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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
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Ledermayer 300 Lederwasch erwarb der Familie die Vereinigung des Familiennamens Leder er mlt jenem der Ritter von Trattnern. Ost Deutsche Post (Wiener Blatt. Fol.) 1860, Nr. 242: Nekrolog. Ledermayer, siehe: Portenschlag- Ledermayer. Lederwasch, Gregor (Maler. geb. zu St. Leonhard in Tamsweg zu Salzburg im Jahre 1726. gest. ebenda 47. Juni 1792). Ueber-diesen ebenso unterrichteten als geschickten Künstler sind nur spärliche Nachrichten vorhanden. Sein Vater war Meßner zu St. Leonhard in Tamsweg und besaß einige Kennt« niffe in der Malerei und Geometrie, die er seinem Sohne beibrachte. Dieser Letz. tere machte, um sein Brot mit Malen zu verdienen, und auch um sich weiter aus« zubilden, Wanderungen in Kärnthen und Kram, kehrte aber nach seines Vaters Tode in seine Heimat zurück, um dort den Meßnerdienst desselben zu über. nehmen. 3. hat viel gemalt, so zum Beispiele alle Altäre und Bilder zu Maria-Saal in Karnthen, die fünf Altar- bilder für die Pfarrkirche zu TamSweg, das Altarblatt in der fürstlich Schwär- zenberg'schen Schloßcapelle bei Scheiß ling, das Altarblatt — das heilige Abendmahl vorstellend — in der Kirche zu Schladming; „Ner englische OrnZz" und „Maria Heimsuchung" im Stifte Admont. Ferner befinden sich zu Spital am Pyrhn in der Kirche in der Lend im Pongau, zu Wolfsberg in Karnthen, bei den Ka. puzinern in Murau mehrere Arbeiten seiner Hand. Seine Landschaften und Grau in Grau gemalten Prospecte wer« den besonders gerühmt. Auch als Geo- meter hat L. Verdienstliches geleistet, und Pi l lwein berichtet umständlich, wie er die Vermessung eines Mooses am Unters, berge bei Salzburg für den Erzbischof Hieronymus vortrefflich ausgeführt habe. Koch aber in seinem Werke über Salz. burgs Straßenbau gibt Nachricht über eine Straßenkarte vom Radstädtertauern und zwar von der Zenzenbrücke im Weng bis auf die Mooshüttenbuchbrücke unterm Tauern, zwei Blatter mit einer Prosilkarte von der Neffelgrabenbrücke, welche 3. im Austrage des salzburgischen Domcapitels im Jahre 1788 aufgenom- men. Ferner hat 3. auch die Einfänge an der Mur im Lungau so wie die mei« sten Karten dieses Gaues geometrisch ge- zeichnet. L. starb, acht Kinder hinterlas« smd, im Alter von 66 Jahren. Pi l lwein (Benedict). Biographische Schil- derungen oder Lexikon salzburgischer, theils verstorbener, theils lebender Künstler u. s. w. (Salzburg 1821, Mayr. kl. 8".) S. 129. — Nagler (G. K. Dr.). Neues allgemeines Künstler<3erikon (München 1838, Fleischmann, 8°.) Bd. VI I , S. 388. — Tschifchka (Franz), Kunst und Alterthum in dem öster- reichischen Kaiserstaate (Wien 1836. Fr. Beck, gr. 8«.) S. 373. — K och<Sternfeld (Ios. Ernst Ritter uon), Historisch<staatsökonomische Notizen über den Straßen» und Wasserbau in Salzburg und Berchtesgaden (Salzburg l811. gr, 8«.) S. 188, 197, 202. — Noch sind ein Chattograph und Kupferstecher dieses Namens bemerkenswerth. l. Alois L.» der zu Ende orS vorigen und zu Anfang dieses Jahrhunderts lebte, war ein geschickter Char« tonraph. über dessen Arbeiten: als zwei Blätter der Triftklause am Loibersberge im Hintersee, Ansichten über die Ausbrüche der Saale, eine über den Ausdruck) der Nieder» elbe bei St. Leonhard. Culturkarten des Nettcl» und Fröschlmooses u. m. a., Koch» Stern fe ld in dem oben bezeichneten Werken berichtet. — 2. Christoph Leder« wasch aber war als Kupferstecher in Salz» bürg (t«68-l«87) seßhaft. Von ihm sind mehrere gut gestochene Blätter bekannt: „Eine Darstellung der h. Maria im Tempel", nach Fr. Romanel l i ; — ein großes Altarblatt, „Den offenen Himmel" vorstellend, das Altar- blatt hat 3. gemalt und 1683 selbst gestochen; — die „Brustbilder dreier Erzbischüfe uun Salzburg aus dem Geschlechte der Grafen von Kuenburg": Michael (1555-1560)
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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