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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17
Seite - 219 -
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Seite - 219 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17

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219 Mechel 22. Juli 1762, gest. 8. Mai 1829) war Prie» ster und Alterthumsforscher; nach vollendeten Studien wurde er im Jahre l785 Scriptor an der Ambrosianischen Bibliothek in Mai< land, 1804 Custos und 1323 Präfect dersrl« ben. Mehrere Werke über alte und neue Sprachen, Geschichte und Literatur, die er ver< faßt, sind ungedruckt geblieben; im Drucke sind erschienen: „I^a dolla. äi Hlaria, moz;Iis ä'Onorio ilU^Li-ators" (Miano 18i9, 4».); 1a,23o" (ebd. 1822); — „I^oFki, äsgii auwri citati äa. Oants noi oonvivio" (ebd. 1826); (ebd. 1827); — „OsLsrvQsioni intorno 2,1 8a.FFio Ltorica-oritioo so r^Z, 11 i'ito Hinoro- Liaiio oontsnuto nsUa äi536rta2iou,o XXV äsUs ^.ntioliitu, lon^odarliieo - uniHnesi" (ebd. 1828, 40.). ^Oesterreichische Natio. nal< Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien 1833. 8».) Vd. I I I , S. 617. — Conversat ions ' Ier ikon der neuesten Zeit und Literatur. I n vier Bänden (Leipzig 1833, F. A. Brockhaus, gr. 8«.) Bd. I I I , S. 62.) III. Wappen. Gevierteter Schild mit einem durch ein rothes Band abgesonderten Schildes, Haupte. Dieses letztere zeigt in Blau den Vene» tianischen geflügelten leopardirten goldenen Löwen mit goldenem Scheine auf dem Kopfe, offenem Nachen. rothausgeschlaaener Zunge, mit über dem Nucken aufgeschlagenem Schwange, mit den vorderen Pranken ein aufgeschlagenes Buch haltend, auf dessen bei« den Blättern die Worte: ?ax tidi Zlarce NvauSLiiäta, niou.5 zu lesen sind. In dem blau» und goldquadrirten Hauptschiloe steht in der Mitte aufrecht ein einwärtsgekehrter Löwe mit gewechselten Farben, mit rothaus» geschlagener Zunge, über dem Nucken aufge» schlagenem Schwänze, der mit den vorderen Pranken ebenfalls mit gewechselter Farbe an einer Stange einen blauen Kopf halt. 3luf em Schilde ruht die Grafenkrone. Schild- Halter sind zwei aufrechistehende goldene Lö- wen mit offenem Nachen, rothausaeschlagener Zunge und über dem Nucken aufgeschlagenem der kaiserliche!! Hofbibliothek in Wien, welche übri< grnS dergleichen werthuolle Geschenke stets mit Dank als drr Venützung gelehrter Forscher anheimzustellen Schwänze. Devise. Unter dem Wappen steht auf einem flatternden Bande die Devise: „NoLtidu2 vsrLis". Kneschke schreibt, daß der im Herzschilde befindliche Löwe eine sil- berne, oben mit dem Kopfe eines Mannes besteckte Lanze hält. Das ist unrichtig: Kopf und Lanze sind wie die Felder des Haupt- schildes mit gewechselten Tincturen, golden und blau. Auch bezweifelt Kneschke den rothen Theilungsbalken, der das Schildeshaupt vom quadrirten Hauptschilde trennt, und schreibt: neuere, „wie es scheint, sehr genau gestochene Petschafte" zeigen eine ganz einfache Theilung des Schildes. Dem ist nicht so, der rothe Querbalken ist richtig vorhanden und im Wappen des Original'Diploms deutlich sichtbar. Mechel, Christian von (Kupfer- siecher und Kunsthändler, geb. zu Basel im Iahre1737, gest. zu Ber l in im Jahre 1813). Von seinen Eltern für den geistlichen Stand bestimmt, folgte er seiner Neigung zur Kunst, und erhielt den ersten Unterricht in derselben in Nürnberg bei I . G. Heumann und in Augsburg bei I . G. Pintz. Im Jahre 1737 begab er sich nach Paris, wo er bei dem berühmten Wil le zwei Jahre arbeitete. In Paris hielt fich M. bis zum Jahre 1764 auf und erhielt im Jahre 1760 anläßlich der in diesem Jahre stattgehabten dritten Jubelfeier der Universität Basel für sein zu diesem Zwecke ausgeführtes Kunstblatt: „Nie Hrnndnng der AnimrZitlit Nnsel", Allegorie nach Hellmann, das Patent eines Kupferstechers des Nathes und der Uni< versitat Basel. In sein Vaterland zurück» gekehrt, blieb er bis zum Jahre 1763 daselbst, begab sich im genannten Jahre nach Italien, hielt sich längere Zeit in Florenz, dann in Rom auf, wo er Winckelmann's Freundschaft erwarb, und kehrte dann wieder nach Basel zurück. Dort errichtete er nun die erste Kunsthandlung, mit welcher er eine Zeichen« und Kupferstecherschule verband,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Maroevic-Meszlenn, Band 17
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Maroevic-Meszlenn
Band
17
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1867
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
506
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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