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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 424 -
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Zöby 424 Zöbler Nr. 237u. 239. — PragerZeitung i864, Nr.204. —Wiener Zeitung l864,Nr.2lt. S. 396. — Bohemia (Prager Blatt, 4°.) 5864, S. 605. — Das Vaterland (Wiener polit. Blatt) 186t, Nr. 135 »ringt in einer Folge von Aufsätzen über „Institute und Stif» tungen für Wissenschaft, Wohlthätigkeitö' und Armenpflege in Mähren und Schlesien" aus» führliche Nachricht über eine Graf Franz Dieb richsteiN'Proskau'sche Stiftung, welche aus der ansehnlichen Summe von 125.000 fl. C. M. besteht). — Oesterrcichischer Volks« und Wirthschaftö'Kalender (Wien. gr. 8o.) Jahrg. 1866. S. 27. *Doby, Eugen (Kupferstecher und Maler, geb. zu Kaschau in Ungarn im Jahre 1834). Den ersten Zeichnen, unterricht erhielt er bei seinem Oheim Emerich Henßlmann ^s. d. Bd. VIII, S. 31S), der ihn hauptsächlich Holz- und Kupferstiche der strengen altdeut, schen Schule copiren ließ. Später kam D. zu Fuchsthaler (gest. zu Pesth 1863), dem einzigen Kupferstecher, den Pesth aufzuweisen hatte, und erlernte bei ihm die Elemente des Kupferstechens und Radirens. Im Jahre 1852 ging er nach Wien, wo er bei Wolfgang Bö hm Unterricht im Oelmalen nahm. Mit Böhm reiste D. im Jahre 1834 nach Rom, von da nach Paris und London. Im Jahre 1836 kehrte er in sein Vater, land zurück, und beschäftigte sich daselbst mit derOelmalerei. Er betrieb sie mehrere Jahre, aber schon seit seiner Jugend auf das strenge Zeichnen hingewiesen, fühlte er sich mehr zum Kupferstechen hinge- zogen und begab sich im Jahre 1863 neuerdings nach Paris, wo er bei Sou» dain, einem der hervorragendsten Ver. treter der architektonischen Kupferstech» kunst, dessen Arbeiten sich durch technische Kenntniß, Routine und Eleganz aus- zeichnen, sich für seine Lieblingskunst aus« bildete. Nach jahrelangem Aufenthalte in Paris kehrte er wieder in seine Heimat zurück, und hat bereits mehrere Arbeiten, u. a. im Jahre 1864 ein Albumblatt vollendet, welchesZeugniß gibt von seiner Kunstfertigkeit. Ungarische Nachrichten (Pesther polit. Blatt) l864. Nr. 76. "Döbler, Georg (Kupferstecher, geb. zuP r ag 20. April 1788. Todesjahr unbekannt). Als er erst zwölf Jahre alt war, verlor er bereits seinen Vater. Da er gute Anlagen zum Zeichnen verrieth, kam er zu Professor Steins ky, einem geschickten Schriftstecher, in die Lehre; zum Kupferstecher bildete er sich anfäng» lich selbst heran. Nach einigen mißlun- genen Versuchen begann er Blatter zu radiren und arbeitete für einen Kunst« Händler, der ihm versprach, ihn das Aetzen zu lehren, mehrere Blatter für ein ABC »Büchlein und erhielt von seinem großmüthigen Mäcen 20 kr. C.M. für eine Platte!! und — was jedenfalls das Beste war ^- dm Rath. die Akade« mie zu besuchen, die damals unter Berg« l er's >M. I , S. 309) Leitung stand. B. befolgte diesen Rath. erhielt bald Beschäftigung und war so glücklich, die Aufmerksamkeit des Fürsten Isidor Lob. kowitz auf sich zu lenken, der dem streb» samen Jünglinge eine monatliche Unter« stützung zukommen ließ. Als bald darauf Professor Poftl. eine Landschaftsschule gründete, wurde auch D. sein Schüler und errang bald mit der Copie eineS Gallerie» Gemäldes von Brand den Preis. Indessen übte er steißig die Kupfer- stechkunst, erhielt zahlreiche Auftrage, freilich weniger zu rein künstlerischen Ar« beiten, desto mehr zu solchen, welche ihm ein genügendes Einkommen verschafften, wie Neujahrskarten, Heiligenbilder u. dgl. m. Von seinen Stichen sind besonders anzuführen mehrere kleine, durch cha« rakteristische Behandlung ausgezeichnete
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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