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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Leon-Lomeni, Band 15
Seite - 367 -
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Lody 367 Lody 1853: „Ms Gastmahl NelZapr'Z"; — 1.855: „AhllZuer überrascht Haman u^ den Füssen der Gsther" ; — 1656: „Huldigung, welche Michael Angela der Vittaria Oalonna darbringt"; — 1857: „Garqnata GuZsa luird ergriffen, nm auk Nelchl des Her- zllgs in'Z Oetangniss gebracht ;n werden"; — 1858: „Galilei mr dem Inqnisitiansgericht, nm uar diesem gezwungen seinen Ansspruch über die Bewegung der Grde zu widerraten". Lodigiani 's Bilder, obwohl sie i:: der Regel historische Stoffe behandeln, sind meist klein, aber mit so viel Sorgfalt in Farbe. Zeichnung, Gruppirung und Charakteristik der einzelnen Figuren be« handelt, daß man darüber die bei Histo- rien sonst nicht gewöhnliche Kleinheit leicht vergißt. 1'au.ua 185S <Mia,no, <3iao. ?irola, kl. 8<>.) x. 27, No. 175; — äsU'anno 1836, p. t l , ^so. 26; — äsU'auno 1857, p. 13, I^o. 4l. — 1^'^.Iba (ein in Brescia herausgegebenes politisches Journal) 1838, Nr. 29 ^nennt ihn irrig Serp ione statt Scipione^. — (1833), p. 108, und im angehängten luäias, ^so. 50; auno X (1837), z>. Iftl. — ^Iduui. N8poLi2ious 61 dslls arti in 2Ii^no sä altrs citta, ä' ItKlia (Wlauo, OKnaäs^i, 4«.) ^.uno XIV (l832), p. 157 e 139. Lodij, Peter (philosophischer Schrift- steller, gebürtig auS Ungarn. Ge> burtsjahr unbekannt, gest. zu St. Peters» bürg 11. Juni 1829). Soll einer unga- rischen Adelsfamilie abstammen, jedoch fehlt eine solche dieses NamenS in Nagy's Adels'Lerikon Ungarns (Na,- 052,Ia<1ai 02im6r6^6i 68 Ädllil^kal). Die philo- sophischen Studien beendete er zu Groß« wardein, wendete sich dann dem Lehr» amte zu und wurde an dem im Jahre 1787 an der Lemberger Universität er richteten ruthmischen Lehrinstitute Pro feffor der theoretischen und praktischen Philosophie. Seit 1794 lehrte er auch noch die reine und angewandte Mathe» matik in ruthenischer Sprache, worauf er im Jahre 180t als Professor der theoretischen und praktischen Philosophie an die Universität nach Krakau versetzt wurde. Im Jahre 1303 erhielt er einen Ruf als ordentlicher Professor der Logik und Metaphysik an dem pädagogischen Institute in St. Petersburg, welchem er auch folgte. Bis zum I . 1817 blieb er auf diesem Posten und las auch in dieser Zeit unentgeltlich über Rechtswissenschaften; 1803—1809 über Moralphilosophie; 1803-1809 in der Rechtsschule über Natur-, Privat-. öffentliches. Staats« und Völkerrecht; wurde im Jahre 1810 bis 1812 Inspector der Studenten. 1812 Collegienrath, Inspector des adeligen Fräuleinstiftes und des Katha» rineninstitutes; 1816 Tit.-Staatsrath; 1819 Director der Commerzschule; 18t9 bis 1823 Decan der juristischen Facul» tät; las 1819—1821 an der PeterSbur- ger Universität über theoretische und praktische Philosophie, seit 1821 über Criminal« und Naturrecht, wurde dann Präsident deS Conseils der Universität, 1823 wirklicher Staatsrath, als welcher er im Jahre 1829 starb. Seine Witwe erhielt 1000 Rubel Pension, seine Kinder eine gleiche Summe und 16.000 Rubel wurden angewiesen zur Bezahlung seiner Schulden. I n Anerkennung seiner Ver» dienfte wurde er 18l6 mit dem Wladi« mir.Orden 4. Classe, 1818 mit dem Annen-Orden 2. Classe. 1824 mit dem Wladimir«Orden 3. Classe ausgezeichnet. Durch den Druck hat er folgende Schrif» ten veröffentlicht: „Hh-avswsnna/a/?o- soM") d. i. Moralphilosophie (Lemberg 1796), eine Uebersetzung von Baumei« st e r's Werk; —
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Leon-Lomeni, Band 15
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Leon-Lomeni
Band
15
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1866
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
499
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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