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M»yburger 173 Mayerhofen
in Wien". Mit 1 Kupfer. I. Theil (Wien.
go.); — „AM der Cansprache" (ebd.).
Auch sind von ihm mehrere Prüfungs«
Programme erschienen. M a y's Ver-
dienste um das Institut und das Unter-
richtswesen wurden von Sr. Majestät
durch Verleihung der großen goldenen
Medaille mit der Kette belohnt, welche
ihm am 10. Juli 1802 in feierlicher
Weise umgehangen wurde. Auch der
Churfürst von Bayern, Kar l Theo-
dor, zeichnete ihn für die Organifirung
des Münchener Taubstummen»Institute2
mit der großen goldenen Medaille aus.
Wie bereits bemerkt worden, blieb M.
bis zum Jahre 1819 in Thätigkeit; im
genannten Jahre wurde ihm der wieder»
holt erbetene Ruhestand gewährt, den er
aber nur mehr ein Jahr genoß, welches
er meist auf seinem bei Wienec»Neustadt
gelegenen Landgütchen Breitenan ver-
lebte. Er war nach Wien sterben ge-
kommen. May war 73 Jahre alt
geworden. Aus einer dreimaligen Ehe
waren ihm wohl zwei Söhne geboren
worden, beide aber, der eine in ganz
jungen Jahren, der andere als Bezirks-
arzt in Sieghartskirchen, vor dem Vater
gestorben.
Annalen der Literatur des österreichischen Kai»
serstaates (Wien. 4".) Jahrg. 1804, Intelli.
genzblait Nr. 18, Sp. 141; Intelligenzblatt
Nr. 24, Sp. 183. — Oesterreichischei
Bürgerkalender (Wien, gr. 8".) Iahrg,
1846, S. 79. — Oesterreichisches Mor-
genblatt. Zeitschrift für Vaterland, Natur
und Leden. Redigirt uon Nikolaus Ocster-
lein (Wien, 4«.) I. Jahrg. (1830). Nr. 32
bis 5ö: „Joseph May, Dirrctor des k. k.
Taubstummen'Instituteb", von Leopold Chi
mani. — Oösterreichische National-
Encyklopädie uon Gräffer und Czi-
kann (Wien 1833, 8«.) Bd. I I I , S. 610.
WlllMrger, I . (Landschafter).
Zeitgenoß. Ein in Salzburg lebender Künstler, über deffen Lebens- und Bil«
dungögang nichts Näheres bekannt ist.
Seit dem Jahre 1832 beschickt er mit
seinen Landschaften, in welchen meistens
Gegenden seines Alpenlandes behandelt
sind, die Wiener und Prager Ausstellmi«
gen, und waren bisher zu sehen in den
Monats>Ausstellungen des österreichi-
schen Kunstvereins, 1852, im Juni:
„Oine Mbellllnü5chlltt" (um 100 st. vom
Kunstvereine zur Verlosung angekauft);
— 1853, im Iuni^ „Natiu am sturhem-
berger See" (130 fl.); — 1855, im Juli:
„Nie SchllMMÜlltt-Alpe nnü tier MterZberg
wit der Ansicht nach Salzburg und in das
MMl l l " (400 st.); — 1859, im Fe-
brnar: „Ner Aimigssee bei NrrchteZgllden"
(130 ft.); — 1860. im Jänner: „Partie
am Nllt>en5re mit der Fernsicht nach Zlrenenberg"
(180 ft.); — in den Prager Ausstel»
lungen, 1858: „Gine Ilpe" (300 ft.); —
1863: „Ginunbnersee mit dem 'Oraunätrin"
(180 fl.); — 1864: „MZ M2sbllchlmrn«
(160 st.). Der Künstler erscheint auch
öfter statt mit a mit einem c (Neyburger)
geschrieben.
Kataloge der Monats,Ausstellungen des öster»
reichischen Äunstvereins in Wien. 1852, Juni
Nr. 40, Ocwder Nr. äl; 1853. Juni Nr. 64;
l855, Juli Nr. 12.- 1859. Februar Nr. 69.
März Nr. 64,; I8KU, Jänner Nr. 39. —
Kataloge der Kunstausstellungen der Ge»
sellschaft patriotischer Kunstfreunde in Prag.
1855. Nr. 84; 18<i3, Nr. 232; 1^64. Nr. 139.
Mayer, siehe: Meyer. Vergleiche
übrigens die Bemerkung bei dem Namen
Maier, im XVI. Bande, S. 2ä9.
Mayerhofen, Stephan von (Ge-
schichtsforscher, geb. zu Bruneck
im Pusterthale Tirols 22. September
1731, Todesjahr unbekannt). Entstammt
einer alten Adelsfamilie, den Mayer«
Höfen. auchMayrhofenzuCoourg
und Anger, und scheint der Letzte sei«
nes Stammes gewesen zu sein. Der
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Maroevic-Meszlenn, Band 17
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Maroevic-Meszlenn
- Band
- 17
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1867
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 506
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon