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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 482 -
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Seite - 482 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14

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482 Sohenegger einsacken österreichischen Adel». 1838 in den Ritterstand erhoben. Aus seiner Ehe mit Iuliana gedornen Hefflnann stammen fünf Kin» der. und zwar zwri Söhne und drei Töchter. Die Söhne sind: 3. Johann Baptist Georg Ritter von H. süber den oben die aus- führlichere Zebensskizzz.' steht^. und der andere. N. Rudolph Nicter von H. (geb. zu Wien 2. April l«30), erhielt seine Ausbildung in der k. k. Militär-Akademie zu Wiener.Neu. stadt, aus welchem er im Sommer 1848 als Lieutenant 1, Classe zum Infanteri^Regimen^ Nr. 59, damals Großherzog von Baden, aus< gemustert wurde. Bald zum Oberlieutenant befördert und in den General«Quartiermeister' stab aufgenommen, diente er 1848/9 vor Pes» chiera und Venedig, kam in die Suite des Feldmarschalls Grafen Radetzky und wurde schon 1852 Hauptmann im Corps. Im Jahre 1859 bei Solferino verwundet, erhielt er die Kriegsdecoraiion des Militär»VerdienstkreuzeS und wurde 1860 zum Major im Corps er- nannt. 1863 war er österreichischer Bevoll« mächtigter bei der internationalen Commission in Belgrad und erhielt den ottomanischen Medschidje.Orden 2. Classe. Von ihm ist die Broschüre: „Beiträge zur Kenntniß der euro< paischen Heere und Flotten und der hierauf bezüglichen Budgetoerhältnisse" (Wien 1862). — Eine Schwester der beiden letztgenannten ist Iosephine von H,. von der zur Dante» feier im laufenden Iabre eine von Kennern ehrcnlloll gewürdigt,,' Uebersetzung der Dante« schen Divinal^oinin^clia, herausgegeben wurde uno welche seil Jahren in Literatur« und an« deren Blättern philosophische und ästhetische Auffä^e veröffentlicht dat, Ueber diese und ihr schriftstellerisches Wirken wird ein späterer Nachtrag Näheres bringen. 1'HoffMltlltl, Johann ss. d. Bd. IX, S. 172. Nr. 23, Johann (VII.) Hoff. mann^. geb. zu Wien 22. Mai 1803, gest. ebenda 43. September 1863. Nach- dem H. im Jahre 1833 die Direction des Iosephstädter Theaters in Wien übernommen hatte, ließ er mir großem Nostenaufwande cineOper und ein reich- besetztes Schauspiel in's Leben treten. Nun ging sein früher erworbenes Ver> mögen bei der völlig verunglückten Spe» culation in die Hände von Wucherern. Seine Tochter aus erster Ehe, Icnni, ist eine nicht unrühmlick bekannte Opern» sangerin. Wiener Chronik. Sonntags'Abend'Beilage der Const. österr. Zeitung 1865. Nr. 42. — Fremden-Blat t (Wien. 4«.) 1863. Nr. 234 u. 235. — Presse 1865. Local. Anzeiger Nr. 255. — Neue freie Presse (Wiener polit. Journal) 1865. Nr. 384.- „Theaier<Briefe" von ^uuiu.8 NoVUL. *Hohemgger, Ludwig (Geolog, geb. zu Memmingen in Bayern im Jahre 1807, gest.zu Teschen23.August 1864). Die unzureichenden Daten über Hohenegger im IX. Bande dieses Lexikons, Seite 187, in den Quellen, werden durch nachstehende Lebensstile ersetzt. Das Gymnasium besuchte H. zu Kempten, die Hochschule zu München, dann bezog er die Bergakademie zu Frei« berg in Sachsen. Chemie, Geologie und Paläontologie waren daselbst seine Lieb» lingSftudien. Im Jahre 1829 trat er als Adjunct bei den berühmten Fürst Salm« schen Gußwerken zu Blansko in Mahren ein, zwei Jahre darauf wurde er Inge» nieur bei den Herforder Eisenwerken in Westphalen, 1833 kam er in gleicher Eigenschaft zu den Puodlingswerken in Wetter an der Ruhr, das Jahr darauf als Betriebsleiter der Messing- und Eisenwerke nach Naschrod in Westphalen. Vom Jahre 1836 bis 1839 war er Generaldirector der Rosthor n'schen und gräflich H enckel-Donnersmark'schen Werke zu Wolfsberg in Kärnthen. End- lich lmit 13. Juli 1839) trat er in die Dienste Sr. kais. Hoheit des Erzherzogs Albrecht als Generaldirector der schle- fischen Güter, in denen er bis an sein Lebensende blieb. Hohenegger ist in den weitesten Kreisen der gelehrten Welt hauptsachlich bekannt geworden durch seine 1861 bei Perthes in Gotha er- schienene: „Geognostische Karte der Nord-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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