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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 434 -
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Seite - 434 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14

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Gder 434 Ehrlich 80) S. 2l. — Fremden-Blat t (Wien, 40.) 1562, Nr. 123. — Presse (Wiener polit. Blatt) l862, Nr. 212. — Volks< und Schützen-Zeitung (Innsbruck. 4".) XVII . Jahrg. (l862), Nr. 97, 2. 608: „Abt Eder von Melk im Jahre !8li9" Erzählt eine inter» essante Episode aus dem Leben des Prälaten). Noch ist zweier anderer Benedictinermönche dieses Namens, deren Einer den Klosternamen des obigen, Wi lhe lm, führt, zu gedenken, und zwar: 1. Wilhelm Eder (geb. zu Wolfsegg in Oberösterreich «9. Februar 17?9, gest. zu Krcmsmünster 20. April 1861), der seit dem Jahre 1799 dem Kremsmünsterer Stifte angehörte und in demselben vierzig Jahre das Amt eines Lehrers und Erziehers verseben hatte. Im Jahre 1848 erhielt er für sein verdienstliches Wirken die große gol« dene Verdienstmedaille. ^Wiener Zeitung 136l, Nr. 141. S. 2238: „Nekrolog". — Salzburger Kirchen» Zeitung 1864, Nr 26, S. 204.) — 2. Der andere Albert (geb. zu Hallein im Herzogthume Salzburg 30. Jänner 1818) trat, ehe er noch im Jahre 1839 die philosophischen Studien been- det. im Jahre 1838 in's Novkiat des Bene- dictinerstiftcs St. Peter, beendete im Stifte die Theologie, übernahm dann die Stifts» Pfarre Abtenau, war von 1849—1837 im Lehramte thätig und wurde am 17. Jänner 1838 zum Abt seines Stiftes — dessen 80. Abt iV'it dem Gründungsjahre 382 er ist — erwählt. Abt Albert ist Doctor der Theologie, Mitglied vieler gelehrten Vereine, Propst zu Wieting, Präsident des landwirth- schaftlichen Vereins von Salzburg, Ritter des Ordens der eisernen Krone und Mitglied des Abgeordnetenhauses des österreichischen Reichsrathes. in dem er zur Partei der Unionisten gehört. sDer Reichsrath. Bio- graphische Skizzen der Mitglieder des Hcrren- und Abgeordnetenhauses des österreichischen Reichsrathes (Wien 1861, Förster. 3°.) Heft 1. S. 36.) — 3. Eine freilich in ihrer Art ganz einzige Erscheinung ist endlich Leopold Eder, aus Linz gebürtig, Vater von achtzehn lebenden Kindern. Großvater von 37 Enkeln und Urgroßvater von neun Nr« enkeln, der im Jahre 1863 einen europäischen Fürstentag in Wien — als Seitenstück zu dem in Frankfurt abgehaltenen deutschen Für- stentage — in Antrag brachte und seine Ideen darüber in einer besonderen Schrift entwickelte, deren Gedankengang in nucs folgender ist: «daß sich am 28. October 1363 die Monar- chen Europa's auf diese von Eder ergangene Einladung in Wien versammeln sollten, um dort seine Vorschläge zur Lösung der „Vrot< frage und. seine Enthüllung des von ihm entdeckten „Weltoüngers" — bei so zahlreicher Nachkommenschaft ist es damit nicht ohne — anzuhören und als europäischer „Brotcongreß" gemeinschaftlich mit ihm eine „Völker-Brot« frucht-Affecuranz" zu gründen und die Anle< gung von „Wrltmagazinen" zu decretircn". Außerdem macht er noch mehrere andere Vorschläge, will u. a. ein Mittel angeben, wodurch in allen Spitälern und Gefängnissen die Ansteckung von Krankheit vermieden wer» den kann u. dgl. m. Da Leopold A be» reits 82 Jahre alt ist, und nicht alle Leute in so hohen Jahren die Ungetrübthcit ihrer fünf Sinne zu bewahren pflegen, so erklart sich obige Ausgeburt einer 82jahrigen Phantasie auf einfache Weise. Hier aber möge sie als ein Curiosum ihre Stelle finden. ^Presse (Wiener polit. Journal) 1863, Nr. 273: „Ein europäischer Fürstencongreß in Wien".^ 1-Ehrhart Edler von Ehrhartstein ^s. d. Bd. XI , S. 399). Die Gemalin des berühmten Arztes Johann Nepo» muk Ehrhar t Edlen vonEhrhart» stein. Katharina, seit 8. November 1860 Witwe, eine gebome Freiin von Hor> mayr-Hortenburg, einzige Schwe> ster des kinderlos verstorbenen Histori» kers Freiherrn von H 0 rmayr ^Bd. IX, S. 277^, eine wegen ihres Geistes, rMen Wissens und edlen Herzens in weiten Kreisen hochgeehrte Dame, ist am 12. April 1863 zu Innsbruck gestorben. Wiener.Zei tung 1505, Nr. 89. N Ehrlich, Johann Nepomuk (gelehr- ter P iar i st, geb. zu Wien 21. Februar 1810, gest. zu Prag 23. October 1864). Der Sohn eines unbemittelten Wiener Bürgers. Unter Mühsal und Entbehrun« gen machte er die Volksschule durch, dabei übte nicht, geringen Einfluß auf ihn der altere Bruder, der, in einer Druckerei beschäftigt, nach des VaterS Tode (1821) nicht bloß die ganze Last des
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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