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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 280 -
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Abkeltern 280 Lehzeltern langte in Magenta an, als man eben den schwerverwundeten General hereinbrachte. „Es lebe der Kaiser", rief L., indeß er sich an einen Baum stützte, „ich habe Euer Excellenz zu melden, daß meine Brigade Buffalora wieder genommen hat. eS aber, wenn sie nicht Verstärkung erhält, nicht langer behaupten kann. Ich bin nicht sehr verwundet", schloß er und sank ohnmäch- tig zu Boden. 3. wurde schon mitAllerh. Befehlschreiben vom 24. April 1830 mit dem Militar.Verdienstkreuze, für letztere That aber mit dem Ritterkreuze des Leo» pold'Ordens ausgezeichnet und im Jahre 1860 in den Freiherrnstand erhoben. Freiherrnstand s-Diplom vom t5. Juni i860 ldie Allerh. Entschließung der taxfreien Erhebung in den Freiherrnstand ist vom 26. März 1860^. — Rannicher (I.), Das Haus Lebzeltern. Eine genealogisch'biogra« phische Skizze (Hermannstadt 1860, Th. Stein» hauffer, 8«.) S. 7. Lelzeltern, Ludwig Graf (Staats- mann, geb. zu Lissabon 20. Octöber 1774, gest. 18. Jänner 1834). Der einzige Sohn Adam's Freiherrn von L. (geb. 1733, gest. 1818) aus dessen Ehe mit Isabel la d'Arnaud Courvi l le Aguera A g a l a y Leon. Freiherr Adam bekleidete nahezu ein halbes Jahr- hundert die Stelle eines kaiserlichen Ge« sandten am königlichen Hofe von Portu» gal. Sein Sohn Ludwig begann unter seiner unmittelbaren Leitung in der Ge» sandtschaftskanzlei zu Lissabon die divlo« matifche Laufbahn und wurde dann Se« cretar des kaiserlichen Botschafters am päpstlichen Hofe, welchen Posten damals Emanuel Graf Khevenhüller beklei» dete. Machte er sich zu dieser Zeit, ins^be« sondere in der kritischen Epoche der großen Secularisation und in der politisch so wichtigen Frage bezüglich des von der römischen Curie heftig bestrittenen Grund- jatzes der Identität der Diöcesan- und Territorialgrenzen durch seine Talente bemerkbar, eigentliche Geltung erlangte er erst, als er zur Zeit der Freiheitskriege seine ganze Thätigkeit gegen Napoleon richtete, worin er freilich auch durch das Vertrauen und die Zuneigung, welche ihm einige Zeit Kaiser Alexander zuwen- dete, wesentlich gefördert wurde. Zu jener Zeit machte er auch seinen Einfluß geltend in der Frage über die Verhältnisse der schweizerischen Eidgenossenschaft und Ita» liens. Später wurde er als außerordent« licher Gesandter und bevollmächtigter Minister an den kaiserlich russischen Hof gesendet. I n dieser Stellung war es, wo ein von ihm unvorgesehener und höchst unangenehmer Umstand seine Thätigkeit, wenn nicht lahmte, doch wesentlich hin« derte. I n der Verschwörung nämlich, welcher Kaiser Paul zum Opfer siel, worauf Großfürst Nikolausden Kaiser« thron bestieg, war Fürst Trubehkoy eines der Häupter. Der Fürst aber war L.'s Schwager und hatte sich zu diesem geflüchtet. Wahrend dieses Aufenthaltes L.'s am kaiserlich russischen Hofe wurde ihm Felix Fürst Schwarzenberg als Gescmdtschaftsattachä zugewiesen, so daß der nachmalige für Oesterreichs Größe leider so früh verstorbene Premier gleich« sam durch L. in die Schule der Staats« kunst eingeführt wurde. Von St. Peters» bürg kam L. als Gesandter nach Neapel. I n Anerkennung seiner großen Verdienste wurde L. außer mit der geheimen Raths« würde von seinem Kaiser mit dem Orden der eisernen Krone 1. Classe, mit dem kön. St. StephaN'Orden und dem gol« denen Civil. Ehrenkreuze ausgezeichnet und im 1.1823 in den erbländischen Gra» fenstand erhoben; außerdem hatten ihn Rußland, Preußen, Sardinien, ToScana, Sicilien, ersteres und letzteres zu wieder' holtenMalen mit ihren Orden geschmückt'
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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