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Merftldt 282 Megerle
"). kam in Heften heraus; — „
s", d. i. Leben des Paul Rontü und
Moriz Grafen Benjowsky (Pesth 1860,
Bucsanszky, mit 13Bildern); — „Fsn-
d. i. Geschichte des Sohnes des unga«
rischen Feldherrn Bendeguz (ebd.
, d. i. Garibaldi's Lebensge-
schichte (ebd. 1861, 12«.). Unter seinem
wirklichen Namen aber erschien das
Buch:
d. i. Die Arbeiten der ungarischen Haus»
frauen im gewöhnlichen Leben, im
Haufe und in der Küche (Pesth 1864,
Gustav Heckenast. 8".). Im Jahre
1862 begann M. — gleichfalls unter
dem Schriftstellernamen Peter Tatar
— die Herausgabe eines humoristischen
Wochenblattes unter dem Titel: »Nu-
N0ri3tikuL ketilap", welches jedoch
schon im 2. Jahrgange zu erscheinen
aufgehört hat; ebenso scheint auch der
von ihm bearbeitete »^ ma^ar Q6p
uaptÄlÄ 1863 H evre", d< i. Kalender
für das ungarische Volk, auf das Jahr
1863 (Pesth 1834. Heckenast) nur in
einem Jahrgange erschienen zu sein.
kötst, d. i Ungarische Schriftsteller. Samm<
lung von Lebensbeschreibungen. Zweiter, den
ersten ergänzender Theil (Pesth 1858, Gyurian,
8«.) S. 195.
Meerfeldt, auch Meerveldt, siehe:
Merveldt, Maximilian Graf.
Meergrllf, M . . . F. . . (Schrift-
steller, geb. zu Stockerau bei Wien
im Jahre 1713, Todesjahr unbekannt).
Ueber den Bildungs. und Lebensgang
M.'S ist nicht mehr bekannt, als Meu-
se l's in den Quellen bezeichnetes Schrift« steller-Lerikon mittheilt. Erst war er fürst«
lich bayerischer Polizeicommiffär, dann
Hof», Kammer« und Commerzienrath zu
Bruchsal, endlich k. k. Holz- und Mauth-
gefäll-Einnehmer zu Komeuburg in Nie-
derösterreich. Unter seinem wahren Na«
men Meergrl l f und dann unter dem
Anagramm desselben, Greffarme, hat
er zwei Werke herausgegeben, unter
Ersterem: „Versuch einer wahren VerbeZsernng
zur Glückseligkeit eineZ Stalltes, über die vier
Nichtigsten Gegenstände, als brs Grtlbllnrs und
der Ullndumthschlltt, der Pülizei;, Kamera!- und
Nllmmerpenmissenschllt'tcn" (Bamberg, Frank»
fürt und Leipzig 1763, Wesch<5, gr. 8".);
unter Letzterem: „Grnndriss oder Gntmurt
en 8Wl<ito, wie ein Nrgent ohne Neschmerde
Leiner Nndrseinküntte eine rmigr Nrkruten-
Kll.lünie anlegen Kanne" (ebd. 1766, gr. 8".).
Sein Todesjahr ist nicht bekannt, jeden»
falls hat er im Jahre 1766. in welchem
sein letztgenanntes Werk im Drucke er-
schienen ist, noch gelebt.
Meusel (Johann Georg), Lerikon der vom
Jahre 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen
Schriftsteller (Leipzig 4808, G. Fleischer, 3°.)
Bd. IX, S. !2.
Megerle Edler von Mühlfeld, Eugen
(Nechts ge lehr te r und Reichs-
raths'Abgeordneter, geb.zu W ien
im Jahre 1810). Erscheint gewöhnlich
nur mit seinem Pradicate: von Mühl»
fe ld und auch mit dem Taufnamen Karl
und Karl Eugen. Ist vermuthlich ein
Sohn des Archivs-Directors der k. k. all»
gemeinen Hofkammer (jetzt Finanzmini»
stermm) Johann Georg Megerle
von M. ssiehe diesen S. 285). Eugen
studirte in Wien, betrieb neben juridischen
auch philosophische und philologische
Studien und fungirte einige Zeit als
Docent aus letzteren an der Wiener
Hochschule. Später, nachdem er die juri»
dische Doctorwürde erlangt, widmete
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Maroevic-Meszlenn, Band 17
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Maroevic-Meszlenn
- Band
- 17
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1867
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 506
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon