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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Band 17
Seite - 281 -
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Aeiller 281 Meinert Wissenschaften. Phil. hiftor. Classe, Juli 1836: „Ueber eine Hypothese in Betreff der Entstehung des sogenannten oster» reichischen Landrechtes"', — und ebenda. Band XI . VI I (1864): „Ueber die Diöcesan-Grenzregulirung König Lud- wig's des Baiern im Jahre 1829 zwischen Salzburg und Passau"- — in den Denkschriften der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, phil. hist. Classe. Band VI I I (1887): „Die Herren von Hindberg und die von ihnen ab» stammenden Geschlechter von Vbersdorf und Pilichdorf. I.Abtheilung"-, — und in Dr. K. von Hönigsberg's „Wild« bad Gastekn im Jahre 1836" (Wien 1857, Gerold): „Beitrage zur Literatur des Badeortes Wildbad Gastein. Eine Badereise nach Gaftein im Jahre 1721". M. ist seit 1862 mit Rosa gebornen Sedlaczek Edlen von Harckenfeld. Tochter des k. k. Hof. und Ministerin!-, Secretärs Joseph S. von Harckenfeld vermalt, und nebenbei sei bemerkt, daß der berühmte Archäolog und Numisma- tiker Abbe Eckhel j M I I I , S. 423) Meil ler's Großoheim ist. da Eckhel's Schwester Raphaele die Gattin von unsers Mei l ler Großvater, Johann Georg von Mei l ler , war. M. ist wirkl. Mitglied der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde zu Berlin, des GelehrtM'Ausschuffes des germanischen Museums zu Nürnberg, Ehrenmitglied des kön. sächsischen Vereins zur Erfor- schung und Erhaltung vaterländischer Alterthümer zu Dresden, des historischen Vereins für Ober-Franken zu Bamberg; der historischen Vereine zu Linz, Klagen» fürt, Salzburg. Brunn. Hermannftadt' Ausschuß des Wiener Alterthumvereins und des Vereins für die Landeskunde von Niederösterreich. Adelstands,Diplom vom 1. Jänner 1797, für des Geschichtsforschers Andreas von Mei l le r Großvater Johann Georg und dessen Bruder Ph i l ipp Franz.— Göttin« gil'che gelehrte Anzeigen 1852. Nr. 37 bis 39 süber die Babenberger Regesten); — diesel» ben 1867, im 2. Stück süber die Salzburger Re< gesten Veide Besprechungen von Math) — Wappen. Gold und roth quergetkeilter Schild. ' der mit pinem in rechtsschräger Richtung über das ganze Mappenfeld liegenden Anker natür» licher Farbe, mit hölzernem Querbalken und eisernem Ringe, belegt ist. Auf dem Schilde ruht ein rechtsgestellter gekrönter, Turnierhelm, aus dessen Krone ein vorwärts schauender Mann, auf dem Kopfe einen schwarzen Hut. am Leibe rothe Hosen und eine gelbe, am Kragen und den Aermeln roth ausgeschlagene Jacke, hervorwächst. Der Mann hält in der rechten Hand den im Wappenbilde beschrie- benen Anker, die Linke hat er in die Hhfte gestützt. Die Helmdelken sind beiderseits roth. mit Gold belegt. Meinert, Joseph Georg (Schrift- steller, geb. zu Leitrneritz im Jahre 1775, gest. zu Partschendorf in Mähren 17. Mai 4844). Nachdem er die Studien an der Prager Hochschule beendet, widmete er sich dem Lehrfache, und wurde zunächst Professor der Syntax (so hieß damals die 4. lateinische Classe) und im Jahre 1803 Professor der Poesie (so hieß die erste Humanitats«, heute erste Classe des Obergymnasiums) am Gym» nasium der Prager Altstadt. Nach des Professors Meißner Abgang im Jahre 4806 supplirte Meinert einige Zeit dessen Lehramt der Aesthetik, aber schon im Jahre 484t zog er sich von der Schule ganz zurück, trat in den Ruhe- stand über und lebte seitdem theils zu Prag. theils zu Wien und während der schöneren Jahreszeit auf dem damals Graf P a ch t a'schen Gute Partschendorf, im Kuhländchen Mährens, den Wissen, schasten und der angenehmen Muße eines geistig bewegten Lebens. Schon im Jahre 4804 begann M. die Herausgabe des Blattes „Der böhmische WanderSmann",
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Maroevic-Meszlenn, Band 17
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Maroevic-Meszlenn
Band
17
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1867
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
506
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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