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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 443 -
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443 Feigerle ZFh, Andreas ^.d.Bd.IV, ^ gestorben zu Pesth 26. Juli 1864. Andreas Fay's in den letzten Jahren erschienene Werke sind: „ OsHo^ae ss /^^' ^ö^s^e^^s^« ^ d. i. Zöglingsleben zu Hause und in der Schule (Pesth 1860. Ferdinand Pfeifer, 8".); — a") d. i. Fallende Blumen. Den pa> triotischen Frauen des Vaterlandes gewid- met (Pefth 1861, Bejmel u. Kozma, 8o.); ^) d. i. Verarmungen. Men- schenfreundliche, patriotische und poli» tische Skizzen (Pesth 1862, Engel und Mandello, 8".). Fay starb als Nestor der ungarischen Literatur im hohen Alter von 78 Jahren. Oesterreichische Wochenschrift für Wis. fenschaft, Kunst und öffentliches Leben. Bei« läge zur kais. Wiener Zeitung (Wien, gr. 8".) Jahrg. 4864 (4. Band), S. 1175. — Fata Morgana. Blätter für Kunst. Literatur u. s. w. Nedigirt von Hermine Cziglör uon ^ny - Vccse (Pesth. 4".) I I . Jahrg. (1805), Nr. 26, S. 10t): „Andreas Fay". von Mar Nord au. — Porträt. DaSjAbe, tresslich in Holzschnitt ausgeführt, befindet sich in Nr. 29 des Jahrganges 1853 der „Vaääi'uaxi u^aF", d. i. Sonntags'Zeitung, und in dem Werk» chen: „klkzz^kr lrok arcsko^s», 62 öiotraH- 2N.1", d. i. Ungarische Schriftsteller in Bildern und Lebensbeschreibungen (Pesth l838, Hecken- aft, kl. 40.); — auch befindet sich dasselbe als Titelbild in seinem ls«2 erschienenen Werke.- „^,2 elLüs^LNI'Läessk", d. i. Verarmungen "Feigerle, Ignaz (Bischof von St. Polten, geb. zu Biskupstwo, einem bei Olmütz gelegenen Dorfe, 7. April 1793, gest. zu Oxenburg bei St. Polten 27. September 1863). Sein Vater war Zeugmacher und Spinnfactor in der k. k. priv. Wollenzeugfabrik zu Mährisch-Neustadt, die Mutter eine Schul- lehrerstochter. Mit acht Jahren kam F. nach Olmütz, wo er 1804—1812 die Normalschule. das Gymnasium und Lyceum besuchte. Nun trat er, um Theo- logie zu studiren, in das fürsterzbischöf» liche Seminar, kam aber, seiner ausge» zeichneten Verwendung wegen, bereits im November 4812 in das k. k. Convict nach Wien, um die theologischen Studien an der Wiener Hochschule zu machen. Am Charsamstag (2i. März) 1818 er- hielt er zu Olmi'itz die heil. Weihen und am 5. April d.I. las er seine erste Messe. Nun kam F. als Cooperator nach Wirscho« witz in Mähren, wo er über drei Jahre blieb, von dort an die Liebfrauenkirche nach Kremfier, von wo er schon nach drei Vierteljahren in das von Fr int Md. IV, S. 366 j^ errichtete höhere welt- priesterliche Bildungsinstitut zum heil. Augustin .(Augustineum) in Wien berufen wurde. Daselbst bereitete er sich für eine Lehrkanzel der Pastoraltheologie und zu« gloich für die strengen Prüfungen zur theologischen Doctorwürde vor. Ende Jänner 1823 erhielt er auch die Profes, sur aus der Pastoraltheologie zu Olmütz und versah sie bis zum Anbeginn des Jahres 1830. Während seines Lehr- amtes zu Olmütz wurde das dortige Lyceum zur Universität erhoben und F. zu ihrem Reotoi- tnaAniKciiL erwählt, als welcher er die im Jahre 1828 abge- haltene Feier der Universitatsrestauration leitete und beschrieb und zugleich einen Krankenfond für arme Studirende grün» dete. Anfangs 1830 erhielt er die Pro- ftssur der Paftoraltheologie an der Wie« ner Hochschule, welche er durch zehn Jahre bekleidete. In der Zwischenzeit aber wurde er, im Juli 1831, zum Hofcaplan und Spiritual-Director im Augustineum ernannt, welche Würde er eines hartnackigen Halsübels wegen im April 1834 niederlegte. Anfangs 1839 wurde er aber zum zweiten Male zu
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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