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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17
Seite - 158 -
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Seite - 158 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17

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Mautner 488 Mautner silberner rechtsgezogener Querbalken. In der oberen Hälfte des Feldes drei Sterne, und zwar zwei schragrechts gestellte silberne und ein. über dieselben gestellter goldener. I n der unteren Hälfte eine schräglinks auffliegende goldene Biene. Auf dem Schilde ruhen zwei zueinandergrkchrte gekrönte Turnierhelme. Aus jeder der beiden Kronen ragen zwei hinter« einandergestellte Adlerflügel, der vordere auf der Krone deS rechten Helms, von blauer Farbe, der hintere von Gold, auf jener des linken Helms der vordere uon blauer Farbe, der hintere uon Silber. Der vordere Flügel auf der Krone des rechten Helms ist mit drei pfahlweise übereinandergestellten Sternen, und zwar ein goldener zwischen silbernen, jener auf der Krone des linken Helms mit dem Aesculapstabe belegt. Die Helm decken des rechten Helms sind zu beiden Seiten blau, jene rechts mit Silber, jene links mit Gold, die des linken Helms zu beiden Seiten blau und mit Silber tingirt. Mauwer, Eduard (Schriftsteller, geb. zu Pesth 13. November 1824). Sein Vater, ein Kaufmann in Pesth, starb, als M. kaum sieben Jahre zählte. Die Mutter, eine geborne Leidesdorf, begab sich nun mit ihren Kindern, deren ältestes Eduard war, nach Wien, wo dieser die Normalschule und dann das Universitäts-Gymnafium besuchte. Den zweiten philosophischen Jahrgang hörle er in Prag, wo damals Exn er j^Bd.IV, S< 115) die Philosophie und Heßler >M. VIII , S. 434) die Physik vortrug. I n die Zeit seines Prager Aufenthaltes, 1843. fällt sein erstes literarisches Auf- treten, und zwar erschienen in Rudolph Glaser's Ad. V, S. 207^> Zeitschrift „Ost und West" mehrere Gedichte von ihm und eine Erzählung. Im Herbste 1843 kehrte er nach Wien zurück und begann dort das Studium der Medicin, welches er aber bald wieder aufgab, es mit jenem der Rechte vertauschend. Aber bei seinem Hange zur literarischen Lauf« bahn und bei seiner Ueberzeugung, die» selbe unter den damaligen Verhältniffen in Oesterreich nicht verfolgen zu können, gab er auch das Studium der Rechte auf, verließ im Frühjahre 1844 Wien und begab sich nach Leipzig, wo er einige philosophische und ästhetische Collegien besuchte, und vor Allem seine literarische Laufbahn begann. Schon in Prag mit Moriz Hart mann sBd. VIII , S. 4^. Nffo Horn I M IX, S. 292), Alfred Me i ß n e r ^s. dies. Band) u. A. befreundet, sehte er mit ihnen den Verkehr in Leipzig fort. I n den damals besonders in Oester« reich viel gelesenen besten deutschen Zeit- schriften, in Lewald 'S „Europa", Herloßsohn's „Komet", Kuranda's „Grenzboten", Oettinger's„Chanvari" u< a. veröffentlichte er Gedichte, Erzählun» gen, kritische und literarhistorische Auf- sätze, und ließ bei Georg Wigand einen Band Gedichte erscheinen, der von Seite der Kritik eine freundliche Aufnahme fand. Im Herbste 1847 nach Wien zurückge- kehrt, verlebte er denselben in Wien und begab sich dann zu seiner Mutter nach Triest, von wo ihn die Märzbewegung des Jahres 1848 nach Wien zurückführte. Nun betheiligte er sich lebhaft an der damals aufstrebenden Journalistik, vor« nehmlich an Ludwig August Frankl's Sonntagsblattern". In den nächstfol» gmden Jahren arbeitete er als Feuille» tonist und Theaterkritiker für die große« ren Wiener Journale, „OstdeutschePost". Presse", „Wanderer". Im Jahre 1831 gewann er mit dem Lustspiele „Das Preis« lustspiel" bei der von dem Hofburg-Thea» ter ausgeschriebenen Preisbewerbung den zweiten Preis mit hundert Stück Ducaten. Im Jahre 1833 machte er eine größere Reise durch Deutschland, Belgien, Frank» reich und England, und kehrte von der- selben im Jahre 1884 zurück. Das Ergebniß dieses anderthalbjährigen Aus« flugeS war eine Folge von Reiseskizzen,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Maroevic-Meszlenn, Band 17
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Maroevic-Meszlenn
Band
17
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1867
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
506
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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