Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 471 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 471 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14

Bild der Seite - 471 -

Bild der Seite - 471 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14

Text der Seite - 471 -

Haydn 471 Haydn welche nie zur Aufführung gekommen sein soll, sich vorgefunden habe. WaS mit die- sem handschriftlichen Schatze geschehen, hat Herausgeber dieses Lexikons nicht erfahren können. , HmM's Clavier. Die Vasäruapi uMF, d. i. die Sonntagszeitung, und nach dieser die Bohemia 1864, Nr. 237. S. 987. brachten die Mittheilung, daß das Piänoforte Haydn's, auf welchem er unter anderem die „Schö» pfung", die „Jahreszeiten" componirt, sich damals (im September 1864) in Raab befand und zu verkaufen war. Ein Raaber Einwoh» ner ersuchte die Direction des Pesther National' Museums, diesen so werthvollen Gegenstand nicht aus dem Lande wegführen zu lassen. Die Direction erwiederte darauf, daß das Museum sich nicht in der Lage befinde, für Gegenstände, welche bloß für die Pietät von Werth seien, Opfer zu bringen. Vielleicht konnte die Opferwilligkeit Einzelner das thun, was das Museum nicht vermag. Handn'Z Portrat. Die Neue freie Presse brachte in Nr. 360 des Jahres 1863 unter den Kunstnotizen die Nachricht, daß in den Besitz des Herrn Alfred Grenser unter anderem „ein Porträt Joseph Haydn's, Original'Pastellgemälde von eigenthümlicher Weichheit und Frische der Farben" ge- langt sei. Haydn in der Dichtung. Wie bei Lebzeiten und bei seinem Tode H. durch die Dichtung gefeiert worden, so findet diese im Leben des muthigen Tonheros noch immer Stoff zur ästhetischen oder poetischen Behandlung ein- zelner Episoden desselben. So erschien erst vor Kurzem: „Vater Haydn. Dramatisches Gedicht in einem Aufzuge. Von Julius Eberwein. Mit einem Anhang: Mozart's Dorfmusicanten" (Leipzig 1863, Matthes. 8".), und die Aufführung von H ay dn's Schöpfung hat einen Poeten zu einem hübsch gemachten Gedichte „Des Meisters Tod", im Numburger Anzeiger 1837, Nr. 22, begeistert, an dem aber das eigentlich Poetische des Gedichtes eine Lüge ist. Nach dem Gedichte wäre Haydn anläßlich jener denkwürdigen Aufführung, welche am 27. März 1808 Statt hatte, während derselben gestorben. Nun aber starb Haydn etwa ein Jahr nach dieser Auf» führung (31. Mai 1809) schmerzlos an Ent< kräftung. — In seiner bekannten anmuthigen Weise führt der beliebte Erzähler Gustav Nie ritz unseren Haydn in seiner Erzäh' lung „Die spukende Nonne. Ein Schwank aus Joseph Haydn's Iugendleben" vor, welche in mehreren deutschen Blättern, u. a. auch in der Hermannstädter Zeitung 1862, Nr. 264 bis 269, abgedruckt war, und in der Preß- burger Zeitung im Jahre 1835 zieht sich durch mehrere Feuilletons eine Novelle, betitelt: „Haydn's erstes Quartett", worin seine Hei« rathsgeschichte behandelt ist. Handn's Monument und die Tonküustler- Societät „Saydn". Die Idee zu einem Haydn- Monument gehört nicht der Gegenwart an; sie ist schon im Jahre 1819 und bei dieser Gelegenheit auch die Errichtung eines Denb mals für Mozart angeregt worden. ^Ver» gleiche Erneuer te va te r länd ische B lä t te r für das Kaiserthum Oesterreich (Wien, Strauß. 4».) Jahrg. 1819. S. 133: „Monument für Haydn und Mozart".) — I n neuerer Zeit ist die Errichtung eines Haydn« Monumentes — leider nur als Brunnen» Denkmal — wieder und mit Erfolg angeregt worden. Der Meister Haydn verdient denn doch für sich allein und nicht als Decoration eines Brunnens im Denkmal zu stehen. Im Jahre 1864 wurde eine Sudscrivtion für das HaydN'Monument eröffnet. ^Oest er reichi- scher Volksfreund 1864, Nr. 261, im „Sonntags.Feuilleton".) — Was die Ton- künstler-Gesellschaft „Haydn" betrifft, welche Florian G aß mann im Jahre 177t gestiftet, die in sinniger Vietät für Haydn dessen Namen angenommen und auch ihm zunächst, da meist nur seine Werke vorgetragen werden, ihr bedeutendes Vermögen verdankt (schon im Jahre 1352 betrug daS Vermögen der Societät 308.403 fl. mit einem Iahreser« trägniß von 23.697 st., wovon 2s Witwen jährlich eine Pension von 400 fl. bezogen), so gibt darüber eine ausführlichere geschichtliche Darstellung Dr. Ed. Hanslick in der Neuen freien Presse 1863, Nr. 360, im Aufsatze: „Die Tonkünstler-Socieiät. Ein Blatt aus der älteren Musikgeschichte Wiens". N Haydn, Johann Michael s^. d. Bd. VIII, S. 14^. Im Jahre 1862 erschien im Drucke: „Nie Hachzeit Wt der Alm. Operette unn Michael Hllydn. Bach der kür Aianutarte ranglet nun M. (Verlag, von Falter und Sohn in München). Die Original«Partitur dieser Operette, welche Michael H. im Jahre 4768 in Salzburg geschrieben,
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich