauptquar- tier des Feldmarschalls Grafen 3iadetzky berufen und blieb in demselben durch alle Grade als Stabsofficier bis Juni 1836 in Verwendung, in welchem Jahre er das Commando des Infanterie-Regimen- tes König der Belgier Nr. 27 übernahm. Im italienischen Feldzuge des Jahres 1889 führte L. eine Brigade, die im Ar« meecorps des Feldmarschall-Lieutenants von Zobel eingetheilt war und that sich bei Buffalora auf das rühmlichste her- vor. Am 1. Schlachttage bei Magenta (4<. Juni), nachdem fein Pferd von meh- reren Kugeln getödtet worden war, führte er zu Fuß seine Leute zum Sturm auf die Zollhäuser bei Ponte nuovo, bis er, am linkenOberarmeschwer verwundet, kämpf- unfähig geworden war. Graf Gyulay
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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