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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 369 -
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Seite - 369 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14

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Lentner 369 Lentulan oft in den Festlichkeiten der letzten Jahre durch seine herzlichen Reden begeistert hatte. Sem Andenken wird in jenen Gegenden noch lange blühen, wenn schon Alle vergessen und verschollen sind, die ihm das Leben unnlcherweise sauer gemacht. Was L's übrige literarische Arbeiten betrifft, so sind deren noch vor seinem Tode die in seiner frühesten Schrift' stellerperiode —noch vorAuerbach ge« schriebenen ersten Dorfgeschichten „(Ve- schichten ans denNngen" (Magdeburg 1851, Bamsch, 8b.), nach seinem Tode aber der durch seinen Freund Ludwig Steub herausgegebene Nachlaß, u. z. dessen erster Band: „Ncr Pluttebner nnü seine Ninder" (Stuttgart4833,Sche'ltlin. 8<>.) erschienen. Die Inn> Zeitung brachte im Jahre 4862 von Nr. 234 an seine „Chronika von Schloß Lebenberg", die wohl mit den von Zentner selbst ausgeführten lieblichen Nandzeichnungen und Initialen und mit den Bildern voll Humor eine selbstständige Ausgabe verdiente. Vieles andere findet sich im Stuttgarter Mor- genblatt, in den Fliegenden Blättern und in der Hauschronik. Eine andere Chronik wäre jene auf der Malerherberge zu Frauen-Chiemsee, welche, wie ein Bericht» erstattet in der neuen Münchener Zeitung meldet, übel geschützt sein soll. Doch auf dieß Alles dürfte ja sein Freund und Biograph Steub wohl sein Augenmerk schon gerichtet haben. Deutsches Museum. Zeitschrift für Litera» tur. Kunst und öffentliches Leben. Heraus« gegeben von Robert Prutz (Leipzig, 8«.) Jahrg. 1833. Nr. 6, S.193-. „Joseph Sriedrich Zentner. Deutsches Dichter» und Künstler» leben". Von Ludwig Steub. <Mn gemüth- volles Lebensbild, zu dem langjährige Freund- schaft ihre fuschesten Farben geliehen.^ — Ergänzungs«Conversation's »Lexikon (Ergänzungsblätter) der neuesten Zeit. Her. ausg. von Dr. Fr. Steg er (Leipzig und Meißen 1633. Ler. «<».) Bd. VI I I . S. 684. - Neue Münchener Zeitung 1833, Bei< läge zu Nr. 163 u. 154. und zu Nr. 276. — I n n < Zeitung 1862, Nr. 234—236 ^wird in den genannten Nummern, der in, den darauf folgenden mitgetheilten „Chronika von Schloß Lebenberg" Len'tner's Lebensabriß voraus« geschickt). — Didaskal ia (Frankfurter Nn» terhaltungsblatt, 4".) 1832. Nummer vom 6. Mai. — Presse (Wiener polit. Blatt) 1861, Nr. 220 fim Feuilleton dieser Nummer: „Zur Protestanten'Hetze in Meran", heißt es unter anderem: „Den Fremdenbesuch ver» dankt Meran außer seinen natürlichen Reizen zunächst dem Schriftsteller und Journalisten Friedrich Zentner, dessen vortreffliche Feder sich der Schilderung der seltenen Naturschön- heiten gewidmet hatte Seit seiner Anwesen« heit mehrte sich die Zahl der Fremden von Jahr zu Jahr, und Lentner war es haupt- sächlich, der den Curgästen auf alle Weise den Aufenthalt angenehm zu machen wußte. Dadurch ist er der größte Wohlthäter der Gegend geworden. In den Localen der von ihm gegründeten Gesellschaft sammelten sich bald Vertreter aus allen Gauen Deutsch» lands u. s. w.^j. — Neuer Nekrolog der Deutschen (Weimar. B. Fr. Voigt. kl. 8".) XXX. Jahrg. (1882). S. 277. — Meyer (I.), Das große Conuersations'Lerikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8«.) IV. Suppl. Bd. S. 423. - Gottschall lRudolpo). Die deutsche Natio- nal'Literatur in der ersten Hälfte des neun- zehnten Jahrhunderts. Literarhistorisch und kritisch dargestellt (Breölau. Trewendt, 8°.) Zweite uerm. u. verb. Aufl. (1861). Bo. I I I , S. 63s ^daselbst heißt er unrichtig Leutner. Gottschall erwähnt seiner ftüchtig als Ver» fassers der südbayerischen Volksgeschichten. Hier sei nun bemerkt, daß Lentner selbst in der Vorrede zu seinen freilich erst 1331 er.schie< nenen „Geschichten aus den Bergen" darauf aufmerksam macht, daß seine Berggeschichten schon entstanden waren, ehe Berthold Au er« bach die „Dorfgeschichten entdeckt und wie billig seine Nachahmer gefunden habe"). Lentlllay, Emerich (croatischer De« putirter, geb. in Crdatien im Jahre 1774, gest. zu Agram 6. Mai 4864). Der Name dieses „constitutionellen Croa» ten", denn in dieser Bezeichnung ist sein ganzes Wesen zusammengefaßt, tritt erft mit den Wirren des Achtundvierziger v. Würz bach. biogr. Lexikon. XIV. sMor. 30. Sept. 1865.) 24
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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