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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Leon-Lomeni, Band 15
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Localelli 331 Locateili üecolc» XVII I s clo' ooutoinpoiauoi 21a, 1836, tiposi'HÜH äi ^.IvisopoU, zr. 8<>.) 1'oNo I I I , x. 176 o 8. — Vidl iotoua, irai iana, (^liiano, 80.) 1836, Märzheft. — OonnQSU.tu.ri äoU' ^.t^uoo äi NrLLeia, (Li'^LciH, ti^oFi'. äoUa Zliuerva, 8^.) I^'^^no acacioiuico 1841, x. 228. — Hckiva!?-^' ^ ^ - w' l !^ , IlioLraÜH äoi Nleäioi illustri Iii'6- ticikui eon 1a oronueg. äs^U oittä u?rovwoia (Vrosoia 1832, 8<l.) p. 7—15: „Oiaooino I^oolvt inoäioo". — Ueber Locatel l i 's Anspruch auf die Begründung der neuen sogenannten „ita licnischcn Schule" in der Arzeneikunst äußert sich ein Fachmann, Omodei, der Heraus« geber der Mailänder ^H-nuaN univoi-äaU 6i NIoäieiua" in seiner Schrift über das Fleck« fieber (xstocciiiaie), indem er schreibt: „NiUo teät,imouill,u26 vivsnti po^äono äiodiHrHio cbs äa tsnixo i'iUnätrb xi'ülsäLoi'e I^oco.- teNi 2V6V2 Ziu. a,vvoi'tito 3I'i^oauti <äyl Fra,v:83imo orrors iu etio ora cacluto ii i i - lormatoi-s 6<:o220üo^ riäueonäa a xiceio- ÜLäimo ulimero 1« ina.1a.tti6 iliü»,iuiuatoi-io, äottc» LoFuitav^ a oui-ars NQli ods 1'2,u.tick.itä. H -tali, LxeciHluisuts 1s oiats 62. klleuui sorittori coiuo eoL0 oi-2.no vsritä ods 1'il I I xoi-ciiü L0 2. talUQO li'H.' I^omdaräi 2.^»- xai-tisus 1a. gwi-ia äi av<2i- inautLnuto eä ani^Uato 1' irupei-o äsNa ÜoFOüi, sä »vol-UL psi'l6?<iona.to il instoäo cnrativo, sgii s csr- tameuto 2. c^usFli, cui sra in gusi tsmpo oivils äi cui tutta Locatelli, Lmgi (I.) (Mechaniker, geb. zu Venedig im Jahre 1778, gest. ebenda I.September 4853). Verlor früh. zeitig Mnlter und Vater und lebte bei seinem Stiefbruder und seiner Stief- schwester, welche um vieles älter als er und ihm zur Vormundschaft bestellt waren. Bei den Jesuiten in Venedig be- suchte er die Schulen und in der Mathe« matik bildete er sich unter dem Abbö Zugno aus, der in den genannten Fächern sich eines besonderen Rufes er« freute. Schon in seiner Jugend zeigte 3. ein besonderes Geschick in mechanischen Arbeiten, und im stiefmütterlichen Hause wenig gehätschelt, machte er sich aus Scheere und einem stumpfen Messer das Spielzeug zurecht, das seinen jugendlichen Spielgenoffen von Anderen geschenkt wurde. Mit 48 Jahren trat er aus der Schule und als Kanzellist bei einem Frie« densrichter in Dienst. I n dieser Zeit fällt eine Begebenheit in 3.'s Leben vor, welche Zeugniß gibt von dem sittlichen Gehalte des Jünglings, der auch dem Manne und Greise unverkümmert blieb. 3. diente damals — es war nach der ersten Occu» pation Venedigs von Seite Oesterreichs — bei einer kais. Gerichtsbehörde, die man zu jener Zeit ZomiQHrio nannte. Da starb um diese Zeit ein Mann. der für sehr reich und als Bescher einer großen Menge von Juwelen galt. Nach seinem Tode fand sich jedoch nichts vor. Das Gericht durchsuchte alles und fand nichts. Locatel l i , der mit bei der Commission war, faßte einen alten unbe» achtet gebliebenen Schrank scharf in's Auge und während die Commission überall und vergebens umher suchte, ent» deckte er in diesem Schranke ein geheimes Behältniß, das er sofort öffnete und wo sich der bedeutende Schatz des Verstor- benen fand. L. holte nun die Commission, zeigte ihr den Versteck und übergab ihr den kostbaren Fund. I n den Mußestun, den beschäftigte er sich immer mit seinen mechanischen Arbeiten und so verfertigte er zu jener Zeit äußerst niedliche und auch vortreffliche Guitarren, welche selbst das Staunen der Venetianer Instrumen» tenmacher erweckten, und keiner von ihnen konnte unter seinen Instrumenten eines nachweisen, welches die Eleganz und sonstige technische Vollendung derjenigen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Leon-Lomeni, Band 15
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Leon-Lomeni
Band
15
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1866
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
499
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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