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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 470 -
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Haydn 470 Haydn L ßal)dn, Joseph s^. d. Bd. S. Bei Koryphäen von der Größe und kunst« geschichtlichen Bedeutung wie Joseph Haydn verdient jeder neue Beitrag, der Nachrichten über ihr Leben und Wirken bringt, ver zeichnet zu werden. Seit dem 31. Octobei 1861, an welchem Tage der größere Artike über Joseph Haydn in diesem Lexikon ab gedruckt gewesen, sind mehrere nicht unwich tige Beiträge zur Biographie zugewachsen Vor allen anderen Beiträgen ist zu nennen in Selmar Bagge's „Deutscher MusiöZei- tung" 1862, Nr. 46, 47 u. 48: „Joseph Haydli und seine fürstlichen Mäcene" ^ein interes sanier, zur Bildungs» und Lebensgeschichte Haydn's wichtiger Beitrag, der leider nur nicht ganz frei ist von Befangenheit gegen das fürstliche Haus Eßterhäzy und die aus demselben stammenden Mäcene Haydn's). — Faust (Polygraphische Zeitschrift, Wien 4».) 1857, S. 104: „Ein bisher noch unbekannte Zug aus Hayon's Leben". Von B. Julian Marschall. — Schlesische Zeitung (Breslau, Fol.) 1358, Nr. 7, im Feuilleton: „Züge aus dem Leben Joseph Haydn's". — Temesvärer Zeitung 1862, Nr. 250 im Feuilleton: „Bunte Steine auf dem Feld, älterer und neuerer musikalischer Literatur gesammelt von W. F. Speer. X. Issland und Haydn". — Vaterländische Blät ter für den österreichischen Kaiserstaat(Wien, 4°.) Jahrg. 1803. S. 210; Jahrg. 1809, S. 264 u. 288^ Nekrolog und aus Hllydn'6 Leben). — Wiener Chronik. Beilage zur Const. österr. Zeitung 1863, Nr. 20. S. 156: „Haydn's Stammhaus in Rohrau", von Dr. H. W. sEin mehrwöchentlicher Aufenthalt in Rohrau setzte den Verfasser dieser Mittheilung über Haydn's Stammhaus in die Lage, im dorti« gen Pfarrarchive und auf dem dortigen Kirch- hofe über Haydn's Eltern und ihre berühmten Söhne authentische Forschungen anzustellen. Dieß des Berichterstatters eigene Worte.) Ueber die Familie Haydn's bringt nach der weiter unten angegebenen Quelle das Tauf- buch zu Moldauteyn in Böhmen den Nach- weis des böhmischen Ursprungs der Haydn. ^Vergleiche die belletristische Zeitschrift: I^uinir, dsUstri8ti<:k?,tyä6Qu5lc, d. i. Lu« mir, ein belletristisches Wochenblatt. Nedigirt von Ferd. B. Mikovec (Prag, gr. 8«.) 1862, Nr. 3, S. 67: „NuäLdQiekä roäiug, Ull.^' , v Osokkeli") d. i. Die Tonkünstler» Familie der Haydn in Böhmens — Presse (Wiener polit. Blatt) 1864, Nr. 99, im Feuilleton: „Joseph Haydn ohne Kopf". Von Ludw. August Frankl. ^Diese in einer Folge von Erinnerungen, welche unter dem Titel: „AuS halbvergangener Zeit" zuerst in den Feuilletons der Wiener „Presse" mitgetheilt wurden, abgedruckte Episode weist nach, daß H ayd n's Schädel von seiner Leiche abgetrennt worden sei und nach mancherlei Irrfahrten in einem anatomischen Museum (Wahlschein« lich in Wien, vi-. 3. A. Frankl nennt es nicht) aufbewahrt werde. Dieser interessante Artikel machte durch viele deutsche Journale die Nunde und stand unter anderem abgedruckt in der Zeitung: Der Adler (Lcipzig) 1864, Nr. 98; — Vohemia (Prager Blatt, 4».) 1864. Nr. 88, S. 1028 — und in der Wesel' Zeitung 1864. Nr. 6348.) — Ueber Haydn als Quartett'Compositem bringt eine ästhetisch« kritische Beurtheilung die Brunn er Zei- tung 1864. Nr. 125 u. 133. in Nr. XVI u. XVII der „Musikalischen Briefe". Ueber einzelne (Kompositionen Haydn's. Elberfelder Zeitung 1862. Nr. 98: „Die sieben Worte von Joseph Haydn". sDieses Tonwerk erschien als vollständiges und was die Vocalmusik betrifft, ganz neues W«k zuerst im Jahre 1362 bei Breitkopf und Härtel in Leipzig.) — Lese fruchte vom Felde der neuesten Literatur, gesammelt von I . I . C. Pappe (Hamburg. 8".) 182«, 4. Band, 14. Stüct: „Ueber Joseph Haydn und seine Schöpfung". Zur Feier seines Geburtstages von Goethe. — Deutsche Musik« Zeitung von Selmar Bagge (Wien, 4") l860. Nr. 48 und 49: „Haydn's „Schöpfung" in Glogau" seine bemerkenswerthe kunstkritische Studie). — Ueber Haydn's „Jahreszeiten" erschien aber eine besondere Schrift, betitelt: Aesthetische Betrachtungen über die Jahreszeiten von I . Haydn. Von Schnyder von Wartensee (Frankfurt 1856, bei Keller) ^vergleiche darüber das Feuilleton im ^ouruai äs I'i-auokoi't: l86l, Nr. 323). — Das in der „Schlesischen Zei« tung" 1862, Nr. 133. über die „Jahreszeiten" Mitgetheilte ist wörtlich meinem Lexikon — ohne Angabe der Quelle — entnommen. — Schließlich sei hier noch bemerkt, daß in der in den Fünfziger-Jahren abgehaltenen Liciia- tion der Musik'Sammlung des verstorbenen Lord Falmouth unter den handschriftlichen Schätzen auch eine von Haydn eigenhändig geschriebene Partitur der Oper „Armida",
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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