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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 385 -
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Auer 388 Auersperg baren Leitung übersetzen, ein Andachts- buch auf die 24 Stunden des Tages, das VlsrskteI Ola^ensig, ein Patriarch der armenischen Kirche aus dem 12. Jahr» Hundertc, verfaßt hat' A. ist ferner der Verfasser der „?/o^es s«?- ?a <7onF?-6- ^5s« (Voneäix 1819, 12".). welche Schrift in armenischer und italienischer Sprache erschien und mit einer Anficht der Insel St. Lazarus ausgestattet ist. Bis in sein hohes Alter thätig, starb er, 81 Jahre alt, und hinterließ den Ruf eines der ersten Linguisten neuerer Zeit. o 1884, in einem der Decembev'Feuilletons. — Oüta- loFUs äss livrss äs I'imprimsris 2.rm6- Ni6nno äs Laint I^ aZiaro (VoniLy 1858, t/> DoFi». armsnisnns, 8«.) >^. 6 et 7. — Porträt. Auch er's Porträt befindet sich vor seiner r, Leopold (Violin.Virtuos, geb. zu Veszprim in Ungarn im Jahre 1843). Obgleich seine Eltern sich eben nickt in günstigen Vermögensumständen befanden, ließ ihn doch der Vater, der das musikalische Talent des Knaben bald erkannt hatte, auf das sorgfältigste in der Musik, und zwar im Violinspiele ausbilden und wählte zu Lehrern seines Sohnes die besten Meister, Männer wie Dont sS. 429 d. Bds.) und Helmes- berger ^Bd.VIII, S. 284). Im Alter von vierzehn Jahren machte er bereits einen Kunstausflug und trat in mehreren Städten Kroatiens und Ungarns, in Triest und in Wien, in letzterer Stadt jedoch nur in einem Privatconcerte auf. Von Wien begab er sich nach Linz, Salz. bürg. dann nach München und Leipzig und erntete überall großen Beifall. Die etwas in Verfall gerathene und nicht mit Un- recht verlästerte Zeit der Wunderkinder schien durch ihn neu in's Leben gerufen v. Wurzdach, biogr. Lexikon. XIV. lMed zu werden. Von Deutschland sehte er seine Künstlerfahrt durch England und Dänemark mit gleich günstigem Erfolge fort. Zu Anfang 1864 wurde er in Düsseldorf zum Concertmeister ernannt und besuchte in dieser Eigenschaft im genannten Jahre sein Vaterland, wo er zu Ofen im Volkstheater, im Bade Füred, in Stuhlweißenburg und in ande- ren Städten stark besuchte Concerte gab. A. spielt die schwierigsten Kompositionen der ersten Meister seines Instrumentes, eineS Alard, Bazzini. Ridley Kohne, Molique, VieuxtempS u. A., aber auch Beethoven'sche, Mendelssohn'sche und Spohr'sche Violinconcerte stehen auf seinem Reper« toire. Mit eminenter Fertigkeit verbindet der noch sehr junge Künstler seltene An« muth und Fülle des Tones, vollkommene Beherrschung der schwierigsten Strich« arten, und überragt an eigenthümlicher Frische, Jugendlichkeit und Gesundheit des Vortrages manche Berühmtheiten seines Instrumentes. A. componirt auch, wie dieß aus einer von ihm verfaßten „^antaisio-Oa^rios" erhellet, welche er schon in seinem ersten Concerte zu Salz» bürg, im Jahre 1860, vorgetragen. Abendbote (Linzer Vlatt. 4°.) 4860, Nr. 21: „Der vierzehnjährige Violinspieler Leopold Auer". — Salzburger Zeitung !860, Nr. 33. im Feuilleton. — Pester Lloyd (Pesther politisches Journal) l864, Nr. l53 u. 138, unter den „Tagesneuigteiten". V Auersperg, die Grafen von s^. d. Bd. I, S. 86. und Bd. XI, S. 389^. Gratzer Zeitung 1864, Nr. 44. 45 u. 46: „Der Liberalismus der Auersperge. Geschicht» liche Erinnerungen", l^n das Auftreten des Anton Alexander Grafen Auersperg (Anastasius Grün) im Herrenhause des öster» reichischen Reichsrathes anknüpfend, hebt der Verfasser aus der an Werthstücken — den Mannestugenden — reichen Schatzkammer der Auersperge als kostbarsten Familien, 3. Oct. 1565.) 23
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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