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Zillttchr 403 Döhm
reiche Büchersammlung der Bibliothek
des böhmischen Museums hinterlassen,
ist unrichtig, da er dieselbe bereits zwei
Jahre früher der Schulbibliothek seines
Geburtsortes Bre^nic geschenkt hatte.
Prag er Zeitung 4864, Nr. 260 u. 262. —
Bohemia (Prager Journal) 1864, Nr. 262,
S. 1312. — Wiener Zeitung 1864,
Nr. 267 u. 284. — Literarisches Cew
tralblatt für Deutschland. Von Dr. Fried'
rich Zarncke (Leipzig, 4«.) 1864. Sp. 1128.
^ MlNlchi, Friedrich Freiherr ss. d.
Bd.I, S.376^, gestorben im Bade Ems
28. September 1863.
Wiener Zeitung l365, Nr. 229, S. 56.
-z- Vlumberger, Friedrich st d. Bd. I)
S. 444), gest. im Stifte'Göttweih
14. April 4864. Blumberger hatte
eS sich zur Aufgabe gemacht, die Ge-
schichte seines Stiftes zu schreiben, wozu
ihm das reiche, seiner Obhut anvertraute
Stiftsarchiv die wichtigsten Quellen bot.
Bei den Vorarbeiten kam er auf die Ge«
schichte des Paffauer Bisthums und
erkannte bald die große Wichtigkeit des»
selben für die Geschichte des Erzherzog«
thums, das bekanntlich lange Zeit in
dessen Sprengel gehörte. So gab er
denn den Gedanken der Ausarbeitung
einer Geschichte seines Stiftes zu Gun«
sten der Bearbeitung der Geschichte des
Passauer Bisthums auf. Fertig ist er
damit nicht geworden, doch hat er meh-
reres darauf Bezügliche vollendet und
veröffentlicht. Als Nachtrag zu seinen
im ersten Bande dieses Lexikons ange.
führten Schriften sind zu nennen: im
Archiv der Gesellschaft für Deutschlands
ältere Geschichtskunde: „Ueber das Schick-
sal des zweiten Theils vom Okrouioon
0ottniooii3Q" (Bd. IV, S. 233 u. f.);
— im Archiv für Kunde österreichischer
Geschichtsquellen. Herausgegeben von der
zur Pflege der vaterländischen Geschichte aufgestellten Commission der kais. Akade-
mie der Wissenschaften: „Bedenken gegen
die gewöhnliche Meinung, daß das heu.
tige Wien das alteFaviana sei" (Bd.III)
S. 333 u. f.); — „Ueber den Gehalt
des österreichischen Pfennigs im 44. Jahr«
Hunderte" (Bd. VIII, S. 121 u. f.); —
„Ueber das Zeitalter des h. Rupert, auS
Veranlassung der vom H. Ritt. v. Ko ch.
Sternfeld und H. Wattenbach er-
schienenen Schriften" (Bd. X, S. 329
u. f.); — „Ueber die Frage, ob der
h. Rupert das Apostelamt in Bayern
bis an sein Lebensende geübt habe"
(Bd. XVI, S.223 u.f.), und in den
Sitzungsberichten der phil..hiftor.
Classe der kais. Akademie der Wissenschaf-
ten: „Bedürfnisse bezüglich der im vatica«
nischen Archive befindlichen Handschrift:
H92.6 VIII" (Bd.
S. 223 u. f.). In Blumberger's
wissenschaftlichen Arbeiten offenbart sich
volle Vertrautheit mit dem Gegenstande
den er bearbeitet, gründliche Quellen»
kennwiß und nicht gewöhnlicher kritischer
Scharfsinn.
Die feierliche Sitzung der kaiserlichen Aka»
demie der Wissenschaften am 30. Mai 4864
(Wien. Hof- und Staatsdruckerei, 8".) S. 57.
— Oesterreichisch er Volks« und Wirth.
schllfts-Kalender für das Jahr 1866,
S. 43.
"NöhlN, Camillo (Bildhauer, geb.
zu Pätek bei Podiebrad 14. December
1823, gest. zu Pr a g 23. Jänner 1862).
Der Vater war Forstmeister der fürstlich
Roh an'schen Domaine Böhmisch-Aicha;
Camillo, der Talent für die Kunst
zeigte, widmete sich derselben, besuchte
zuerst in Prag, dann in Wien die Aka>
demie der bildenden Künste und erlernte
unter der unmittelbaren Leitung der
Bildhauer Joseph Mai und Gasser
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Laicharding-Lenzi, Band 14
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Laicharding-Lenzi
- Band
- 14
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1865
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 550
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon