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Aegipont 30? Legis-Glöckselig
im Nachlasse vorgefundenen Schriften
Legipont 's sind anzuführen: „ Okroni-
tum", dieses und das vorgenannt!
Manuscript bestehen aus mehreren Folio
banden; — „Okroliioo
ad a. 1309 uLc^no ll.ä
; — ^Vi336ltel.ti0 äs
u. dgl. m. Ungeachtet dieser
großartigen Thätigkeit, welche die Be-
wunderung seiner Zeitgenossen erregte,
und mit der er die herrlichsten Eigen-
schaften der menschlichen Natur verband,
so daĂź der apostolische Nuntius und
Erzbischof von Trajanopolis Oddi sich
veranlaĂźt fand. ĂĽber 3. diese Worte zu
schreiben: „äupQrvÄöanQNm sano köret
äo Im^us kaminis inZ'Oii^ o) äootrina,
pio'ditQ.te. et Ii^M3.nit2.t6 ^lur«. s^-i-
bore 6tc."^ ungeachtet aller dieser Vor«
zĂĽge des Geistes war 3. nicht auf Rosen
gebettet. Er ward, wie dieß bei Män-
nern von Verdienst so oft dcr Fall,
von HaĂź und Neid offen und heimlich
verfolgt und dadurch in seinen Arbei»
ten, welche sowohl dem Nuhme seines
OrdenS, wie den Triumphen des mensch-
lichen Geistes ĂĽberhaupt gewidmet waren,
wesentlich gehindert.
Pelzel (Franz Martin), Abbildungen böhmi-
scher und mährischer Gelehrten und Künstler
nobst kurzen Äachnchtcn von ihnm Leben und
Mitten (Prag, 8".) Theil IV, S. 117-12:;.
— Gerder l.Ernst Ludwig), Historisch-biogra-
phisches Lexikon der TonkĂĽnstler (Leipzig l?M).
I . G. I . Breitkopf. A'. !>.".) Vo. I, Sft, ?9^.
sL. wird daselbst cin „Brnodictin^mönch iin
Kloster Rayhraden bei Brunn" — darunter
ist NalM'M gemeint — genannt,! — Tla^
dcn-z (Kuttfrieo Johann), Allgemeines histo-
risches >ttÜ!lstlcr«Lexl'kon für Böhlnm und zuin
Theile auch für Mähren und Schlesien (Pra^
18lI, Gottl. Haase, 4".) Vo, I I , Sp. !89, -
^^</6^,ltt<^?' s Ll«^tt<>«/>'/^ Iliütoi'Ia littoi'^ria IV, x. 318. — <F>att/-ols, /sa^ Oo,n.^
I'oräro äo 8. Vsnoit, eoutonalit uua noties
365 »^ilr 163 lsüFioux än MLMS oräro . . .
(vouillou 1777, Ho.) i'oms II. — PaNrät.
Ohne Angabe des Zeichners und Stechers
(vielleicht von Balz er oder Niderhofer),
in Pelzel's „Abbildungen böhmischer Ge-
lehrten", Bd. IV.
Legis-GlĂĽckselig, Gustav Thormud
(Schriftstel ler, geb. zu Prag
19. Juni 1806). Sohn eines altverdien-
ten (1846 gestorbenen) Pädagogen und
k. k. Professors. GenoĂź schon als Knabe
die Gunst und den Unterricht des berühm»
ten Slcwisten Joseph Dobrowsky
. III, S. 334^ und studirte am aka>
demischen Gymnasium seiner Vaterstadt.
Hauptmann Malinka (Erzieher im
Hause des Feldzeugmeisters Hieronymus
Colloredo) unterwies ihn in der Ma-
thematik, Professor Kohl im Zeichnen,
Domcapellmeister Kozeluch in der
Muflk; was die Sprachen betrifft, so
conversirte er schon 1813 in den Militär«
spitälern Prags geläufig mit Franzosen
und Ruffen, hatte auch den Wahlplcch
von Culm und Arbesau gesehen und rau-
men helfen. 1819 auf 1320 trat 3. aus '
den nicht vollendeten philosophischen
Ztudien in den Militärstand, in welchem
damals der Jugend die schönsten AuSsich»
en sich darboten, wurde nach abgelegten
'trengen PrĂĽfungen von dem General-
Major (nachmaligenKriegsminister) Graf
Balltet- Zatour >M. I, S. 123^
dem k. k. General-Quartiermeisterstabe
Zugetheilt und wirkte daselbst in mehreren
Diensteszweigen über drei Jahre — b^
reundet mit Hauptmann Wohlgemuth
nachmals Feldmarschall-Lieutenant), mit
iajetan Graf Alcaini, mir Joseph
ĂĽaron Wend, von denen die beiden
eiteren, die auch literariscb bekannt
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Laicharding-Lenzi, Band 14
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Laicharding-Lenzi
- Band
- 14
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1865
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 550
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon