Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17
Seite - 217 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 217 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17

Bild der Seite - 217 -

Bild der Seite - 217 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17

Text der Seite - 217 -

Ma^uchelli Franz bereits mit zwei kais. Orden aus- gezeichnet worden war, welche statutew mäßig den Anspruch auf den erbländischen Freiherrnstand geben, wurde ihm mit Allerh. Entschließung ääo. Gratz 18. Juni 1830 die Grafenwürde des österreichischen Kaiserstaates verliehen und ihm darüber ein Diplom ääo. ?. April 1831 ausgefertigt. Mit dieser, den Acten des Adelsarchius entnommenen Dar- stellung berichtigen sich die Angaben Or. Kneschke's im I I I . Bande. S. 23?. seines Werkes „Deutsche Grafenhäuser der Gegen« wart", worin er unter anderem auch berichtet: der Grafenstcind sei dem Geschlechte Maz- zuchelli zuerst ini Jahre 151t von dem Senate von Venedig ertheilt worden. Heutiger Familienstand der Wrafcn M a M - chelli. Alois Graf Maz zuchelli ist seit 18.März 1800 mitplUllined'Eudl.'ru deSl.Lcutrml (geb. am 24. Juni 1784, gest. im April 1839) vermalt gewesen, und stammen aus dieser Ehe drei Kinder, ein Sohn und zwei Töchter. Letztere sind: Isabella (geb. 19. Februar 181ä). ver. mält (seit 9. Februar 1842) mit pcler Mar» quis äorbi, k. k. Kämmerer und Oberlieute- nant in der Armee; Helene (geb. 15. Mai 1818), vermalt (seit 9, Februar 1842) mit Claudius Grafen Bossi, k, k. Delegations-Ad- juncten. Der Sohn. Graf Johann (geb, 3. Juli 181t) ist Besitzer der fürsterzbischöf« lichen Olmützer Lehm Kostelitz und Ziadowitz mit Skelka, fürsterzbischöflicher Rath und Lehenhof'Neisitzer. Präsident des k. k. Landes- gerichtes zu Brunn, und war auch Abgeord- neter des österreichischen Reichsrathes. Graf Johann ist (seil 18. Jänner 1841) mit Nana gebornen Freiin t)e»l!'ch>.'l von Eulfchdorf (geb. 22. October 1822) vermalt, und entstammen dieser Ehe fünf Kinder, und zwar ein Sohn und vier Töchter; Ersterer: 5ftius (geb. 22. Jänner 1849). Letztere: Pantine (geb. 4. März 1843). Johanna (geb. 3. Septem» ber 1844). Cäcil ia (geb. am 20. Juli 1847) und Antonia (geb. am 7. September 1852). l^Kn e sch ke (ErnstHeinr, Prof. Dr.), Deutsche Grafen'Häuser der Gegenwart. I n heraldi« scher, historischer und genealogischer Beziehung (Leipzig 1834, T. O. Weigel, 8«.) Bd. I I I , 5. 237. — Gothaisches genealogi- sches Taschenbuch drr gräflichen Häuser (Gotha. Just. Perthes. 32«.) XI.. Jahrgang (1867), S. 349. — Historisch-Heraldi. schesHandbuch zum genealogischen Taschen» buche der gräflichen Häuser (Gotha 1853, Just. Perthes, 32«.) S. 571.^ II. Aus der Familie der MaMchelli sind noch bemerkenswertli: 1. Friedrich Mazzuchelli. jener der beglaubigten Vorfahren des gegen- wärtigen Feldzeugmeisters Grafen Mazzu« chelli, der von der venetianischerc Republik in Rücksicht der Verdienste seiner Familie und seiner eigenen geadelt, und zwar mit Ducale vom 12. August 1707 von Doge Alois Mo« cenigo in Rücksicht der von seinem Vater Hector M. und von seiner Familie über- haupt in Kriegs- und Friedenszeiten erworbe» nen Verdienste zum OavaUsi-o äi 8a,u ^larco ernannt worden war. Mit Ducale des Do- gen Alois Pisani vom 1. September 1736 erhielt er aber in Würdigung seiner eigenen Verdienste den Titel eines Oonts. Jedoch ist dieser Friedrich nicht zu verwechseln mit einem zweiten desselben Taufnamens, der im Jahre 1805 in Mailand gestorben und kurz vor seinem Tode das Werk: „NLMsnti äi (^vaUeri-sa." (üiüauo 1802, 2. Aufl. 1804) durch den Druck veröffentlicht hat. ^anckow fOl>o?anw>) , I^ a Oaäuta äkUk lisMo- bUoa. äi Veue-ia, eä i suoi ultimi oillyuaut' anui. stuäii ätorici (V6U6212, 1857, Xarato- vicd, 8".) H.Vi>6u(Uo6, x. 17U.^ j — 2. Hector Mazzu chelli (geb. zu Brescia im Jahre 1711. gest. 1776) war Weltgeistlicher und be» schäftigte sich mit der schönen Literatur, zu der er mit seinen Schriften manchen Beitrag geliefert, als: „Oaoitolo cii un amieo aä uu amioo go^ru. I'amor clsi I?strar<:2," (VreLoia 1767); — „proverdi 0 m^nierV äi äire äolln, UuFua. toücana," (ebd. 1790). Auch hat er Poesien und einiges Andere von geringerer Bedeutung veröffentlicht. ^a?i<ioFo ^Ol>o- /a»io^, am bez. Orte, ^psnäics p. 170.^ — 3. Johann Mar ia conto Mazzu chelli (geb. zu Breücia 28. October 1707. gest. 19. Novembel,' 1765). der bedeutendste Gelehrte der Familie M. und Großonkel des Feldzeug- meisters Alu is Grafen M. In Iesuitenschu» len gebildet, widmete er sich. durch Vermögen unabhängig. der Pflege der Literatur und Wissenschaften, und hatte zunächst die Absicht, eine Literaturgeschichte Italiens zu schreiben. Einige kleinere Arbeiten, die er nach dieser Richtung veröffentlichte, fanden günstige Auf- nahme. Srin Hauptwerk führt den Titel: „ällriitori <1'Itn.1i2) eiov notisis stoi-i^s s eritieks iutorno alla vita oä kA! «oritti äs' lottsi-ati italiaui"; es sind zwei Theile in sechs Banden, der erste in zweien, der zweite in vieren, in Folio, in den Jahren 1753 bis 1763 erschienen, welche aber zusammen nur
zurĂĽck zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Maroevic-Meszlenn, Band 17
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Maroevic-Meszlenn
Band
17
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1867
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
506
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich